Let’s be reckless, unaffected. Running out until we’re breathless. Let’s be hopeful. Don’t get broken. Let’s stay caught up in the moment…

Mogli & Martini. When a vision becomes reality.

Alle Bilder: Sophie Biebl 

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Dürfen wir vorstellen: die schönsten und kuscheligsten Accessoires dieser Saison: Kaschmir von Mogli&Martini.

Griffen wir noch vor Jahren eher zu Lambswool, Mohair, Baumwolle oder auch Synthetik, überflutet jetzt reines Kaschmir die Modewelt, und mit Recht. Es ist weich wie kein anderes Material, ein Naturprodukt das atmet, es absorbiert Feuchtigkeit und sorgt stets für ein perfektes Hautklima. An kalten Tagen wärmt es, an warmen Sommertagen verzaubert es mit besonderen Klimaeigenschaften und lässt sich dazu noch leicht pflegen. Kaschmir  ist das feine Unterhaar der Kaschmirziege, das per Hand mit einem speziellen Kamm sorgfältig ausgekämmt wird, und in der Mongolei, China, dem Irak, Afghanistan oder eben auch Nepal beheimatet ist.

Vor ein paar Monaten fiel uns bei einem Besuch das Label Mogli&Martini auf und wir waren sofort begeistert, nicht nur von den wundervollen Produkten, sondern auch von den beiden jungen und ambitionierten Gründern Andreas & Gregor. Alles begann auf einer Reise in den Bergen Nepals, als die beiden Jungs im November 2016 beschließen, ihre Führungspositionen, in der Design-Industrie und den Medien, für die Verwirklichung einer gemeinsamen Vision an den Nagel zu hängen.  Dem Motto dieser Vision sind sie treugeblieben:

“Wertschätzung und gegenseitiger Respekt als Basis unseres Handelns. Faszination für traditionelle Handwerkskunst und soziale Verantwortung als weitere Zutaten.”

Im Hochland des Himalaya – dem Dach der Welt – begann die Reise voller Inspiration. Und hier wurde de Vision von MOGLI & MARTINI geboren. Die Vision, Kaschmirwaren in edlem Design, außergewöhnlicher Qualität und fairer Produktion zu kreieren. Klickt euch gerne mal durch den Beitrag: Follow us to Nepal. Dort findet ihr bereits ganz tolle Einblicke “hinter die Kulissen”.

Und heute möchte ich euch im Anschluss dieses Blogpost eben diese beiden Jungs und ihre interessante Geschichte rund um ihr Label Mogli&Martini  in einem kurzen, aber sehr unterhaltsamen  Interview einmal vorstellen. Denn ich finde es gibt nichts Schöneres, als ein solch junges Unternehmen zu unterstützen.

 

Und seid doch mal ehrlich: in kalten Wintertagen gibt es nichts Besseres als sich in warme Lagen zu hüllen. Neben dicken Strickpullovern und warmen Mänteln bieten eben auch hochwertige Accessoires die Möglichkeit, sich einzukuscheln. Besonders Schals und Mützen spenden zusätzlich Wärme und verleihen jedem Outfit den gewissen Schliff.

Gerade Kaschmir-Tücher sind wahrer Allrounder, die im Winter auf unzählige Weise getragen werden können.Dadurch das das Tuch eine Länge von 200 x 80 cm aufweist, eignet es sich ideal um es auf unterschiedliche Art und Weise zu tragen. Es kann ganz klassisch als Schal locker um den Hals geworfen werden, oder als Cape ausgeführt werden.

Ganz besonders verliebt habe ich mich aber in die Mützen. Und das tolle daran: sie sind Unisex. Sowohl Basti als auch ich tragen und lieben sie.

“Es ist eine einfache Herzensangelegenheit, den Menschen in Nepal ein Stück mehr Lebensqualität zu ermöglichen und Freude in ihre herzlichen Gesichter zu bringen.”

  • Klicke dich durch die wundervollen Detail Aufnahmen der aktuellen Kollektion von moglimartini

Andreas und Gregor: 2016 beschlossen sie ihre Jobs zu kündigen und das Label Mogli&Martini zu gründen // Fotocredit: Niklas Stadler

Im Interview mit den Gründern von Mogli & Martini

Mogli&Martini: Das sind:

  • Andreas (27) aus einem kleinen Dorf in Bayern, in Wien studiert, fasziniert von Design, Fotografie und unberührten Stränden
  • Gregor (31)  aufgewachsen in der oberösterreichischen Provinz, in Wien studiert, fasziniert von fremden Kulturen und Bergen in jedweder Form

Lieber Andreas, lieber Gregor, erst einmal – ich freue mich sehr euch beide kennenzulernen. Wirklich ganz toll, was ihr da in so kurzer Zeit bereits auf die Beine gestellt habt. In Wien habt ihr euer Label „Mogli&Martini“ ja schon sehr gut positionieren können und vertreibt die Produkte nicht nur online sondern nun auch aus einer kleinen Boutique heraus. Der Schritt in die Selbstständigkeit war sicher nicht immer einfach und ihr hattet in der Vergangenheit bestimmt mit dem ein oder anderen Hürden zu kämpfen, oder?

