Auf eigene Faust durch die Karibik. Im März starteten wir dieses Projekt und machten uns auf den Weg. Mit Baby, Kleinkind und Mann an meiner Seite – stiegen wir alle Vier Anfang März in den Flieger und landeten knapp zehn Stunden später im wunderschönen Mexiko.

Um 15:52 Uhr Ortszeit erreichten wir Cancun. Nach einem relativ entspannten Hinflug begrüßte uns die Yucatan Halbinsel mit ganz viel Sonnenschein. Als ich in die fröhlichen Gesichter meine Töchter schaute, die trotz anstrengender Anreise von den warmen Temperaturen begeistert waren, wusste ich sofort, dass es die richtigen Entscheidung war: der, zu diesem Zeitpunkt, sehr kalten Heimat für einen Monat den Rücken zu kehren, um uns in ein neues, weiteres Abenteuer zu stürzen.

Anreise – Tschüss Deutschland. Hallo Mexiko

Klar – Mexiko ist eine beliebte Reisedestination. Und das mittlerweile nicht nur für Amerikaner oder Kanadier. Daher bedarf es ganz viel Organisation und Recherche, wenn man das authentische Mexiko – fernab vom Massentourismus – erleben möchte. Und so fing ich an. Mit der Planung, bereits Wochen vorher. Durchstöberte das Internet, klickte mich durch unzählige Travel Blogs und nutze Instagram als Inspirationsquelle. Am Ende war ich sehr zufrieden mit unserer Route und wie sich heraus stellen sollte, durfte ich das auch sein. Ich hatte es tatsächlich geschafft eine perfekte Mischung zu finden. Eine Mischung aus den allerschönsten Traumstränden, quirligen Metropolen, mystischen kulturellen Stätten, richtig gutem Essen, entspanntem Hippie Flair und einem mexikanischen Lifestyle.

Unsere Route – ein Roadtrip durch Yucatan

Auf Wiedersehen kalte deutsche-Regen Tage – willkommen sonniges Paradies in Mexiko!

Zum Thema Langstreckenflug mit Kindern hatte ich euch ja bereits mal einen Beitrag verfasst: Daher berichte ich euch nun direkt von unserer Ankunft: am Airport von Cancun. Lange hielten wir uns hier nicht auf. Von hier aus ging es nämlich direkt zur Autovermietung. Ein geräumiger VW Jetta sollte uns für die nächsten drei Wochen auf unserem Road Trip ein treuer Begleiter sein. Genug Stauraum für unser Gepäck bot der Kofferraum. Ebenso für Kinderwagen und Jetkids. Kindersitz und Babyschale haben wir ebenfalls dazu gebucht. Sie erfüllten ihren Zweck.

First Stopp: Cancun – Ankommen und weiter!

Zwei Nächte in Cancun, um den Jetlag zu bekämpfen und erst einmal ankommen. So der Plan. Der Rest muss auch nicht sonderlich hervorgehoben werden, denn die Stadt wurde eigens für den Tourismus gebaut und hat dementsprechend kaum Sehenswürdigkeiten.

Rückblickend betrachtet, war es also das Beste was wir machen konnten – uns lediglich für zwei Nächte in einem der vielen Hotels in Cancun einzubuchen. Nach einer so langen Anreise, waren wir zunächst dankbar uns erst einmal ausruhen zu können. Unser Hotel – Real Inn – war im Vergleich zu all den anderen – ziemlich klein und doch eher „gemütlich“, mit einer schönen Terrasse, direkt am Meer. Und doch lag das Hotel in berühmt berüchtigter „Zone Hotelera“.

Ja genau – in Cancun haben die Hotels eine eigene, kilometerlange Zone. Entlang des gesamten Paradiesstrandes. Betonbauten versperren den Blick auf das azurblaue Meer. Zehnstöckig oder noch höher, ohne Gärten, Farben, Individualität. Dicht an dicht. Riesengroß. Hunderte. Hässlich. Mauern trennen die Hotels voneinander. Pauschaltourismus in Reinform.

