(Anzeige) Die Zukunft meiner Kinder? Ja, wie soll diese eigentlich so aussehen? Irgendwie fragen wir uns das doch alle, oder? In Zeiten, in denen der Beruf des digitale Nomaden schon kaum mehr eine Seltenheit ist. Und wisst ihr was – ehrlich gesagt, zerbreche ich mir darüber auch kaum mehr den Kopf. Wie sie denn wohl aussehen wird: die Zukunft unserer Kinder. Habe ich auch eigentlich nie. Denn die Zukunft lässt sich nicht vorhersagen. Wer weiß denn schon, was morgen, gar irgendwann mal sein wird? Tja – seht ihr. Und würde ich tatsächlich diese Gabe besitzen, vorhersehen zu können, was uns morgen, in einer paar Tagen, in einigen Jahren so erwarten wird – ja dann würde ich sicher nicht mehr hier sitzen. Und trotzdem – auch wenn ich nicht weiß für genau welche Zukunft ich sie da vorbereiten – so möchte ich sie dafür stark und widerstandsfähig machen.

Meine Kinder also auf die Zukunft vorbereiten. Natürlich möchte auch ich das. Und vor allem möchte ich ihnen eines mitgeben:  Einen offenen Charakter, viel Selbstbewusstsein und ein gutes Immunsystem. Ganz genau: Gesundheit ist alles – das wissen wir. Spätestens, wenn es einen irgendwann selbst mal treffen sollte. Dann fangen wir an uns darüber Gedanken zu machen. Dann plötzlich schätzen wir sie so sehr. Unsere Gesundheit. Doch – Achung: Ich halte ja nichts davon, wenn man dann plötzlich zu einen von diesen, doch sehr pingeligen und übervorsichtigen Persönlichkeiten mutieren. Mamis, die ihre Kindern nicht mal mehr am Stein lecken lassen, alles hoch sterilisiert bereit stellen und den Schnuller, der für ein paar Sekunden auf dem Boden gelandet ist, sofort heiß abkochen. Bloß nicht – dem Kind zurück in den Mund stecken.

Sei mutig und hab Spaß dabei

Ich gebe zu –  als ich vor knapp einem halben Jahr von Aptamil angeschrieben wurde und man mich fragte, ob ich Teil der neuen Kampagne sein möchte, dachte ich zunächst nicht daran diese Kooperation einzugehen. Aptamil: dass Unternehmen, das hauptsächlich dafür bekannt ist Milchnahrung herzustellen. Doch dann – als ich mich mit der Kampagne und dem Unternehmen länger auseinandersetzen durfte, wurde mir ganz schnell klar – hier geht es gar nicht um Milchpulver und Co. Hier steckt mehr dahinter. Und darüber wollte ich mir gerne einmal Gedanken machen.

Und nun sitze ich hier. In Mexiko. Und schreibe diese Zeilen runter. Die Sonne ist vor einigen Stunden bereits untergangen und die Kinder schlafen bereits. Unser Tag war lang. Aber auch schön. Und spannend. Und voller Abenteuer. Ja – wir sind mit unseren zwei Töchtern nach Mexiko gereist. Knapp 11 Stunden Flug und ca. 5000 km liegen zwischen uns und unserer Heimat. Und das tatsächlich sogar für eine lange Zeit. Denn dies ist mehr, als ein klassischer Strandurlaub. Wir leben nicht in keinem teueren Luxusresort. Wir reisen. Quer durch das Land. Um Sitten und Menschen kennen zu lernen. Um mit ihnen in Berührung zu kommen. Ohne Angst. Dafür mit ganz viel Neugier und Interesse. Und ja – auch dem Sand gegenüber. Denn davon landete heute Mittag eine Handvoll in ihrem Mund. Ich glaube – so schlecht fand sie es gar nicht.

Und wisst ihr was? Genau das – ja genau das bedeutet für mich, für uns – ultimative Freiheit.

Sei mutig und hab Spaß dabei. Dieser Satz stammt nicht nur vom Titel eines meiner liebsten Bücher, bei dem es um starke Frauen in unserer Gesellschaft geht, sondern diese Aussage manifestierte sich tief in meine persönlichen Einstellung – zu allem. Seit meinem 12. Lebensjahr begleitet es mich und hat mich bis heute geprägt. Denn bei allem was ich mache, bei allem was ich erreichen möchte, darf weder Mut noch Spaß fehlen. Und genau das ist bis heute in so vielen Bereichen mein Erfolgsrezept geblieben. Auch meinen Töchtern und jedes Kind, das noch folgen wird, dass noch zu uns dazu stoßen darf, möchte ich dies mit auf den Weg geben. Voller Vertrauen  – zu uns. Zu sich. Erweitere dein Bewusstsein und stärke deine Widerstandskraft.

