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Es gibt unzählige wunderschöne Aufgaben als Mama. Aufgaben die einen erfüllen, glücklich machen, einem Kraft geben und einem am Ende des Tages ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Es gibt sie. Aber mal ganz ehrlich: Wäsche machen gehört meist nicht dazu, oder?

Es ist ein bisschen wie gegen Windmühlen kämpfen. Kaum hat man die Maschine ausgeräumt ist der nächste Berg bereit gewaschen zu werden. Gerade mit zwei Mini-Mäusen im Haus und einer kleinen Rest-Baustelle auf der auch ab und zu die sprichwörtlichen Späne fallen ist es eher mehr Wäsche als weniger.  Angefangen bei Bettwäsche über Mulltücher bis hin zu den Klamotten – es nimmt einfach kein Ende und ist ein ewiger Kreislauf aus dem man scheinbar kaum noch raus kommt. Besonders Buntwäsche kommt bei uns immer so viel zusammen, dass ich mir selbst beinahe vorkomme wie eine Wasch-Maschine. 😀

Gerade wenn man seine bunte Kleidung oft wäscht hat man schnell das Problem, dass die Teile nach einiger Zeit ihre wunderschöne Farbe einbüßen und mit einem unschönen Grauschleier überzogen sind. Dem kann man aber ganz einfach vorbeugen, indem man für farbige Wäsche Colorwaschmittel benutzt. Das ist nämlich extra dafür entwickelt die Farben in der Kleidung frisch und kräftig zu halten und ein Ausbleichen zu vermeiden.

 

Ich persönlich benutze schon seit Jahren dalli und bin total happy damit. Mit der Leucht-Kraft-Formel ist es schonend zu meinen bunten Lieblingsteilen und bietet besonderen Farbschutz. Zudem macht sie wunderbar sauber, und ist auch sanft zur Haut.

Dieses Waschmittel überzeugt mich aber auch in Sachen Leistung und Pflege, denn schon ab 20°C wird das Waschmittel waschaktiv und schützt durch die geringe Temperatur auch die Umwelt.

 

Bei Color, schwarz und Wolle greife ich seit je her auf das Flüssigwaschmittel zurück.

Vollwaschmittel ist immer als Pulver in meiner Waschküche vorhanden. Warum weiß ich selbst nicht so genau. Das hatte sich einfach mal so eingebürgert. Auf jeden Fall, egal ob Pulver oder flüssig, muss es bei mir dalli sein.

 

Außer der Wahl des richtigen Waschmittels gibt es aber noch einige weitere Punkte, die man berücksichtigen kann um seiner Wäsche ein möglichst langes Leben und sich selbst viel Freude damit zu schenken. Ich habe euch hier mal einige meiner Tipps und Tricks zusammengetragen:

 

 

MEINE 7 TIPPS FÜR EIN LANGES WÄSCHE-LEBEN:

Gut sortiert ist halb gewonnen! – Wäsche trennen.

  •  Hell vs. Dunkel
  • Es gilt erstmal helles grundsätzlich von dunklem zu trennen. So verhindert man einen unschönen Grauschleier auf hellen Kleidungsstücken.
  • Robustes vs. Feines
  • Tipp: Seide sowie Wolle sollte ohnehin am allerbesten jeweils alleine mit entsprechendem Waschmittel und Waschprogramm gewaschen, und nicht mit anderen Materialien kombiniert werden. 🙂 Die allermeisten Waschmaschinen haben einen Woll- viele sogar einen Schongang für Feinwäsche. Diese Spezialprogramme sollte man dann auch nutzen und die Kleidung wird es einem mit langer Schönheit danken.
  • Jeanshosen unbedingt von empfindlicheren Materialien wie beispielsweise Wolle oder Seide trennen! Das eher grobe Jeans-Material kann sonst unschönen Abrieb an den feinen Kleidungsstücken verursachen und somit im schlimmsten Fall die neue Seiden-Bluse beim ersten Waschen ruinieren.

