Ein Stück Himmel auf Erden. Ja – super kitschig, ich weiß. Aber ich kann es auch nicht anders umschreiben. Die Isla Holbox: wenn ich meine persönliches Inselparadies beschreiben müsste, ja dann käme es dem, was wir auf Holbox gesehen und erlebt habe, doch schon ziemlich nahe: unzählige Hängematte, bunte Hausfassaden, leckeres Essen, Salsa Rhythmen aus jeder Bar und nicht zu vergessen: wunderschöne und einzigartige Sonnenuntergänge.

Far away from the massive resorts of Cancun and the scene of Tulum, there’s an under-the-radar Mexican destination that only the most savvy travelers know about…it’s called Isla Holbox (Wildterrains.com)

Klar – Mexiko ist eine beliebte Reisedestination. Und das mittlerweile nicht nur für Amerikaner oder Kanadier. Daher bedarf es ganz viel Organisation und Recherche, wenn man das authentische Mexiko – fernab vom Massentourismus – erleben möchte. Und so fing ich an. Mit der Planung, bereits Wochen vorher. Durchstöberte das Internet, klickte mich durch unzählige Travel Blogs und nutze Instagram als Inspirationsquelle. Am Ende war ich sehr zufrieden mit unserer Route und wie sich heraus stellen sollte, durfte ich das auch sein.

Ich hatte es nämlich tatsächlich geschafft eine perfekte Mischung zu finden. Eine Mischung aus den allerschönsten Traumstränden, quirligen Metropolen, mystischen kulturellen Stätten, richtig gutem Essen, entspanntem Hippie Flair und einem mexikanischen Lifestyle. (Klick hier für den Beitrag: Mexiko mit Baby und Kleinkind // ein Roadtrip durch Yukatan)

Unsere Route führte uns von Cancun nach Tulum. Von Tulum über Valladolid nach Merida. Von Merida nach Holbox. Von der Partymeile ins  Hipster Paradies über die kulturellen Hochburgen ins Paradies.

Holbox. Noch ein Geheimtipp

Isla del Holbox. Ja das sind strahlend weiße Strände, klares türkises Meer und eine Ruhe und Gelassenheit, die ich so nicht nie erlebt habe. Ja, auf Holbox gibt es sie: Momente, an denen man fast alleine am Traumstrand liegt, bei blauem Himmel funkelt das Meer wie auf einer Postkarte. Grüne, wuchernde unzivilisierte Mangrovenlandschaft. Pelikane fliegen in der Luft. Leguane kreuzen unsere Wege, und verabschieden gemeinsam mit uns den Tag. Dann, wenn sich der Himmel rot-gelb verfährt und die Sonne ins Meer eintaucht. Doch:

„In ein paar Jahren wird Holbox nicht mehr so sein wie heute. Die Insel ist zu schön. Die Gäste fahren nach Hause und erzählen ihren Freunden von diesem Paradies.“ Und damit haben sie Recht. Das schwedische Pärchen, dem ich an unserem ersten Abend in Holbox am Strand begegneten, erzählte mir, dass sie bereits zum fünften Mal auf die Insel kamen. Sie kannten sich aus und gaben mir sofort eine Restaurant Empfehlung. Bei Basico im Ort sollten wir Fisch essen. Dort gäbe es den Besten. Recht hatten sie.

Sie erzählte mir aber auch, dass hier früher kaum Goldcars fuhren. Das es viel ruhiger und verlassener war. Das es hier nur sehr weniger Hotels gab und wenn, dann waren das schlichte Unterkünfte. Kein Luxus, keine All inclusive. Ich erzählte ihr, dass mir am Hafen in Ciquila, als wir in die Fähre stiegen schon die unzähligen Baustellen auffielen. Es wurde gebaut und professionalisiert. Sie rechnen wohl in Zukunft mit mehr Besuchern. Touristen, die mit dem Schiff rüber nach Holbox wollen. Liegt sie doch auch so Nahe. So nah bei Cancun. Dem internationalen Flughafen für Yucatan.  Gerade mal zwei Autostunden und eine 20 minütigen Fährenfahrt liegt das kleine Paradies von dort aus entfernt.

Take me to the paradise

Ja ich bin mir ziemlich sicher, dass auch ihr, wenn es euch auch mal dorthin verschlagen sollte – dort wo Karibik auf den Golf von Mexiko stößt – auch eine schöne Zeit haben werdet. Dort, wo sich reiche Luxusurlauber den Strand mit Hippies teilen. Denn hier kommen die Leute von überall her, um zu entspannen. Um zu genießen. Sie steigen ab, in einen der vielen kleine Hotels direkt am Strand, genießen das Wetter, das Meeresrauschen, den Sonnenuntergang. Sie leihen sich Fahrräder, um die kleine Insel zu erkunden. Denn hier gibt es viel, so viel zu entdecken.

Also: folgt mir, auf die Isla Holbox

Reisetipps für die Insel Holbox

An und Abreise

Über Ciquila, dem Fährenhafen erreicht man diese traumhaft schöne Insel. Zwei Stunden dauert die Anfahrt von Cancun und knapp 3,5 Stunden von Merida. Mit dem Auto wohlgemerkt. Wie es sich mit anderen Verkehrsmitteln verhält weiß ich nicht, denn das haben wir nicht getestet.