 

Erfolgsfaktor: Widerstandskraft

Und während es unseren Eltern früher noch wichtig war, dass wir gute Noten nach Hause brachten, guten Umgang pflegen und sie alles dransetzen, dass wir bloß nicht „vom richtigen Weg“ abkommen. Welcher das auch immer gewesen sein soll. Denn auch ich habe brav mein Abitur gemacht, um dann zu studieren. So wie man es erwartete. Und dann stand ich irgendwann da. Mit meinem Abschluss in der Hand. Und ich war mir sicher, ziemlich sicher sogar, gebraucht zu werden. Doch wo waren all die Unternehmen, die sich um mich rissen? Ich habe doch alles richtig gemacht. Ich studierte rasch, war fleißig, zielstrebig, sprach mehrere Sprachen und fühlte mich sehr gut ausgebildet. Also warum zum Teufel gab es keine Stellenausschreibungen auf die ich mich hätte bewerben können? Stattdessen bot mir jeder Verlag, jede Werbeagentur, jedes PR Unternehmen „nur“ eine Praktikantenstelle an. Aber ich hatte doch schon Praxiserfahrung gesammelt. Was war los? Warum sollte ich nun als frisch gebackener Absolvent einer guten Universität inklusive gutem Abschlusszeugnis wieder ein Praktikum machen? Aber den Text kennt ihr sicher. Ich hatte dazu mal was geschrieben: Generation Praktikum – und warum ich mich nicht unter Wert verkaufen wollte. 

Unsere Kinder auf die Zukunft vorbereiten – fragen wir uns heute? Aber wie? In einer Welt, die sich stetig, so schnell weiterentwickelt – was heißt da eigentlich noch auf die Zukunft vorbereiten? Ist es dann tatsächlich mit einer simplen Banklehre getan. Nein: Eine „Nummer sicher“ Karte, die gibt es schon lange nicht mehr. Wir können nur schwer erahnen in was für einer Welt sich unsere Kinder später durchschlagen müssen. Welche Herausforderungen auf sie warten.  Aber wir können zumindest eines: sie stärken. In ihrem Charakter und ihrem Immunsystem.

Denn Widerstandskraft ermöglicht es unseren Kindern, selbständig und flexibel mit den Erfahrungen der Zukunft umzugehen. Fakt ist. Je besser die Widerstandskraft unserer Kindes ausgebildet ist, desto sicherer können wir sein, dass sie in der Gegenwart aber auch im späteren Leben gut zurecht kommt. So ist es einfach immer noch der beste Weg, unsere Kind die Welt entdecken zu lassen. Von Anfang an viele Erfahrungen sammeln zu lassen. Denn mit jeder Erfahrung wächst seine Widerstandskraft – und währt ein Leben lang. Die Entwicklung von Widerstandskraft folgt dabei einem ganz einfachen Kreislauf: Jede Erfahrung führt zu mehr Widerstandskraft. Und wer viel Widerstandskraft besitzt, kann allerlei neue Erfahrungen sammeln. Mit jeder neuen Herausforderung.

 

 

„Unsere Kinder werden heute in eine Welt geboren, die sich ständig weiterentwickelt und verändert. Auf sie warten viele Chancen, aber auch so manche Herausforderung. Deshalb müssen die Kleinen von Anfang an ihre Widerstandskraft entwickeln – davon profitieren sie ein Leben lang.“ (Aptawelt)

Und genau das ist auch der Gedanken, die Idee, die hinter der neuen Kampagne von Aptamil steht. Auch ich möchte, dass meine Töchter zu starken und selbstbewussten Frauen heranwachsen. Personen, die Kritik verpacken können. Sie nicht persönlich nehmen. Sondern daran wachsen. Sich nicht ducken. Sich nicht schämen auch mal an zu ecken. Sie sollen verstehen, dass es gut ist, auch mal anzuecken. Sie sollen aus der Reihe tanzen, polarisieren. Sich nicht über ihr äußeres definieren müssen. Sie sollen lernen zu den eigenen Qualitäten zu stehen und sie auch durchsetzen. Fehler nicht als etwas negatives zu sehen, sondern als Chance. Ja – all das möchte ich ihnen mitgeben. Von Kindheit an. Sie nicht in Watte packen. Sie nicht vor jedem Regentropfen schützen. In Erde graben lassen, rote Nasen in der kalten Winterluft bekommen lassen, Sand schmecken lassen, Steine werfen, hinfallen und aufstehen.