Der Dreck muss weg! – Vorbehandeln.

Vor dem Waschen sollte man die Wäsche immer auf groben Schmutz untersuchen und diesen direkt vor dem Waschen entfernen. Zum Beispiel eingetrocknete Matschflecken vom -Buddeln in der Pfütze oder auch händeweise Sand, der von Kian gerne mal auf dem Spielplatz in den Hosentaschen verstaut wird – man könnte ihn ja später nochmal gebrauchen… 😉 – und, was wir wahrscheinlich alle ohnehin schon kennen: Taschentücher. Das Grauen mit den weißen Fusseln. Also, am besten alle Taschen, Ritzen, Klappen etc. vor dem Waschen gut prüfen und den groben Schmutz gar nicht erst in die Maschine lassen. Und wenn man schon dabei ist, kann man etwaige Flecken auch direkt mit Fleckenmittel vorbehandeln.

 

Links – zwo, drei, vier! – Auf Links waschen.

Grundsätzlich wasche ich alle Kleidungsstücke mit der Innenseite außen, also auf links. Das schont Drucke aber auch Farbe und Oberfläche der Wäsche. Sollte außerdem doch mal etwas abfärben oder fusseln, ist der Großteil der ärgerliche Flusen oder Verfärbungen auf der Innenseite und die Chance das Lieblingsteil genau so weiter tragen zu können wie vor der fatalen Wäsche, umso höher.

 

Heiß, heiß, Baby! – Die richtige Temperatur.

Hier gilt  ganz besonders: Pflegehinweise auf den Kleidungsstücken beachten. Wenn man sich daran hält, was auf dem kleinen Zettelchen steht, das oft im Nacken oder an der Seite von Kleidungsstücken angebracht ist, kann eigentlich nichts schief gehen. Falls das Zettelchen aber fehlt halte ich mich an folgende Faustregeln:

  • Handtücher, Bettwäsche, Unterwäsche bei 60°C
  • Shirts, Pullover, Jeanshosen bei 30°C bis 40°C°
  • Kochwäsche, also 90°C, habe ich nur in sehr seltenen Fällen. (Baby-Body nach ausgelaufener Windel, Blutflecken, etc.)

Normalerweise reichen 60°C für Alltagsverschmutzungen aus.

 

Ab ins Séparée! – BHs und ihre Tücken.

Ein absolutes Muss beim Wäschewaschen: BHs eingehakt UND im Wäschesack oder einer BH-Kugel waschen! Nicht nur, dass die fiesen Verschluss-Haken gerne mal Löcher und Laufmaschen in den mit gewaschenen Kleidungsstücken hinterlassen – nein – sie sind unter Umständen auch ganz schnell das Aus für die Waschmaschine!

Die Metall-Verschlüsse oder Bügel können nämlich ganz leicht Dichtungen der Maschine anreißen und dann kann es leider teuer werden. Deshalb müssen BHs bei mir ins Exil 😉

Am Besten also BHs in Säckchen packen, dann geht’s Kleidung und Maschine am allerbesten.

 

Die Qual der Wahl! – Die richtige Waschmaschine.

Früher war Waschmaschine gleich Waschmaschine. Inzwischen gibt es aber unzählige verschiedene, teilweise richtig innovative, Modelle mit den verschiedensten Funktionen. Lange Zeit hatte ich eine recht günstige Maschine, die eben ihren Job gemacht hat: meine Wäsche sauber zu halten. Wie wichtig die richtige Maschine für den jeweiligen Haushalt ist, merke ich aber erst seit ich Zweifach-Mami bin. Quasi Non-Stop läuft bei uns die Maschine, da ist es wichtig das richtige Modell zu haben.

  • Fassungsvermögen:

Um die Maschine nicht zu überfordern (im schlimmsten Fall durch überladen zu beschädigen) und das Waschergebnis optimal und sparsam zu gestalten ist es wichtig die richtige Maschinengröße für seinen Haushalt herauszufinden. Zu zweit reicht eine 5kg Maschine vollkommen, für eine fünfköpfige Familie ist diese unter Umständen nicht ausreichend. Genauso natürlich anders herum: eine zu große Maschine möchte man ja auch nicht haben und immer halb leer waschen müssen. Also Augen auf beim Kauf!