Ja so ist es in Cancun. Ankommen und weiter. Zwei Nächte in der Stadt, die im Vergleich zum Rest Yucatáns, ungefähr so mexikanisch ist, wie die Pizza Hawaii italienisch.

Frühstück im „Real Inn“ Cancun.

Second Stopp: Tulum – Luxus meets Hippielife

Während also in Cancun und Playa del Carmen der Massentourismus herrscht, erfreut sich das einstige Fischerdorf Tulum noch heute daran, dass es hier keine Hotelkomplexe gibt.

Dafür stehen in Tulum Beach wunderschöne kleine Strandhütten für die Besucher bereit. Mit Blick auf das azurblaue Meer und Zugang zum traumhaft weißen Strand. Ein absolutes Hipster Paradies.

Der Ort ist im Prinzip nur eine einzige Straße, auf der sich all die traumhaften Hotels (ja wirklich – jedes einzelne Hotel ist wunderschön), Restaurants (meist auf der Dschungel-Seite) und Boutiquen (mit den unfassbar schönsten Styles) aneinander reihen. Einen Gehweg gibt es nicht, weshalb die Straße nicht zum Flanieren geeignet sind, so dass ein beliebtestes Fortbewegungsmittel daher das Fahrrad ist. Hier, auf dieser Straße lag auch unser zweites Hotel, in das wir uns vor Ort spontan einbuchten. Das Coco Tulum. Eine wunderschöne, sehr gepflegte Anlage mit einem schönen privaten Strandabschnitt, einer tollen Strandbar UND Schaukeln (!!!). Zunächst aber landeten wir aber inem anderen Resort, dass ich bereits in Deutschland buchte.

Genauer gesagt – im Papaya Playa Resort. Ein Unterkunft mit Charakter. Wieso? Erzähle ich euch gerne:

Claus Sendlinger, der Chef der Marketingorganisation „Designerhotels“ verliebte sich vor ein paar Jahren derart in Tulum, dass er gleich mit seiner Familie hinüberzog. Er hatte damals eine Truppe aus Berlin in ein heruntergekommenes Strandhütten-Resort gesandt, um es als erstes Pop-Up-Hotel in Kooperation mit einem mexikanischen Hotelier zu eröffnen. Das Papaya Playa Project ward geboren. Die Betreiber des Berliner Clubs „Kater Holzig“ übernahmen beispielsweise das Konzept für die Bar und das Restaurant. Sie wurden sozusagen „eingeflogen“, schnitzten vor Ort Tische und Stühle. Inzwischen gehört das Papaya Playa zu den schönsten Hotels von Tulum. Und auch wir waren restlos begeistert von dem Resort. Es hat uns sofort, komplett den Atem verschlagen. Eine wirklich wunderschöne „Hotelanlage“. Mexikanisch, authentisch, gemütlich. Und ein bisschen Party gab es auch. Am Strand chillen bei elektronischer Untermalung. Das Personal – freundlich. Das Essen – unschlagbar gut. Generell haben wir hier in Tulum richtig gut gegessen.

Aber Tulum hat auch seinen Preis. Nicht bleibt hier der große Massentourismus aus. Ich würde es tatsächlich als das „Bali der New Yorker“ bezeichnen. Sie kommen hier her, um zu entspannen. Zu relaxen. Um gut zu residieren, zu essen und zu shoppen. So kosten die Nächte in einen der wunderschönen Strandhotels hier auch einiges. 200 Dollar haben wir im Coco Tulum bezahlt – ein Zimmer ohne Bad. Dafür mitten am Strand. Nur wenige Schritte vom Meer entfernt. Mit einer Hängematte vor der Tür. Für Dusche und Toilette mussten wir die Gemeinschaftsräume am Strand nutzen. Und dennoch – war alles sehr gepflegt und sehr luxuriös.

  • Unser digitales Fotoalbum!

Mein Tipp: schaut unbedingt bei den Ruinen von Coba vorbei. Sie sind so viel schöner, als die ihr in Tulum vorfindet. Und vor allem: nicht so überlaufen.