Oh ja, das stimmt. Es war nicht immer einfach: die österreichische Bürokratie unterscheidet sich da wohl kaum von der deutschen (er lacht). Aber auch die Anmeldung unserer Marke kostete Kraft und Nerven. Ebenso die nepalesische Geschäftskultur, die sich doch sehr stark von der europäischen unterscheidet und mit der wir erst einmal umzugehen lernen mussten.

Die wohl schwerste Entscheidung war am Ende jedoch sicherlich euren sehr sicheren Job an den Nagel zu hängen. Auf eurer Homepage kann man es nachlesen: alles begann auf einer gemeinsamen Reise. Als ihr zwei, Gregor und du gemeinsam durch die Berge Nepals wandertet und beschlossen habt eurer Führungspositionen, in der Design-Industrie und den Medien aufzugeben, um eurer Vision zu folgen.

Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie es sich damals für euch angefühlt hat, diesen doch sehr mutigen Schritt zu wagen?

Ja sicher. Es war sehr aufregend, sich ins Ungewisse zu stürzen. Doch der Traum, der Wunsch und der Willen etwas eigenes zu kreieren war stärker und ermutigte es uns dieses dann in Angriff zu nehmen. 

Warum die Reise nach Nepal und wie habt ihr beidezueinander gefunden?

Es war die Faszination für einzigartige Natur (Himalaya), die nepalesische Kultur und Gastfreundschaft der Menschen sind einfach unbeschreiblich.

Was ist das besondere an Kashmir und damit auch verbunden die Frage – was macht euren Kaschmir so besonders?

Allen voran: es ist die Seltenheit des Rohstoffes (von der Kaschmirziege), die ganz besondere Eigenschaften aufweist. So ist die Kaschmirwolle wärmeregulierend, leicht, extrem weich und nimmt kaum Gerüche auf. Das Besonders bei uns? Ganz klar: die liebevolle Verarbeitung in traditioneller Handwerkskunst. Das ganze geschieht in direkter Zusammenarbeit  mit kleinen Familienbetrieben Nepals unter absolut fairer Produktion. 

Worauf können wir uns zukünftig noch freuen? Wie sind eure Pläne?

Unser nächster Step wird sein, unsere Mode weiterhin in Richtung “Casual” auszubauen. Insbesondere möchten wir hier den Fokus auf Homewear legen, so dass jeder sich gemütliche Stunden daheim mit unseren Produkten machen kann. Hier möchten wir weitere Accessoires für Zuhause kreieren. Darüber hinaus bauen wir die Kollektion hinsichtlich Farben und Muster weiter aus. Und wir bieten ein weiteres Highlight an. In kleinen Reisegruppen wollen wir unsere Kunden nach Nepal begleite, um die Herkunft von MOGLI & MARTINI allen etwas näher bringen zu können.

Wow, das klingt wirklich spannend und aufregend. Ich wünsche euch alles, alles Gute und werde ganz sicher bei meinem nächsten Besuch in Wien bei euch vorbei schauen. Doch zu guter Letzt: Her mit euren ganz persönlichen Hotspots in Wien?

Im Sommer: Badeschiff am Donaukanal (unser outdoor office)

Übers ganze Jahr: Figls im 19. Wiener Bezirk – traditionelle Wiener Küche (hochwertig und erschwinglich)

Bei schönem Wetter im Sommer: Häuserl am Stoan – Die beste Aussicht und herzhafte Küche

Danke euch Zwei für dieses Interview. Ich wünsche euch von ganzen Herzen alles Gute für die Zukunft und ganz viel Erfolg. Ein tolle Geschichte, die da hinter eurem Label steckt.

Und? Seid ihr nun ähnlich begeistert wie ich? Und findet ihr nicht auch, dass Basti seinen Modeljob richtig gut erfüllt hat und man ihm gar nicht ansieht, wie wenig Lust er eigentlich darauf hatte fotografiert zu werden.

Weiteres Detail zum Shooting: wir hatten genau zehn Minuten Zeit für all die Bilder, danach ging die Welt unter und es regnete wie ich es zuvor noch nie in Deutschland erlebt hatte.

Eure Teresa