Was habe ich mich gefreut, als mich die liebe Mona gefragt hat, ob ich einen Beitrag für den Mama-Razzi-Blog über unser Badezimmer schreiben würde. Na klar!

Zuerst einmal herzlich Willkommen bei uns zu Hause! Wir sind Nordseeküstenbewohner, Selbermacher mit ständig neuen Projekten im Kopf und Reiserverrückt. Wir, das sind Jan, 3 Jahre alt, Tim, 1 Jahr alt, und Matthias und Christine. Wenn wir uns heute Bilder von unserem Haus ansehen, wie es noch vor elf Jahren aussah, als wir es gekauft haben, da kann man schwer glauben, dass es sich um das gleiche Haus handelt. Unser heutiges Badezimmer war früher ein Abstellraum mit Solarium und co. Als wir eingezogen sind, haben wir es vorerst als Schlafzimmer genutzt. Das damalige Badezimmer war klein, schlecht aufgeteilt und einfach alt. Da kam schnell der Wunsch nach einem neuen Badezimmer auf.

Und da die Leitungen in einer Wand im Erdgeschoss verliefen, die weichen sollte, musste schon aus diesem Grund ein neuer Raum als Badezimmer ausgebaut werden. Das hatte auch den Vorteil, dass wir uns Zeit mit dem Badezimmerausbau lassen konnten, da wir vieles in Eigenleistung gemacht haben und somit das alte Badezimmer weiterhin nutzen konnten. Unser Wunsch war fürs neue Bad auf jeden Fall zwei Waschbecken und eine bodengleiche Dusche.

Beides Entscheidungen, die wir auch heute immer wieder so treffen würden! Und wie es so ist, wenn man sich mit dem Ausbau eines Bades beschäftigt, man wälzt Kataloge, holt sich Inspirationen im Internet und besucht Badezimmerausstatter. Da ist mir ziemlich schnell eins ins Auge gestochen, was ich unbedingt haben wollte: eine Abdeckung für die Badewanne! Da wir diese nicht täglich nutzen und sie somit ja meist ungenutzt „rumsteht“ finde ich die Idee super, sie so als Sitzgelegenheit nutzen zu können. Entweder beim Abtrocknen nach dem Duschen, aber auch als Wickelgelegenheit für die Kinder und zu guter Letzt auch als Abdeckung für alles, was man nicht täglich braucht und somit gut in der Wanne aufbewahren kann. Jede Ecke sinnvoll nutzen quasi.

Da die Badewannenabdeckungen aber damals nur zu horrenden Preise zu kaufen waren (keine Ahnung, wie es heute ist), habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich so eine Abdeckung selber bauen kann. Klar war, dass es aus mehreren Teilen bestehen muss, um die Abdeckung bequem rauf und runter heben zu können. Die Platten mussten für Feuchträume geeignet und vor allem stabil genug sein, um drauf sitzen zu können. Ich habe mich also im Baumarkt beraten lassen, welche Dicke die Platten am besten haben sollten und hab mir diese dort direkt zusägen lassen. Zuhause habe ich dann noch eine Ecke für den Brausenschlauch ausgesägt und dann die Platten mit dickem Schaumstoff eingeschlagen.

Für den Bezug musste ebenfalls etwas her, was für Badezimmer geeignet ist und da bin ich ziemlich schnell auf Bootsleder gestoßen. Das Material wird sonst für die Polsterung auf Booten genutzt und ist somit ideal für die Badewannenabdeckung geeignet. Aus dem Bootsleder habe ich dann quasi zwei große Taschen genäht, in die ich die Platten samt Schaumstoff reingeschoben habe und dann die offene Seite wie bei einem Briefumschlag umgeklappt und mit Spezialkleber zugeklebt. Und fertig ist das Badewannenabdeckungs DIY !

Vielen Dank an die liebe Christine, für den Einblick in dein tolles Badezimmer.

Mehr Inspirationen zum Interieur und ihrem Mama Alltag von Christine findet ihr hier bei Instagram.