Third Stopp: Valladolid -eine authentische Stadt

Valladolid ist eine kleine, wirklich sehr schöne Kolonialstadt, welche nur knapp 100 km von Tulum entfernt liegt. Auf unserem Weg nach Merida stand für mich fest: hier machen wir Halt. Diese Stadt schauen wir uns genauer an.

Schon beim Reinfahren in die Stadt sagten wir, so stellen wir uns eine typisch mexikanische Stadt vor. Kleine bunte Häuser, Musik & Händler auf den Strassen und eine total entspannte Stimmung.

Paulina lief in einen Hinterhof rein. Vielleicht lockten sie die kleinen, süßen Läden an, aus denen Musik erklang. Oder vielleicht fand sie auch nur die Treppen toll und den kleinen Brunnen, inmitten des kleinen Platzes. Jedenfalls: dort – zwischen all den Einheimischen, saßen wir irgendwann und aßen Eis. Zusammen mit dem kleinen mexikanischen Mädchen und all den andern Frauen, die hier, in den kleinen Gassen ihre Ware verkaufen.

Valladolid

Merida: Hauptstadt und Kultur

Merida – die weiße Stadt wird sie genannt. Sie ist der ganze Stolz Yucatans. Sie ist jung, pulsierend, aufstrebend. Überall wird gestrichen und gebaut, an den grün, rosa, blau pastellfarbenen Häuserfassaden, als wolle man sich schmücken für den Ball der Bälle.

Ehrlich gesagt ist Merida, die erste mexikanische Großstadt, die uns eine willkommene Abwechslung zu den restlichen Maya-Stätten und Fischerdörfern ist, die wir bisher besucht haben. Endlich sehe ich Mexiko, wie es ist und wie es lebt, auf all den schönen Plätzen, in all den bunten Straßen. Restaurants. Bars. Shops. Cafés. Merida. Die Kolonialstadt, die Stadt, in der sich spanisches Blut mit Mayablut mischt. Daran erinnern all die  Prachtbauten, das riesige monumentale Mahnmal und der Gouvaneurspalast, in dem die Geschichte des Staates Mexikos in Bildern dargestellt ist. Eine Zeitreise in die Vergangenheit.  Auf dem dem Plaza Grande zieht das Feeling einer südamerikanischen Stadt. Eine Mischung aus schwüler Mittagshitze und gähnender Langeweile. Und trotzdem ist hier die Lebensfreude der Menschen zu spüren. Sie sitzen dort auf ihren Bänken und unterhalten sich. Treffen sich hier auf ein Date. Oder sie überqueren zügig den Platz. Um ihre Besorgungen zu erledigen. Dort drüber sitzen am Straßenrand und laute Mofas düsen umher. Und von irgendwo her kommt Musik. Merida. Yucatans Hauptstadt. Mit ihren 1,2 Millionen Einwohnern  ist definitiv ihren Besuch wert.

Und im Vergleich zum Rest der Halbinsel – verdammt günstig.

Merida, Mexiko

Holbox – gestrandet im Paradies

„Far away from the massive resorts of Cancun and the scene of Tulum, there’s an under-the-radar Mexican destination that only the most savvy travelers know about…it’s called Isla Holbox (Wildterrains.com)“

Ein Stück Himmel auf Erden. Ja – super kitschig. Aber ich kann es nicht anders umschreiben. Isla del Holbox. Das sind strahlend weiße Strände, klares türkises Meer und eine Ruhe und Gelassenheit, die ich so nicht nie erlebt habe. Ja, auf Holbox gibt es sie: Momente, an denen man fast alleine am Traumstrand liegt, bei blauem Himmel funkelt das Meer wie auf einer Postkarte. Grüne, wuchernde unzivilisierte Mangrovenlandschaft. Pelikane fliegen in der Luft. Leguane kreuzen unsere Wege, und verabschieden gemeinsam mit uns den Tag. Dann, wenn sich der Himmel rot-gelb verfährt und die Sonne ins Meer eintaucht.

Über Ciquila, dem Fährenhafen erreicht man diese traumhaft schöne Insel. Zwei Stunden dauert die Anfahrt von Cancun und knapp 3,5 Stunden von Merida. Mit dem Auto wohlgemerkt. Wie es sich mit anderen Verkehrsmitteln verhält weiß ich nicht, denn das haben wir nicht getestet.

