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Kindergarten. Der erste Schritt in eine neue Selbstständigkeit. Der erste Schritt – alleine – raus, in eine ungewisse Zukunft. Denn unsere Kinder werden heute in eine Welt geboren, die sich ständig weiterentwickelt und verändert. Auf sie warten viele Chancen, aber auch so manche Herausforderung. Ob ich übertreibe? Mag sein. Aber, wenn ich an die Zukunft meiner Kinder denke, dann wird mir manchmal ganz mau. Und auch wenn meine Kinder noch ganz klein sind, möchte ich sie jetzt schon auf eine Welt vorbereiten, in der sie die Wahl haben: Widerstandskämpfer oder Mitläufer sein?

Und daher stellt sich nun mal die Frage: auf was für eine Welt bereiten wir unsere Kinder für die Zukunft nun vor?

Wie können wir selbst diese Welt noch greifen – wo sie sich doch stetig und so schnell weiterentwickelt. Wie definiert sich da eigentlich noch das Vorhaben: „auf die Zukunft vorbereiten“? Denn eine „Nummer sicher“ Karte, die gibt es schon lange nicht mehr. Wir können nur schwer erahnen in was für einer Welt sich unsere Kinder später durchschlagen müssen. Welche Herausforderungen auf sie warten.

Und doch: etwas können wir wohl tun: sie stärken. Ihren Charakter UND ihr Immunsystem.

Aptawelt hat zum Thema Immunsystem stärken vor kurzen übrigens die neue Kampagne „Widerstandskraft – Ein Geschenk für die Zukunft“ gelauncht und ich sage euch: Die Videos hierzu sind einfach der Wahnsinn – so emotional und so wahr. Was genau dahinter steckt, könnt ihr übrigens hier lesen.

Von Anfang an

Ich persönlich finde ja, dass Kinder am besten lernen, wenn sie spielen. Kaum aufgestanden, fangen meine Kinder nämlich immer an zu spielen. Bücher werden geblättert, Klötze aufeinander gestapelt, gern dann auch auf den zur Höhle umfunktionierten PappKarton fürs Altpapier oder dem (noch) leeren Wäschekorb. Da lernen sie dann auch mal ganz spielerisch die Tücken der Statik. Zuhause, auf dem Spielplatz, in der Natur, mit anderen Kindern. Spielerisch lernen – im wahrsten Sinne des Wortes. Deshalb versuche ich die Zahl von Nachmittagskursen so klein wie möglich zu halten. Eigentlich existieren bei uns bisher noch gar keine. Natürlich – in Zukunft sollen sie Hobbys haben – da unterstütze ich sie in allem, was sie ausprobieren möchten, aber aktuell steht das Thema noch absolut nicht zur Debatte. Bei zwei Kindern wäre man sonst auch nur noch dabei, von Kurs zu Kurs zu eilen. Und am Ende würden wir nur die Zeit im Auto verplempern, die sie dafür nutzen könnte zu spielen.

Natürlich ist mir auch der Kontakt zu anderen Kindern sehr wichtig. Auch wenn das dann mal eine Schnupfnase mehr bedeuten kann. Oder auch mal gerne dazu führt, dass wir alle Drei am Ende mit ner dicken Grippe im Bett liegen. Bleibt bei Kindern ja nicht aus. Doch, wenn ich die letzten Jahre mal so Revue passieren lassen, waren wir eigentlich selten krank. Viel gestärkt durch frisches Obst und Gemüse und täglichen Aktivitäten an der frischen Luft. So pushen wir unser Immunsystem. Tag für Tag. Auch als Vorbereitung für August. Dann wenn Paulina ein Kindergarten-Kind sein wird.

Denn wird ihr Immunsystem noch einmal richtig gefördert. Aber auch kein Wunder bei so vielen Kindern, mit unterschiedlichen Infekten, ist die Ansteckungsgefahr hoch und die kommende herbstliche Jahreszeit, verstärkt dies natürlich. Die Kleinen putzen sich ganz liebevoll gegenseitig das Näschen, es wird vielleicht auch mal aus einem Becherchen getrunken, oder die frisch abgerieben Schnupfnase direkt an den nächsten weiter gegeben. Es bleibt also erstmal nur alle Bazillen mitnehmen und darauf hoffen, dass es das Immunsystem stark genug ist.

Ja! Bald wird mein kleines Mädchen, das mit mir jeden Tag, von morgens bis abends zusammen verbracht hat, ein Mädchen, das fünfmal die Woche den Vormittag im Kindergarten verbringt.

Dort –  wo ihr, wo unser Vertrauen zueinander, gefördert wird. Ein so wichtiger Grundstein für einen gefestigten Charakter. Für ein sicheres und gutes Selbstwertgefühl. Denn ja das brauchen sie. Später. Ganz sicher. Irgendwann. Meine Töchter. Für die Zukunft. Dabei sollen sie ihre ganz eigene Welt entdecken. Von Anfang an auch eigene Erfahrungen machen. Denn mit jeder Erfahrung, mit jeder Herausforderung wächst ihre Widerstandskraft. Und davon – ja davon profitieren sie tatsächlich ein Leben lang.  

Meine kleine Große wird groß!

