Für einen gesunden Start ins Leben. Eine Initiative von 1000 Tage.de

Ich bin kein Experte und auch kein Ernährungswissenschaftler – aber ich weiß, wie wichtig das Thema Ernährung für mich und mein Kind ist. Im Zuge meiner zweiten Schwangerschaft habe ich mich mit diesem komplexen Thema noch intensiver als vorher beschäftigt. Dabei habe ich mich immer schon gefragt: auf was muss ich achten? Die Frage stellte sich mir nicht nur bereits in der Schwangerschaft, sonder wiederholte sich bei der Beikosteinführung und wiederum beim Erstellen eines ausgewogenen Speiseplans für mein Kleinkind.

Im Folgenden möchte ich euch nun einfach teilhaben lassen, an meinen Erfahrungen und  meiner Entwicklung. Ich möchte euch Vertrauen mitgeben. Vertrauen, auf euer Bauchgefühl zu hören. Seid einfach nur vernünftig genug, spätestens sobald ihr schwanger seid und Verantwortung für einen neuen Menschen übernehmen müsst, euch selbst mal mit dem Thema Ernährung auseinander zu setzen und zu wissen, was für euch und für eurer Kind das beste ist. „Die ersten 1000 Tage im Leben eines Kindes, von der Empfängnis bis zum Alter von zwei Jahren, gelten als die wichtigste Phase, in der viele Faktoren die Chance auf spätere Gesundheit erhöhen können“ (Quelle: Milupa)

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Schwangerschaft:

Mir ist es sehr wichtig, mich in der Schwangerschaft optimal zu ernähren, damit mein Baby alle Nährstoffe erhält und meine Reserven verschont bleiben. Hierbei achte wie immer, auf eine ausgewogene Ernährung mit einer vielfältigen Anzahl an Lebensmitteln, die mich und mein Baby mit einer Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen versorgen. Auf folgende Lebensmittel verzichte ich während der Schwangerschaft:

  • Alkohol (erklärt sich von selbst)
  • Rohes oder nur halb durchgebraten Fleisch, sowie roher Fisch. Kein Tartar, kein Sushi – aber auch Wurstwaren wie Salami, Mettwurst oder Rauchfleisch sind vorerst tabu
  • Rohmilch und Rohmilchprodukte

Hier geht’s zu einigen Rezeptvorschlägen.

Beikosteinführung:

„Wie, du gibst deinem Baby die Flasche?“ Der leicht vorwurfsvolle Unterton ist oft vorprogrammiert, wenn eine Mutter eingesteht, ihr Kind nicht zu stillen. Während die einen täglich in den Bioladen rennen, frisches Gemüse kaufen und den Brei Tag für Tag selbst kochen, greifen die anderen bequem zum Gläschen. Hier buhlen die verschiedenen Hersteller auf dem Markt mit Spezialprodukten um die Gunst der Eltern. Mit einer extra Portion Milch und Calcium wird hier für das „optimale“ Wachstum der Kinder geworben. Diese Werbesprüche suggerieren, die Produkte seien eine optimale Ergänzung zum normalen Speiseplan. Und merkt ihr schon was? Genau – ganz nach dem Motto: zu viele Köche verderben den Brei. Wann der richtige Zeitpunkt für euch ist, mit der Beikost anzufangen, dass müsst ihr individuell entscheiden. Hier „tickt“ jedes Kind anders. Mit Paulina habe ich bereits im fünften Monat angefangen. Wir starteten mit Möhre und versuchten das Fläschchen mittags durch Nahrung zu ersetzen. Das funktionierte auch gut. So führten wir relativ schnell den abendlichen Milch-Getreidebrei ein. Als dieser gut etabliert war, gab es dann auch Zwischenmahlzeiten für sie. Hier nutzten wir verschiedene Getreidearten, die wir dann mit frischem püriertem Obst anreicherten.

Hier geht’s zu einigen Rezeptvorschlägen.

Kleinkind und Familienkost:

Etwa ab dem zehnten Monat habe ich Paulina allmählich an die normale Familienkost gewöhnen können. Zu diesem Zeitpunkt befanden wir uns in Asien. Wir nutzten die Möglichkeit, sie langsam  an „unser“ Essen ran zu führen. Der Vorteil: Die meisten Kinder haben in dem Alter die ersten Zähne und können nun neben Milch- und Breinahrung gut etwas Festeres kauen. So wie es auch bei Paulina der Fall war. Im Gepäck befand sich zwar noch Getreide und Milchbrei, aber wir ließen sie vor Ort an unseren Speisen teilhaben. So machte sie in Asien ihre ersten unpürierten Erfahrungen mit Essen und probierte einheimischen Reis, Nudeln und Gemüse. Wir achteten natürlich auch darauf, dass diese Speisen, die wir ihr gaben, möglichst gut bekömmlich und wenig gewürzt sind. Weniger bekömmlich sind übrigens Fettgebackenes, sowie blähende Lebensmittel wie Hülsenfrüchte und Kohlgemüse.

 

Hier geht’s zu einigen Rezeptvorschlägen.

Ab Mai geht bei uns alles wieder von vorne los und wisst ihr was: Ich würde nichts anders machen.

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Ihr interessiert euch für die Initiative „die ersten 1000 Tage“ ? Dann klickt mal hier rein:

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Hi ich bin Teresa. Studierte Medienmanagerin und leidenschaftliche Redakteurin. Meine Modeaffinität hat mich aber auch zwischenzeitlich mal die Branche wechseln lassen und so war ich zuletzt als Shopmanagerin bei Inditex tätig. Aktuell lebe ich aber ganz nach dem Motto: „Mein Alltag ist ihre Kindheit“. Ich versuche jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer für uns zu machen. Mit einem tollen Mann an meiner Seite, einer wundervollen Tochter, die im Mai 2017 zur großen Schwester upgegradet wird, gestalten wir unseren Alltag so bunt wie möglich. So reisen wir gerne, ob durch Asien oder Europa. Und versuchen einfach immer wieder unseren persönlichen Interessen treu zu bleiben und sie gemeinsam auch zukünftig mit unseren Kindern zu vereinbaren. Kinder machen unser Leben nämlich nur noch lebenswerter: wir müssen es nur zulassen.