Den Wagen lässt man stehen. In Ciquila, denn auf der Isla Holbox fahren keine Autos. Nur Golfcars. Man steigt in die Fähre. 20 Minuten dauert die Fahrt und ist nicht nur angenehm, sondern auch unterhaltsam. Die Livemusik macht Vorfreude. Vorfreude, auf das gerade einmal 42 Kilometern lange und zwei Kilometer breite Paradies: die kleine Isla Holbox im Nordosten Cancuns auf der Yucatan-Halbinsel. Wo Karibik auf den Golf von Mexiko stößt. Dort, wo sich reiche Luxusurlauber den Strand mit Hippies teilen. Feierwütige Partytouristen? Findet man hier nicht. Hier kommen die Leute von überall her, um zu entspannen. Um zu genießen. Sie steigen ab, in einen der vielen kleine Hotels direkt am Strand, genießen das Wetter, das Meeresrauschen, den Sonnenuntergang. Sie leihen sich Fahrräder, um die kleine Insel zu erkunden. Denn hier gibt es viel, so viel zu entdecken.

Sehr empfehlenswert ist ein Ausflug ins Zentrum von Holbox, denn hier gibt es nicht nur zahlreiche gute Bars und leckere Restaurants, sondern sehr beeindruckende Streetart. Und natürlich könnt ihr hier auch wieder – verdammt – gut essen.

Schade nur, dass wir unser kleines Paradies nach fünf Tagen wieder verlassen sollten. Am letzten Tag, als wir einen langen Spaziergang machten, entlang des wundervollen Strandes, entlang all der bunten Hütten, entlang all dem, was einem schon nach einigen Tagen so vertraut vor kam und einem das Gefühl gibt, man gehöre schon dazu – zum Leben auf Holbox – begann mein Fernweh. Ich wusste ich würde es vermissen, die Kinder dabei zu beobachten, wie sie im seichten und warmen Meer spielten. Wie wir uns Abend für Abend am Strand standen und uns die wundervollen Sonnenuntergänge anschauten. Wie wir ins Zentrum spazierten, ein Eis aßen und uns dann mit einem leckeren Abendessen verwöhnten.

Es fiel uns allen wirklich schwer diesen wundervollen Ort zu verlassen. Doch, wir hatten ja noch eine weitere Station vor uns.

  • Processed with VSCO with a9 preset

Playa del Carmen: von Enttäuschungen und Flamingos

„Warum? Warum, um alles in der Welt bitte, haben wir das gemacht?“ Und dabei trug am Ende nur ich die Schuld daran. Denn ich hatte all das organisiert. Ich hatte die Route gewählt. Ich hatte die Hotel gebucht. Ich hatte mich für diesen letzten Stopp entschieden. Ich hatte es verbockt.

Ok – von Anfang. Als ich anfing, diese Reise zu planen schien es mir plausibel. Sogar notwenig. Unseren letzten Stopp so zu gestalten, dass er in einem Resort endete, dass uns noch einmal die nötige Entspannung liefen sollte, die wir nach all den Wochen, nach all der Fahrerei und all den Zwischenstopps, doch sicherlich so nötig gehabt hätten. Was mir aber nicht klar war, dass sowohl der Standort, als auch die Unterkunft alles andere als passend für uns war. Als ich dieses „All inclusive“ Resort aus Deutschland raus buchte, war mir nicht im Ansatz klar, dass uns die Touristen Keule hier so hart treffen würde.

Riesige Pool-Anlage, aber auch riesige Enttäuschung!

Wir verbrachten die letzten 6 Tage im Iberostar. Einer riesigen Hotelanlage.  Pauschaltourismus vom feinsten. Ich fühlte mich ehrlich gesagt so verloren. Denn von all den Eindrücken, die wir bisher gesammelt haben, von all den bisherigen Unterkünften, die wir bewohnt haben, von all den Orten, die wir zuvor bereist sind, verspürte ich hier nichts außer: Enttäuschung.