Aber da mach ich mir keine Sorgen. Denn sie ist ein aufgeschlossenes Mädchen. Ein Mädchen, dass gerne mit anderen Kindern zusammen ist. Das sich gerne integriert und teilnimmt. Sie ist ein tapferes Mädchen. Ein Mädchen mit Power. Und einem starken Willen. Meine Große wird nun also ein Kindergarten Kind. Bei dem Gedanken werd ich ganz sentimental. Tatsächlich bin ich sogar fast den Tränen nahe.

 „Mein Kind ,

ich wünsche dir einen Baum …

und kein Klettergerüst,

einen Spielkameraden….

kein Tablet.

Platz zum Spielen …

und nicht nur einen Spielplatz,

schauen und Staunen …

statt Fernsehen,

keine Alpträume …

sondern Träume.“

Ok – ganz klar: ich hätte wirklich nie gedacht, dass mich das Thema – emotional so aus der Bahn werfen würde. Doch – so fühlt es sich nun eben an: alles kommt so, so plötzlich.

Meine Tochter geht in den Kindergarten. Ab August. Mit drei Jahren. Nach drei Jahren Eigenbetreuung. Nach drei Jahren, Tag für Tag, 24h zusammen. Zusammen frühstücken, zusammen Mittag essen, zusammen Abendbrot. Das wird nun auch bald der Vergangenheit angehören. Zumindest von Montag bis Freitag. Von ca. 8:30h bis 13:00h.

Ab nun wird sich vormittags jemand „Fremdes“ um sie kümmern. Der Gedanke und die Vorstellung ist noch komisch. Und doch weiß ich, dass sie, dass meiner Tochter in guten Händen sein wird. Davon gehe ich aus. Da bin ich mir erst einmal ziemlich sicher. Auch wenn ich – immer – ein wachsames Auge darauf halten werde. Einfach nur, weil ich die Mutter bin. Eine Mutter, die sich sorgt und die Verantwortung trägt. Für ihre Kinder.

Ich lege ihn, meinen größten Schatz, in die Hände guter Erzieher. Vertrauensvoller Menschen. Erzieher, die trotz Notstand und meist schlechter Bezahlung ihren Job einfach lieben müssen. Einfach weil als Eltern wissen, wie anstrengt Kinder sein können. Wie viel Aufmerksamkeit sie benötigen. Wie behutsam man mit ihnen umgehen muss. Sie sein lassen und doch steuern. Ja – sie müssen ihren Job lieben. Eben so sehr, dass sie sich Tag für Tag auf ein Neues motivieren und gute Laune verbreiten möchten. Und das alles – nur für unsere Kinder.

Und so wirft mich der Gedanke erstmal nicht mehr aus der Bahn, sondern macht mich neugierig und ich freue mich fast schon ein bisschen darauf.

Und doch: ich werde unseren Alltag auch vermissen. Ich werd es vermissen, wie wir morgens erst einmal in Ruhe unser Müsli aßen. Das letzte Jahr zusammen mit Carolina. Wie wir uns dann auf den Boden setzen und spielten. Ich werde es vermissen, wie sie mir immer dabei hilft das Mittagessen vorzubereiten. Sie steht dann da – in ihrem Learningtower – neben mir an der Küchenzeile und fängt an die Sachen zu essen, die ich zum Kochen benötige. Ich werd es vermissen, wie sie in ihrem kleinen Wagen vor mir herfährt – im Supermarkt. Wie sie sich freut, wenn das Leergut in die Tonne fällt und unglaublich viel Krach macht. Ja – all das werd ich so sehr vermissen.

Und doch weiß ich – sie wird im Kindergarten jede Menge Spaß haben.

Ein neuer Abschnitt

So, oder so. Es wird ein aufregender, neuer Abschnitt. Etwas mehr Zeit und Ruhe für mich. Tolle Erfahrungen und neue viele Eindrücke für sie. In unserem Wunsch-Kindergarten. Sicher ein lachendes und ein tränendes Auge, das mitspielt. Aber einfach eine neue, spannende Zeit für uns Beide.

Und ein bisschen Kindergarten-freie Zeit bleibt uns ja noch. Und die werden wir nutzen. Und nicht nur – um unser Immunsystem zu stärken.

Eure Teresa

 

 

Hi ich bin Teresa. Studierte Medienmanagerin und leidenschaftliche Redakteurin. Meine Modeaffinität hat mich aber auch zwischenzeitlich mal die Branche wechseln lassen und so war ich zuletzt als Shopmanagerin bei Inditex tätig. Aktuell lebe ich aber ganz nach dem Motto: „Mein Alltag ist ihre Kindheit“. Ich versuche jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer für uns zu machen. Mit einem tollen Mann an meiner Seite, einer wundervollen Tochter, die im Mai 2017 zur großen Schwester upgegradet wird, gestalten wir unseren Alltag so bunt wie möglich. So reisen wir gerne, ob durch Asien oder Europa. Und versuchen einfach immer wieder unseren persönlichen Interessen treu zu bleiben und sie gemeinsam auch zukünftig mit unseren Kindern zu vereinbaren. Kinder machen unser Leben nämlich nur noch lebenswerter: wir müssen es nur zulassen.