  • Extras:

Aktuell benutze ich eine Maschine mit zwei Trommeln! Super praktisch!

So kann ich in der großen Trommel normale Wäsche und GLEICHZEITIG in einer zweiten, kleineren Trommel Julins Baby-Wäsche separat waschen. Ich spare Zeit und Wasser, denn meistens bekommt man eine große Trommel gar nicht alleine mit Baby-Bodies und Co voll. Zumindest nicht so schnell, wie man die Wäsche eigentlich sauber bekommen müsste um nicht Unmengen der jeweiligen Kleidungsstücke zu kaufen… ihr kennt das! Da ist eine zweite Trommel sehr praktisch und ich genieße diesen Komfort sehr.

 

Die Wäsche ist fertig und was nun? – Tipps für nach dem Waschen.

Wenn die Wäsche dann fertig ist stellt sich meist die Frage: Trockner – ja oder nein? Auch hier hilft einem der Pflegehinweis im jeweiligen Kleidungsstück weiter. Unbedingt darauf achten, dass auch wirklich nur die Teile im Trockner einen Platz finden, die das auch aushalten. Wenn das Lieblingsshirt plötzlich der Puppe passt sind zwar die Kids happy, aber man selbst unter Umständen nicht ganz so sehr ;).

Was nicht in den Trockner kann muss dann auf die Leine.

Aber Achtung!

  • Wolle liegend trocknen, damit diese ihre Form behält und sich nicht ‚aushängt‘.
  • Und empfindliche Wäsche vor Sonnenlicht schützen! Seide beispielsweise verliert nach einer starken Woche im Sonnenlicht ihre Festigkeit, selbst wenn zwischen Kleidungsstück und Sonne ein Fenster ist. Ohne Glas geht das noch schneller. Deshalb auch darauf achten die Wäsche nicht in der prallen Sonne zu trocknen. Denn auch Kunstfasern wie Polyester oder Viskose sind sehr lichtempfindlich.

 

Seit ich diese Wasch-Regeln und Routinen für mich gefunden habe, hat sich der Stress ums Waschen deutlich reduziert. Ich habe mein dalli, kann in zwei Trommeln waschen, weiß welches Material ich wie Waschen und trocknen muss und kann mich wieder mit den wichtigeren Dingen des Lebens beschäftigen: mit meinem Mann, Kian und Julin und den Freuden des Mama-Seins.

 

Gleichzeitig kann ich mir aber auch sicher sein, dass unsere Kleidung lange schön und tragbar bleibt. Denn wenn man doch schon recht viel Geld für gute Kleidung ausgibt, möchte man sie ja auch lange tragen und Freude daran haben können.

 

In diese Sinne ihr Lieben, auf die Wäsche, fertig, los!

 

 

Hi, ich bin Ramona. Sagt doch einfach Mona zu mir! Wenn Wäscheberge wachsen und das Chaos jeden Tag von vorn beginnt, weißt du, dass du mitten im Familienleben steckst. In unserer Welt geht es um die schönen Dinge des Alltags und das Leben mit Kind, auch mal durch Kinderaugen zu entdecken. Von unseren Kindern können wir den naiven, neugierigen und unverbrauchten Blick auf die Welt wieder erlernen. Mein Sohn Kian ist bald 1 Jahr und ein richtiger Wirbelwind. Langweilig wird es uns nie. Mit uns reist ihr durch das kunterbunte Familienleben mit kochen, basteln, nähen und Reisen in ferne Länder. Ich als Workingmom lasse meiner Kreativität an der Nähmaschine freien Lauf. Somit findet ihr einige handgemachte Lieblingsstücke in meinem Shop. Es sind die kleinen Dinge, die uns bewegen und zur Besonderheit werden.