Den Wagen lässt man stehen. In Ciquila, denn auf der Isla Holbox fahren keine Autos. Nur Golfcars. Man steigt in die Fähre. 20 Minuten dauert die Fahrt und ist nicht nur angenehm, sondern auch unterhaltsam. Die Livemusik macht Vorfreude. Vorfreude, auf das gerade einmal 42 Kilometern lange und zwei Kilometer breite Paradies: die kleine Isla Holbox im Nordosten Cancuns auf der Yucatan-Halbinsel.

Unterkünfte

Gibt es in fast jeder Preisklasse zwischen 10 Dollar von einer Hängematte am Strand bis hin zum luxuriösen Hotel für 250 Dollar pro Nacht. Zu den schönsten Unterkünften mit gleichzeitig sehr gutem Restaurant gehört für mich das Casa Las Torturgas, Petit Beach Hotel & Spa. Hier haben wir nicht nur den ein oder einen Tag,, sondern sind auch gleich abends nochmal zum Essen noch einmal wieder gekommen. Gerne hätte ich uns auch direkt hier eingebucht, doch leider waren keine Zimmer zu diesem Zeitpunkt frei.

Nicht so schlimm. Denn mit dem Villis HM Paraiso, etwas ruhiger gelegen, dafür direkt mit einem Traumstrand und Massen von Vögeln vor der Nase, haben wir auch eine gute Wahl getroffen. Nur wenige Schritte vom paradiesischem Strand entfernt und ausgestattet mit einem schönem Pool, einem Restaurant, verschiedenen Bars und Gemeinschaftsräume lässt es sich hier sehr gut aushalten. Das Personal ist freundlich und sehr hilfsbereit. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt.

Hier habt ihr auch die Möglichkeit euch Fahrräder oder Golfcars auszuleihen. Wieviel Geld ihr für solche Aktivitäten einplanen müsst, möchte ich euch nun verraten:

Preise auf Isla Holbox

Vor Anreise auf die Insel sollte dir bewusst sein, dass die Preise auf Isla Holbox doch vergleichsweise zum Rest Mexikos relativ teuer sind. Allerdings nicht ganz so teuer wie in Tulum.

Wohnen

Hängematte: 10 USD
Hostel: 30-50 USD
Apartment: ca. 50-70 USD
AirBnb: 50 USD aufwärts
Luxushotel/Resort: 250 USD

Essen/Trinken
traditionelles Essen: Fisch ca. 11-13 USD
europäisches Essen: 7 USD aufwärts
Cocktails: ca. 5 USD

Aktivitäten
Fahrrad-Verleih: ca. 2 USD pro Tag | ca. 10 USD pro Tag. Es gibt auch Kindersitze, die ihr dazu buchen könnt.
Golfcarts-Verleih: ca. 50 USD pro Tag

Des Weiteren kann man diverse Boots-Touren buchen (saisonbedingt, zwischen 20-70 Euro); es gibt außerdem zwei Kitesurf-Schulen und Stand-up-Paddler sieht man auch ab und an. Schnorchel-Ausrüstung kann ausgeliehen werden; Reitausflüge am Strand sind auch möglich.

Shopping

Vielleicht ist es einfach ein Ort, der noch den Eindruck einer kleinen “heilen Welt” versprüht. Manche behaupten, die Insel hätte etwas Magisches, andere wiederum können von dieser Schönheit nicht genug bekommen. Oder dem guten Essen. Oder dem grandiosen Wetter. Aber was auch immer es am Ende sein möge… Isla Holbox – ich bin froh, dass es dich gibt! (Und ich komme bald wieder.)

Für Nahrungsmittel gibt es vereinzelt kleine Supermärkte und einen Obstmarkt am Platz. Dafür findet ihr, wenn auch sehr kleines, dafür aber besonders schönes Angebot an Kleidung und Souvenirs. Fernab vom billigen Ramsch gibt es hier schöne Handmade Produkte zu ergattern.

Sunset in Holbox 

Sehr empfehlenswert ist an dieser Stelle ein Ausflug ins Zentrum von Holbox, denn hier gibt es nicht nur zahlreiche gute Bars und leckere Restaurants, sondern sehr beeindruckende Streetart. Und natürlich könnt ihr hier auch wieder – verdammt – gut essen.

Also,

wenn ihr mal auf Holbox seid, dann denkt an mich und grüßt mir dieses wundervolle Fleckchen Erde.

 

Eure Teresa

Hi ich bin Teresa. Studierte Medienmanagerin und leidenschaftliche Redakteurin. Meine Modeaffinität hat mich aber auch zwischenzeitlich mal die Branche wechseln lassen und so war ich zuletzt als Shopmanagerin bei Inditex tätig. Aktuell lebe ich aber ganz nach dem Motto: „Mein Alltag ist ihre Kindheit“. Ich versuche jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer für uns zu machen. Mit einem tollen Mann an meiner Seite, einer wundervollen Tochter, die im Mai 2017 zur großen Schwester upgegradet wird, gestalten wir unseren Alltag so bunt wie möglich. So reisen wir gerne, ob durch Asien oder Europa. Und versuchen einfach immer wieder unseren persönlichen Interessen treu zu bleiben und sie gemeinsam auch zukünftig mit unseren Kindern zu vereinbaren. Kinder machen unser Leben nämlich nur noch lebenswerter: wir müssen es nur zulassen.