Doch einige Zeit später hörte ich auf: mit all den Selbstvorwürfen. Mit all dem Missmut. Ich hörte auf mich zu ärgern und akzeptierte die Situation. Ich sah meine Kinder. Sie waren glücklich. Sie plantschten im Pool und bekamen mehrmals am Tag ein Eis. Sie genossen den Rhythmus aus Essen, schlafen und spielen. Ohne ins Auto steigen zu müssen, ohne wieder an einem anderen Ort aufzuwachsen. Sie genossen unseren langweiligen und öden Tagesablauf. Und jedesmal, wenn meine Tochter anfing zu strahlen –  dann wenn sie einen der vielen Flamingos sah, die unser Resort beheimatete, immer dann wenn sie über einen der vielen Pfaus lachte, immer dann wenn sie die kleinen Waschbären umher rennen sah – da wusste ich: Auch wenn es sich für uns nicht so anfühlte – für unsere Kinder war es das aber: mehr als perfekt.

Und trotzdem, fanden wir auch hier – fernab des Resorts unsere kleinen persönlichen Highlights. So trafen wir Krebse und Schildkröten in Akumal und shoppten in der City ein wundervolles Gemälde von Frida Kahlo, dass auch schon ganz bald in unser neues Haus einziehen darf.

Mexiko mit kleinen Kindern

Mexiko mit Kindern ist einfach perfekt.Ich würde es jedem, wirklich absolut jedem empfehlen. So dicht gesät ist Sehenswertes hier in Yucatan, dass man selbst bei unserem kindgerechten (sprich: äußerst gemäßigten) Reisetempo permanent mit neuen Eindrücken gefüttert wird. Unzählige Centonen, weitläufige Ruinen und wundervolle mexikanische Städte liegen auf unserer Route. Die Route archilogica.

Schon allein die Farben! Selten war ich einem bunteren Land als Mexiko. Manche Orte erwecken den Eindruck, es gäbe hier ein Gesetz gegen das Streichen benachbarter Häuser in der gleichen Farbe. Die Kinder haben dieses farbenfrohe Land mindestens genauso geliebt wie wir.

Die Mexikaner sind kinderlieb und haben selbst meist viele Kinder. Alles, was Ihr für euren Nachwuchs unterwegs benötigt, ist in Mexiko erhältlich. Generell sollte die Reise kindgerecht geplant werden, damit auch alle auf ihre Kosten kommen.

Es gibt so viele Möglichkeiten in Mexiko mit den Kindern einen schönen Ausflug zu machen, die Ruine von Coba, in der Nähe von Tulum, durch die ihr einen schönen Spaziergang mitten durch den Dschungel machen könnt,  aber auch die Süßwasserlagune Sian Ka’an oder auch Punta Allen. Dort gibt es Delfine, Seekühe und exotische Vögel.

Unser Budget – was kostet so eine Reise eigentlich?

Ja, Reisen ist für uns das Allerschönste. Das Tollste. Das, was uns als Paar und als Familie mit am meisten verbindet. Am liebsten würde ich das ganze Jahr über reisen und am Allerbesten die ganze Welt sehen. Wäre da nur nicht das liebe Geld…

Das Budget. Klar, fragt man sich nach diesem Reisebericht, wie teuer ist so ein Trip eigentlich? Wieviel Geld muss ich dafür einplanen?

Im Prinzip kann ich euch das gar nicht so genau sagen. Ich kann euch aber sagen was uns diese Reise nach Mexiko mit Baby und Kleinkind gekostet hat:

  • Die Flüge: Knapp 2000 Euro. Hin- und Rückflug. Für drei Personen und ein Baby. Da Paulina schon über zwei ist, zahlte sie den vollen Preis.
  • Der Mietwagen: für 3 Wochen knapp 600 Euro.
  • Unterkunft Cancun: 2 Tage Real INN in Cancun 190 Euro (Preis für zwei Erwachsene, ein Kleinkind und Baby)
  • Unterküfte Tulum: 5 Nächte Papaya Playa (460 Dollar), drei Nächte Im Coco Tulum (700 Dollar)
  • Unterkunft Merida: 2 Nächte Hyatt 120 Dollar
  • Unterkunft Holbox: 4 Nächte Paraiso Del Mar: 500 Dollar
  • Unterkunft Playa del Carmen: 6 Nächte Iberostar 1600 Euro
  • Nebenkosten: knapp 800 Dollar Taschengeld.

