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Geburtsbericht

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Geburtsbericht // Eine Geburt, wie sie ins „Guinessbuch der Rekorde“ gehört

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Eine natürliche Geburt. Das war mein Wunsch. Kam meine erste Tochter doch mit Kaiserschnitt zur Welt. Lief meine erste Geburt doch genauso ab, wie ich sie mir absolut nicht vorgestellt hatte. Manchmal bin ich deswegen immer noch sehr, sehr traurig. Traurig darüber, dass ich meine Tochter damals nicht direkt bei mir haben durfte. Traurig, über meine Unbeweglichkeit nach dieser OP. Traurig, dass mein Körper mit seinem ganzen Schmerz, meine gesamte Aufmerksamkeit hatte. Die Aufmerksamkeit, die ich lieber hunderprozenting meiner Tochter geschenkt hätte. Und wisst ihr – manchmal glaube ich sogar, dass wir es vermissen. Ganz unbewusst. Dass wir es vermissen, die Zeit des Bondings nicht gehabt zu haben, da sie uns genommen wurde.

Aber diesmal sollte alles ganz anders werden. War ich in dieser Schwangerschaft doch schon so viel entspannter und ganz bei mir. Viel feinfühliger und sensibler zu mir selbst. Auch das Krankenhaus war diesmal ein Ort für mich, der mir keine Angst machte, den ich also bewusst nicht vermeiden wollte, sondern mit dem ich arbeiten wollte. Wo ich mir selbst die Geburt schaffen sollte, die ich mir am Ende doch so sehr wünschte. Selbstbewusst und selbstbestimmt. Und so kam es dann auch:

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Schwangerschaftsupdate // die letzten Vorbereitungen

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Endspurt. Und da gibt es tatsächlich noch ein paar grundlegende und wesentliche Dinge, die jetzt erledigt werden müssen. Spätestens jetzt erledigt sein sollten, trifft es dann doch eher. Nein – dabei rede ich nicht von Großputz oder Kinderzimmer einrichten. Diese Dinge sind entweder bereits erledigt oder haben plötzlich keinen großen Stellenwert mehr. Im Zuge des Nestbautriebes dürfte das wahrscheinlich auch eh jede werdende Mama bereits in Angriff genommen haben. Gegen die Natur können wir uns dann doch einfach nicht wehren. Ich vermute mal, an dieser Stelle dürften unsere Männer wohl während der Schwangerschaft unter uns Frauen am meisten gelitten haben. Ob Ikea Shopping, Kellerentrümeplung oder Renovierung ganzer Zimmer – hier haben wir das andere Geschlecht sicherlich ganz schön gereizt. Aber hey – mal Hand aufs Herz: was haben wir bitte 10 Monate lang durchgestanden. Also kein Mitleid – und zurück zum Thema. Continue Reading →

1 In Motherhood/ Pregnancy

Geburtsbericht // Von der Traumgeburt zum Kaiserschnitt

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Von jetzt auf gleich. Die Entscheidung war gefallen. Jetzt ging alles ganz schnell. Vom warmen Kreißsaal, mitten aus den Presswehen gerissen, wurde ich in den Op-Raum gefahren. Die Strecke dorthin schien unendlich. Die Schmerzen auch. Der Wehenhemmer schien seine Wirkung vollkommen zu verfehlen und unendlich lang schien mir die Strecke, die wir zurücklegen mussten. Als plötzlich helles, grelles Licht über mir erschien, rechts und links immer mehr unbekannte Gesichter mit Mundschutz auftauchten und meine Beine betäubt wurden, wurde mir auch langsam bewusst, was da gleich passieren würde. Continue Reading →

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Mami-Talk: Meine Geburtsberichte! Es war all die Strapazen wert

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Die Geburt. Wie beschreibt man eine Geburt? Ein Augenblick? Eine lange Reise? Ein Zustand?
In jedem Fall ist es ein Ereignis, was von jetzt auf gleich dein Leben verändert. Ein Ereignis bei dem man an seine Grenzen stößt und man sich am Ende tatsächlich fragt: War ich das ? Habe ich das geschafft? Es ist ein hinauswachsen über sich selbst, ein Erstaunt sein über seine Fähigkeiten, ein „Ich-klopf-mir-auf-die-Schulter-und-bin-mächtig-stolz-auf-mich!
Meine erste Geburt liegt inzwischen rund 2 ½ Jahre zurück. Der Kinderwunsch war da, ich bin schwanger geworden. Ich hatte eine tolle Schwangerschaft. Voller Vorfreude haben wir den bekannten „Nestbau“ betrieben und an einem klassischen Vorbereitungskurs teilgenommen. Dort wurden Themen angesprochen wie : Welche Art von Wehen gibt es? Wie merke ich wann es los geht? Klang soweit alles plausibel und logisch. Meine Schwangerschaft ging aufs Ende zu. Beim Arzt immer wieder unreife Befunde. Also wurde mit der Ärztin abgesprochen, dass bei mir eine Einleitung stattfinden muss. Bei 40+7 bin ich also ins Krankenhaus eingewiesen worden und die Einleitung begann.