Asien, Mexiko und Co als Garant für eine gute Entwicklung

Blicke ich zurück auf das erste Jahr mit meiner Ältesten, so ist mir noch sehr präsent, wie meine Familie voller Panik reagierte, als wir ankündigten mit unserem 10 Monate altem Baby nach Asien zu reisen. „Ernsthaft? In diese dreckigen und gefährlichen Länder?“ Da stand ich damals, zwischen all diesen „und wenn was passiert? Gibt es dort überhaupt ärztliche Versorgung?“ Äußerungen. Ja. Und dennoch zogen wir „unser Ding“ durch. Denn ich vertraute auf meine Instinkte. Und wusste, dass wenn es sich falsch anfühlen würde, ich es niemals tun würde. Und das tat es nicht. Der Gedanke fühlte sich gut an und darum traten wir diese Reise auch an. Und rückblickend betrachtet, war es das Beste war wir machen konnten. Nicht nur für uns, sondern auch für unsere Tochter. Wir lernten uns nicht ständig von den alltäglichen Dingen verrückt machen zu lassen und das Leben und unser Kind zu genießen. Dort fing Paulina an mit beiden Händen herzhaft ihren Brei zu essen, wurde mit der Zeit selbstbewusster und gab den Löffel nicht mehr aus der Hand. Und auch wenn von ihren Mahlzeiten, die Hälfe auf dem Body landete, verrückt haben wir uns deshalb nicht gemacht. Auch nicht, wenn wir sie in Vietnam, in Saigon vor dem Notre Dame rumkrabbeln ließen und ihre Füße und Beine danach schwarz wie Ruhrpott Kohle waren. Es hat ihr nicht geschadet und uns nur ein paar Minuten mehr Zeit gekostet, sie wieder sauber zu machen.

Auch Mexiko wird für uns mehr als nur ein Urlaub. Mehr als nur eine Reise in ein fremdes Land. Mehr als nur ein Abendteuer. Es wird unseren Horizont erweitern, sie selbstständiger und selbstbewusster machen. Eine Zeit, die sie für die Zukunft prägen wird. Auch oder gerade weil sie noch so klein sind.

Im Alltag, wie auf Reisen

Aber nicht nur auf unseren Reisen, auch hier bei uns im, zugegeben oftmals kalten Deutschland, gehen wir täglich an die frische Luft. Raus an den See oder in den Park. Spazieren durch den Wald und laufen entlang der Felder. Das ist nicht nur gut für das Immunsystem, sondern auch zur Stärkung ihrer Widerstandskraft. Sich auszuprobieren, selbst Erfahrungen zu sammeln. Sie zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen zu lassen. Ohne Angst, dafür mit ganz viel Vertrauen. Sie einfach Kind sein zu lassen.

Und so kommt es nicht selten vor, dass so einiges, was auch mal was länger als drei Sekunden auf dem Boden lag, auch mal wieder im Mund landet. Und wisst ihr was – es hat keines meiner Kinder umgebracht. Im Gegenteil. Bis auf einen türkischen Margen-Darm Infekt hat uns bisher nichts aus der Bahn geworfen und das ist tatsächlich eine Sache, auf die ich sehr stolz bin.

Einige Tipps für ein starkes Immunsystem habe ich bereits in einem Beitrag verfasst. Wenn es euch interessiert: hier entlang.

Eure Teresa

 

Hi ich bin Teresa. Studierte Medienmanagerin und leidenschaftliche Redakteurin. Meine Modeaffinität hat mich aber auch zwischenzeitlich mal die Branche wechseln lassen und so war ich zuletzt als Shopmanagerin bei Inditex tätig. Aktuell lebe ich aber ganz nach dem Motto: „Mein Alltag ist ihre Kindheit“. Ich versuche jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer für uns zu machen. Mit einem tollen Mann an meiner Seite, einer wundervollen Tochter, die im Mai 2017 zur großen Schwester upgegradet wird, gestalten wir unseren Alltag so bunt wie möglich. So reisen wir gerne, ob durch Asien oder Europa. Und versuchen einfach immer wieder unseren persönlichen Interessen treu zu bleiben und sie gemeinsam auch zukünftig mit unseren Kindern zu vereinbaren. Kinder machen unser Leben nämlich nur noch lebenswerter: wir müssen es nur zulassen.