 

Für diese Reise habe ich im Vorfeld fast ein Jahr lang gespart. Ich habe auf so einiges verzichtet. Vor jedem Kauf, überlegt, ob wir das wirklich brauchen. Immer die Reise im Hinterkopf. Das Ziel.

Bei der Organisation und Planung der Reise habe ich viel Zeit investiert und habe viele Blogs durchforstet, nicht nur um die perfekten Route zusammenzustellen, sondern auch um nach den günstigsten Unterkünften und Alternativen zu suchen.

Am Ende liegt es in eurer Hand, wie lange und wie viel ihr machen möchtet. Welche Unterkunft ihr wählt und ob ihr ein Mietauto braucht. Es geht immer günstiger, aber auch teurer. Macht euch im Vorfeld einfach klar – was ihr bereit seid auszugeben. Was ihr ausgeben könnt. Geht bei der Planung und Organisation Kompromisse ein und seid flexibel. Es gibt eine so große Auswahl an Hotels. Das teuerste ist nicht immer das Beste.

Für die Spontanen unter euch: die APP Hotels tonight kann ich euch sehr empfehlen.

Frage und Antworten

Ist Mexiko gefährlich?

Mexiko ist riesig und wunderschön, hat aber leider auch seine Probleme, besonders, wenn es um das Thema Kriminalität geht. Anders als viele Teile des Landes gilt Yucatán jedoch weitestgehend als sicher. Diesen Eindruck können wir bestätigen. In unserer Zeit dort haben wir nur gute Erfahrungen gemacht und haben uns rundum wohl gefühlt.

Wird man dort oft „übers Ohr gehauen“?

Im Vorfeld schrieb mir eine Followerin, wir sollten aufpassen – beim Bezahlen an Tankstellen. Sie und ihrem Freund wurde tatsächlich übel mitgespielt. Kreditkartenbetrug inklusive.

Wir haben keine schlechte Erfahrung gemacht. Wir waren aber auch vorsichtig und haben meist bar bezahlt. Und das Geld, immer abgezählt in die Hand gereicht. Sicher ist sicher.

Wie ist die Verständigung, wenn meine Spanisch Kenntnisse eher mangelhaft sind?

Das klappt. Ein bisschen spanisch, ein bisschen englisch, ein bisschen mit Händen und Füßen. Geht alles. Die Mexikaner sind da sehr verständnisvoll.

Haben die Kinder das Klima gut vertragen?

Auf Yucatán ist es meistens heiß und feucht, aber nicht unangenehm. Wenn es nicht gerade regnet, ist der Himmel strahlend blau, das Meer wunderbar türkisblau und die grünen Palmen tun ihr Übriges für das karibische Feeling.

Und? Steht Mexiko auch auf eurer Bucketlist ?

Eure Teresa 

 

 

Hi ich bin Teresa. Studierte Medienmanagerin und leidenschaftliche Redakteurin. Meine Modeaffinität hat mich aber auch zwischenzeitlich mal die Branche wechseln lassen und so war ich zuletzt als Shopmanagerin bei Inditex tätig. Aktuell lebe ich aber ganz nach dem Motto: „Mein Alltag ist ihre Kindheit“. Ich versuche jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer für uns zu machen. Mit einem tollen Mann an meiner Seite, einer wundervollen Tochter, die im Mai 2017 zur großen Schwester upgegradet wird, gestalten wir unseren Alltag so bunt wie möglich. So reisen wir gerne, ob durch Asien oder Europa. Und versuchen einfach immer wieder unseren persönlichen Interessen treu zu bleiben und sie gemeinsam auch zukünftig mit unseren Kindern zu vereinbaren. Kinder machen unser Leben nämlich nur noch lebenswerter: wir müssen es nur zulassen.