“Zia?”. “Ja!”. “Kannst du mir kurz sagen, was da so alles drin ist?”.”Natürlich, Amore”. Und so ging das fast die ganze Zeit. Immer dann, wenn ich zusammen mit meiner Tante in der Küche stand. In der Küche meiner italienischen Familie. Hier hat leckeres Essen höchste Priorität. Und meine Tante? Wahrlich eine sehr, sehr gute Köchin. Wenn sie in ihrer Küche stand und ich ihr zuschauen durfte beim kochen, dann kam ich nicht umhin ständig nach zu haken und zu immer wieder nach zu fragen, was denn da alles, überall im so drin sei. Auch, oder gerade insbesondere bei ihrer einzigartigen Bolognese. Ist es doch immer ein klassisches Gericht, das bei uns auch sehr häufig auf dem Teller landet. So lecker wie einfach. Schaut selbst:

Zutaten:

  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 2 Möhren
  • 1 Bund Selleri
  • eine Speckschwarte
  • 500 g gehacktes (halb und halb)
  • 1 liter Tomatensugo
  • 1 Glas (400ml) Wasser
  • 0,1 liter Weißwein
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Pepperoncini, Zucker

Zubereitung:

Zunächst die Zwiebel, das Sellerieherz mit dem Grün und die jungen Möhren fein würfeln.  Dann in einer großen, hochwandigen Pfanne – am Besten eine schwere Gusseiserne benutzen – einen guten Schuss vom Olivenöl stark erhitzen und zunächst die Schwarte vom Speck hineingeben, sodass das Öl den Geschmack annimmt.

Danach das Gemüse zugeben und alles ca. 5-6 Minuten köcheln lassen. Den Speck rausnehmen. Das Hackfleisch mit in die Pfanne geben und alles nach kurzer Zeit mit dem Weißwein ablöschen.

Den Tomatensugo aus der Flasche dazu geben uns alles einmal aufkochen lassen. Ein Glas Wasser zugeben und alles bei leichter Hitze ganze drei Stunden köcheln lassen. Nach belieben mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Wer es etwas schärfer mag, darf auch zu Pepperonicni greifen.

Ich wünsche euch guten Appetit.

Eure Teresa