„Wie lange haben Mama und Dirk bis nach Fehmarn gebraucht?!“ – „Sieben Stunden!“ war die niederschmetternde Antwort meiner Schwester. Gut, die zwei hatten Stau und sind an einem Feiertag losgefahren. Trotzdem trennten uns drei nun rund 500 Kilometer von unserem Urlaubsort, an dem die Großeltern bereits seit ein paar Tagen waren. Und mindestens einer von uns, hatte momentan nicht so viel Lust auf Sitzen! Louis ist mit seinen 1,5 Jahren richtig gut zu Fuß, weshalb mir so eine lange Autofahrt mit ihm ordentlich Respekt einflößte. ABER: Wir haben es schließlich geschafft, die Anreise entspannt für uns alle zu gestalten. Hier kommen meine Tipps:

Der richtige Zeitpunkt! Wir haben die Reise so begonnen, dass wir Louis‘ Mittagsschlaf abgepasst haben. So konnten wir erst mal zwei Stunden in Ruhe fahren, während er geschlafen hat.

Regelmäßig halten! Nachdem er aufgewacht ist, haben wir an der nächsten Raststätte gehalten. Eigentlich alle großen Rastplätze haben einen Kinderspielplatz. So konnte Louis sich die Füße vertreten und auch etwas essen und trinken. Die Pause ging etwas 30 Minuten.

Entertainment! Zurück im Auto angekommen, haben wir gemeinsam Kinderlieder gehört, die ich zuvor bei Spotify zusammengestellt habe.

Noch mehr Entertainment! Nach circa 1,5 Stunden haben wir erneut gehalten, Louis durfte rutschen und sich auf dem Spielplatz austoben. Anschließend habe ich mir ein Eis mit ihm geteilt, was im Alltag eher selten der Fall ist.  Zusätzlich hatten wir vermutlich sehr viel Glück mit einer gut sortierten Raststätte und ich konnte ihm dort ein neues Buch gekauft. Damit hat er sich dann während der Weiterfahrt noch mal ausgiebig beschäftigt.

 

Mamarazzi Quetschie

Auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen! Kurz bevor wir angekommen sind (ohne Stau wohl bemerkt) ist mein Sohn noch mal eingeschlafen. Als er nach kurzer Zeit wach wurde, hat er plötzlich geweint. Wir haben dann so schnell wie möglich gehalten, er durfte sich im Auto mal nach vorn setzen, das Lenkrad bedienen und einen Quetschie gab es auch noch von seiner Tante.

Mit diesen Punkten hatten wir eine angenehme Reise mit dem Auto. Aber wie immer mit den Kleinen, ist das wohl alles Tagesform abhängig und es kann auch Fahrten geben, da funktioniert nichts von alledem.

Habt ihr noch Tipps und Tricks, die ich noch nicht kenne? Das Ganze ändert sich ja auch nochmal, wenn die Kleinen älter sind…. Ich bin gespannt.

Außerdem wünsche ich euch eine schöne Reisesaison 2017! 🙂

Eure Melli 

 

Hallo, ich bin Melli, an meiner Seite sind der kleine Louis und mein Mann Björn. Bevor ich Mama wurde, habe ich Modejournalismus studiert und arbeitete anschließend in einer Promi-Redaktion. Gab es zu der Zeit für mich nichts Spannenderes als: „Welches Kleid trägt XY zu den Oscars“ und „Hat Promi ZZ tatsächlich eine Affäre“, interessiere ich mich heute brennend dafür, wann unser kleiner Mann seine ersten Schritte macht und ob Pampers Baby Dry Night wirklich länger trocken halten?! Louis ist eindeutig der Star in unserem Haushalt und wie es sich für eine richtige Diva gehört, hat er sich Zeit gelassen, in unser Leben zu treten. Erst, als ich schon daran zweifelte, dass bei uns alles auf natürlichem Wege laufen würde, passierte „es“ in einer feucht-fröhlichen Nacht. Und so begann die aufregendste Reise meines Lebens… Jetzt ist der kleine Keks schon ein Kleinkind und hat unser Leben bereits ordentlich auf den Kopf gestellt.