Endspurt. Und da gibt es tatsächlich noch ein paar grundlegende und wesentliche Dinge, die jetzt erledigt werden müssen. Spätestens jetzt erledigt sein sollten, trifft es dann doch eher. Nein – dabei rede ich nicht von Großputz oder Kinderzimmer einrichten. Diese Dinge sind entweder bereits erledigt oder haben plötzlich keinen großen Stellenwert mehr. Im Zuge des Nestbautriebes dürfte das wahrscheinlich auch eh jede werdende Mama bereits in Angriff genommen haben. Gegen die Natur können wir uns dann doch einfach nicht wehren. Ich vermute mal, an dieser Stelle dürften unsere Männer wohl während der Schwangerschaft unter uns Frauen am meisten gelitten haben. Ob Ikea Shopping, Kellerentrümeplung oder Renovierung ganzer Zimmer – hier haben wir das andere Geschlecht sicherlich ganz schön gereizt. Aber hey – mal Hand aufs Herz: was haben wir bitte 10 Monate lang durchgestanden. Also kein Mitleid – und zurück zum Thema.Wenn ich an dieser Stelle nun von den letzten Vorbereitungen spreche dann meine ich damit, dass ich die letzten Tage für ein schönes, langes Bad nutzen möchte. Oder ich gehe nochmal zur Pediküre. Oder wir gehen noch einmal ins Kino. Und natürlich genieße ich noch die Zeit mit meiner Tochter zu zweit. Wir lesen, spielen und kuscheln. Hier passiert nämlich auch gerade so viel in ihrer Entwicklung, dass ich jede Sekunde mit ihr genießen möchte und ihr zudem so viel wie möglich an Aufmerksamkeit schenken möchte, da ich hier bald diesbezüglich nicht in der Form gerecht werden kann. Aber das ist auch ein anderes Thema und damit beschäftige ich mich dann, wenn es soweit ist. Nicht jetzt. Jetzt gilt es nämlich folgende Dinge mit einem endgültigen Hacken auf der DoTo-Liste zu versehen:

  • die Kliniktasche sollte nun vollständig gepackt sein.

Die Klinktasche. Für mich galt da letztes Mal das Motto: weniger ist nicht mehr. Und so packte ich die Tasche randvoll mit unnötigen Mist. Um diese Erfahrung nun reicher, weiß ich ganz genau, worauf es mir nun dieses mal wirklich ankommt und auf was ich auch absolut verzichten kann. Im Rucksack für die Klinik befindet sich nun folgendes: Nachthemd, 2 lockere Hosen, zwei lockere T-Shirts, ein Pullover, zwei Still BH’s, Hausschuhe, meine wichtigsten Kosmetikprodukte in Probiergröße, ein Coming-Home Outfit für mich und eines für meine Tochter (Body, Hose, Strickjacke, Mützchen, Socken), ein Kuscheltier, zwei Spucktüchter, Mutterpass und Versicherungskarte, das war es. Mehr brauche ich nicht. Kein Buch, kein Hörspiel, keine Snacks, die kann mein Mann mir nämlich auch gerne nach Bedarf holen. Mein absoluter Favorit war am Ende ein Strohalm. Dieser ermöglichte mir nämlich, meinen unbändigen Durst während der Geburt auch im liegen, ohne mich aufsetzen zu müssen, stillen zu können.

  • die Versorgung meiner Tochter während der Geburt sollte geregelt sein.

Hier habe ich mich schon frühzeitig auf die Unterstützung meiner Familie verlassen, mit ihnen aber jetzt noch einmal den genauen Ablauf abgesprochen.

  • Besuchszeiten regeln.

Hier verweise ich gerne noch einmal auf einen älteren Beitrag von mir: Besuchermarathon im Krankenhaus. Aufgrund dieser Erfahrung habe ich beschlossen, es nun diesmal anders zu handhaben. Im Vorfeld darüber mit Familie und Freunden zu reden, entspannt und verhindert, dass der ein oder andere enttäuscht oder gar verletzt sein könnte. Auch möchte ich, dass sich der Besuch diesmal mehr auf mich fokussiert, mich unterstützt und sensibler auf mein Wohlergehen eingehen kann. Stichwort: Hilfe anbieten. Aber nur sprechenden Menschen kann geholfen werden und so kommuniziere ich meine Wünsche im Vorfeld bewusst und deutlich, um meinem Umfeld auch die Chance zu geben, darauf reagieren zu können.

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  • die wesentlichen Unterlagen für Kindergeld und Elterngeld liegen parat.

Diese lassen sich online schnell runterladen und zu Hause ausdrucken. Ansonsten telefonisch anfordern oder bei den jeweiligen Stellen aushändigen lassen. Nach der Geburt gibt es noch genug Bürokratiekram zu erledigen, dass ich froh bin, diese „Kleinigkeit“ zumindest schon einmal griffbereit auf dem Tisch liegt.

  • Willkommensgeschenk für Paulina.

Selber bin ich nicht auf die Idee gekommen. Da bin ich ganz ehrlich. Eine Freundin gab mir den Hinweis, dass es doch eine schöne Idee wäre, eine Kleinigkeit für meine Tochter zu besorgen – als Geschenk von ihrer kleinen Schwester, um eine positive Verbindung herzustellen. Ob es bei einem 20 Monate altem Kleinkind funktioniert oder gar Sinn machen wird? Ich werde euch berichten. Schaden kann es ja nicht.

  • einen Newborn-Photographen engagieren

Mir ist wichtig, dass das Shooting zu Hause stattfindet. Dieses wäre zeitnah am besten und am einfachsten für uns, wenn wir nicht in ein Studio fahren müssen. Welche Vorstellungen habe ich? Was für Bilder wünsche ich mir? All das habe ich bereit mit meiner auserwählten Photographin, Anna Stefanie Eberle, kommuniziert und freue mich euch in einem extra Beitrag bald darüber dann berichten zu können und euch die Ergebnisse auch zu präsentieren.

So und nun bin ich bereit. Und kann entspannt ins Wochenbett starten.

 

 

 

 

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Hi ich bin Teresa. Studierte Medienmanagerin und leidenschaftliche Redakteurin. Meine Modeaffinität hat mich aber auch zwischenzeitlich mal die Branche wechseln lassen und so war ich zuletzt als Shopmanagerin bei Inditex tätig. Aktuell lebe ich aber ganz nach dem Motto: „Mein Alltag ist ihre Kindheit“. Ich versuche jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer für uns zu machen. Mit einem tollen Mann an meiner Seite, einer wundervollen Tochter, die im Mai 2017 zur großen Schwester upgegradet wird, gestalten wir unseren Alltag so bunt wie möglich. So reisen wir gerne, ob durch Asien oder Europa. Und versuchen einfach immer wieder unseren persönlichen Interessen treu zu bleiben und sie gemeinsam auch zukünftig mit unseren Kindern zu vereinbaren. Kinder machen unser Leben nämlich nur noch lebenswerter: wir müssen es nur zulassen.