Noch ein bisschen schneller als der Bauch wächst die Vorfreude auf das Kind. Und das ist beim zweiten Mal auch nicht anders. Ok – das war gelogen. Denn der Bauch wächst tatsächlich schneller. Aber die Vorfreude ist mindestens genauso groß. Und wer sagt, dass man nur beim ersten Baby eine Party schmeißen darf? Die sogenannte Babyshower, amerikanischen Ursprungs und hier bei uns in Deutschland auch mittlerweile schon zum absoluten Trend geworden. Als werdenden Mami sollte man auf eben solch eine nicht verzichten müssen. Und warum das so ist, möchte ich euch nun erläutern:

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Oh nein – nicht noch ein Hype aus den USA, den wir hier nicht brauchen, würden jetzt vielleicht einige sagen. Zugegeben – vor ein paar Jahren hätte ich wohl auch noch so reagiert. Das war aber noch vor meiner ersten Schwangerschaft und bevor wir das traditionell amerikanische Halloween im Freundeskreis als standhaften Brauch einführten, uns jährlich zum Kürbis schnitzen treffen, selbige Suppe essen und uns anschließend einen Horrorfilm anschauen. Wozu nun dieser Aufwand, hätte ich also erstmal gedacht. Luftballons, rosa Törtchen, Girlanden und Cupcakes – unötiger Schnick Schnack für eine noch belanglosere Veranstaltung. Also wofür nun der ganze Aufwand?

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All das ist nämlich schmückendes Beiwerk für eine wesentlichere Intention des Tages: Die Schwangere und deren Schwangerschaft zu zelebrieren. Schwanger sein ist nämlich kein Spaziergang, denn der Körper macht wahnsinnig viel durch in diesen 40 Wochen. Veränderungen, mit denen keine Frau in solch einem Ausmaß gerechnet hat. Mal abgesehen von den Hormone, die von 1 Tag der Schwangerschaft an, einfach durcheinander gewirbelt werden, darf sich jede Frau mit mindestens 10-20 Kilo mehr auf der Waage gegen Ende der Schwangerschaft herumplagen. Sodbrennen, Wadenkrämpfe und Dehnungsungsstreifen sind ebenso Begleiterscheinungen wie plötzlich auftauchende  Gedanken über die Zukunft, die einen ganz schön verunsichern können. All die Veränderungen, die man mitgemacht hat und verarbeiten muss. All die Veränderungen, die einem noch bevorstehen.

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Gibt es also etwas Schöneres, als einen Tag von all dem abschalten zu dürfen? Die anderen nutzen den Tag vielleicht sogar, um sich mit eben diesen Gedanken im Kreise seiner Liebsten auseinander setzen zu können? Hier geht es aber in erster Linie darum, das Beisammensein mit seinen Freunden zu genießen. Endlich mit diesen vielleicht auch ganz offen über all die Dinge zu sprechen, die einen beschäftigen. An diesem Tag hat man zu all dem die Gelegenheit. Vielleicht sogar im Vorfeld um Hilfe zu bitten, diese sogar konkret aussprechen. Wünsche zu äußern. Verstanden zu werden.

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Zugegeben –  diese Babyparty verlief anders als erwartet. Sagen wir mal – unfokussierter. Was aber auch zum größten Teil daran lag, dass sowohl ich, als auch meine Partygäste mit ihren Kindern aufschlugen. Stress-Level auf höchstem Niveau – quasi vorprogrammiert. Und so stand ich da, ein wenig neben mir, schaute zu wie wir unsere Kinder davon abhielten, sich gegenseitig mit Sand zu bewerfen oder einfach nur versuchten zu verhindern, sich todemutig mit dem Bobbycar die Treppe runter zu stürzen. Und auch wenn ich, als der Hauptdarsteller an diesem Tag, etwas unter ging – wusste ich plötzlich ganz genau, dass auch wenn in Zukunft unsere Gespräche weiter unkonzentriert bleiben werden und unsere Bedürfnisse sich weiter hinten anstellen müssen, ich auf diese Mädels dort zählen kann. So sah ich all meine taffen Freundinnen dort sitzen und freute mich einfach darüber, dass sie da waren. Und auch in Zukunft immer da sein werden.Und ist es nicht auch das, was zählt?

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Diese Babyparty wurde ausgestattet von BABYMOMENTS.AT

Von Mamis für die, die es bald werden: Unsere Geschenketipps zur Babyparty!

  1. Personalisierte Geschenke sind immer eine tolle Idee. Solange der Name feststeht – versteht sich. Von Schnullerkette bis hin zum bestickten Badetuch: das sind immer schöne und persönliche Erinnerungen.
  2. Drogeriemarkt-Gutscheine.
  3. Eine Windeltorte. Hier lassen sich zusätzlich viele kleine Helferlein einbauen: Fieberthermometer, Schnuller oder Nagelschere.
  4. Spucktücher, denn ja, man braucht wirklich unendlich viele davon. Sie können neben ihrem eigentlich Zweck außerdem als leichte Decke, Sonnenschutz oder Kopftuch verwendet werden.
  5. Etwas Schönes für die Mama, denn die sollte schließlich auch nicht vergessen werden.
  6. Ein Nachtlicht – ist nachts beim Stillen/Füttern super praktisch, man sieht genug, aber nicht zu viel. Hat mir außerdem die Angst genommen, mich auf mein Baby drauf zulegen.
  7. Ein Pucksack/Tuch für die Kleinen. So fühlen sie sich frisch geschlüpft, ein Stückchen sicherer, genau wie im Bauch.

 

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Hi ich bin Teresa. Studierte Medienmanagerin und leidenschaftliche Redakteurin. Meine Modeaffinität hat mich aber auch zwischenzeitlich mal die Branche wechseln lassen und so war ich zuletzt als Shopmanagerin bei Inditex tätig. Aktuell lebe ich aber ganz nach dem Motto: „Mein Alltag ist ihre Kindheit“. Ich versuche jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer für uns zu machen. Mit einem tollen Mann an meiner Seite, einer wundervollen Tochter, die im Mai 2017 zur großen Schwester upgegradet wird, gestalten wir unseren Alltag so bunt wie möglich. So reisen wir gerne, ob durch Asien oder Europa. Und versuchen einfach immer wieder unseren persönlichen Interessen treu zu bleiben und sie gemeinsam auch zukünftig mit unseren Kindern zu vereinbaren. Kinder machen unser Leben nämlich nur noch lebenswerter: wir müssen es nur zulassen.