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Mami-Talk: Mein Geburtsbericht! 24 lange Stunden bis zum Babyglück

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Hallo ihr Lieben,

unsere Maus ist inzwischen 11 Wochen alt und bereichert unser Leben um so vieles, wir sind voller Glück. Ich kann sagen, mehr Glück kennen wir nicht! Nun wollte ich für euch meine Erfahrungen, meine Gedanken und Gefühle in einem Geburtsbericht niederschreiben.

Am Freitagmorgen, den 02.09.2016, einen Tag vor unserem ET wurde ich um 05:13 durch ein Ziehen im Unterleib und vor allem im unteren Rücken geweckt. Ich versuchte nochmal einzuschlafen, das gelang mir auch, für 7 Minuten. Da war es wieder dieses Ziehen. Waren sie das also, die Wehen? Senkwehen und Vorwehen kannte ich, sie waren anders, stärker, oder waren es doch wieder nur Vorwehen? Ein weiteres Mal schlief ich wieder ein, unruhig, innerlich bereits etwas aufgeregt. 8 Minuten später – wieder wach, ein erneutes Zusammenziehen. Also doch? Geht es heute noch los? Der Moment auf den ich so lange gewartet hatte, auf den ich in den letzten, ziemlich anstrengenden und zermürbenden, anderthalb Monaten meiner Schwangerschaft mit Ärzten, Hebammen und vor allem meinem Mann und meiner Familie hingearbeitet hatte?

Kurz mehr dazu: Ich hatte eigentlich eine traumhafte Schwangerschaft, völlig komplikationslos, keine Beschwerden, kaum Wehwehchen, einfach toll. Bis zum 25. Juli. Continue Reading →

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Mami-Talk: Mein Geburtsbericht! Wie meine Tochter unbedingt am errechneten Termin geboren werden wollte

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Lia sollte am 03.11.2015 laut Berechnung meines Frauenarztes zur Welt kommen. Oh, welch heiliges Datum.

Drei Tage vor dem errechneten Geburtstermin – an einem Samstagmorgen, den 31.10.2015 um 05.30h – begannen die Wehen. Noch total unregelmäßig und sehr gut ausshaltbar, aber es waren eindeutig Wehen. Es würde scheinbar ein Halloweenbaby werden – wie schön! Es ging also los. Ich verbrachte den Tag mit meinem Mann zu Hause, wir gingen spazieren und in die Badewanne und abends schauten wir sogar noch die ‚Adams Family‘ (merkwürdiger Film). Allerdings nicht gemütlich kuschelnd auf der Couch, sondern leicht stöhnend und schaukelnd im Stehen. An Schlafen war nicht mehr zu denken, denn ab 23 Uhr hatte ich bereits eine Stunde lang alle 5 Minuten Wehen. Es wurde also ernst… Um 0.00 Uhr entschieden wir uns, in das 15-minütig entfernte Krankenhaus zu fahren.

Um 00.30 Uhr lag ich am CTG, das sehr vielversprechend aussah  Continue Reading →

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Mami-Talk: Mein Geburtsbericht! Eine Geburt, wie sie nicht im Buche steht

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Schaurig-Schön: Eine Geburt, wie sie nicht im Buche steht

Von Yavi, mama-moves.de

Lias Emilian, mein Lieblingsthema. Noch weit vor Brownies, Squats und Netflix. Geboren am 28.08.2015 um 14.53 Uhr in Edinburgh, Schottland. Ich hatte das Datum schon viele Monate vorher prognostiziert oder vielleicht habe ich es auch einfach herbei geschworen, da ich mir genau das gewünscht hatte und das obwohl der ET eigentlich am 6.9. ausgerechnet war. In der 28 stecken nämlich die 2 und die 8, die sich mein Mann und ich schon für unseren Hochzeitstag (02.08.2014) ausgesucht hatten. Die 2 steht nämlich für „Wir Zwei“ und die 8 für das Symbol der Unendlichkeit. Als die Fruchtblase am frühen Morgen des 27. Augusts platzte und ich auf dem Weg ins Krankenhaus noch dachte „Mist, knapp vorbei ist auch daneben“, ahnte ich noch nicht, dass weitere 35 Stunden bis zu seiner Geburt vergehen würden.

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