8 In Motherhood

Neurodermitis//eine lästige Hautkrankheit

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Lia hat schon seit ihrer Geburt eine leicht empfindliche Haut. Sie reagierte schon immer schnell auf Wärme oder Kälte, mit trockenen, roten, manchmal wunden Hautstellen, die jedoch immer wieder verschwunden sind. Vor 6 Monaten wurden die Ekzeme mehr, besonders an den Stellen, an denen sie viel schwitzt, in den Kniekehlen und Armgelenken war es besonders ausgeprägt, aber auch vereinzelte Stellen am Bauch und am Rücken. Dann begann sie noch ständig zu kratzen, besonders nachts und die wunden Stellen entzündeten sich leicht.

Also ab zum Hautarzt und mir war schon klar, dass wir vor der Diagnose Neurodermitis nicht mehr drum herum kommen. Eine Chortisonsalbe wurde Lia verschrieben, damit das lästige Jucken schnell nachlässt und innerhalb von 4 Tagen abheilen soll. Die Salbe hat vorübergehend auch geholfen, verdeutlichte mir aber auch, wie aggressiv die Inhaltsstoffe sein müssen, dass in nur ein paar Tagen die Regionen austrocknen und fast verschwunden waren. Daher möchte ich diese Salbe ungern ein 2. Mal anwenden. Zusätzlich hat die Ärztin uns eine Wund- und Heilsalbe verschrieben. Diese wenden wir täglich mehrmals an, mit mehr und mal weniger Erfolg. Ich sprach die Ärztin auch auf meine Nachforschungen im Internet an, bezüglich Diätkost, Waschmittelunveeträglichkeit, Stress, Probleme mit dem Darm, etc. Dazu konnte sie nicht viel antworten, außer es gibt eine erbliche Komponente. Und ja ich habe es auch ganz leicht an den Händen, allerdings ist dies nicht der Rede wert. Es verwächst sich meist und wir sollen es mit den Cremes probieren. Eigentlich recht ernüchternd, so hätte ich mir gerne mehr Tipps von ihr gewünscht. Also muss ich mich weiter selbstständig im Internet umhören. Die Meinungen gehen da allerdings auch sehr auseinander und verunsichern mich auch. Gut dann ist es eine erbliche Komponente und da Stress bei Kleinkindern auch nicht selten ist, bleibt uns erstmal nicht mehr als abwarten und werden im unschönen Fall nochmal einen Spezialisten aufsuchen.

Bis dahin testen wir:

• Enge Kleidung zu vermeiden z.B.:      Strumpfhosen

• Nur reine Baumwollkleidung zu verwenden

• Tägliche, mehrmals eincremen

• Häufiges Baden zu vermeiden und nur sensitive Badeöle zu benutzen.

• So oft es möglich ist, viel Luft an die Haut zu lassen

Vor 3 Wochen waren die Hautstellen fast verschwunden, da Lia die sommerliche Luft auf der Haut gut getan hat. Dies ist zumindest meine Vermutung, seit ein paar Tagen werden sie allerdings wieder stärker. Das ständige Jucken und somit das aufreißen der Haut ist für Lia manchmal wirklich belastend, besonders wenn sie nachts nicht zur Ruhe findet.

Vielleicht gibt es hier Mitleser mit mehr Hintergrundwissen, oder ähnlichen  Erfahrungen?!

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Ich werde euch auf dem Laufenden halten😊🍀

Eure Vanessa🌸

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8 Comments

  • Reply
    Sandra
    12. Juli 2017 at 20:17

    Hallo Vanessa,

    ich kann dir die Produkte von La Roche empfehlen. Die wirken Wunder bei Neurodermitis! Wir waren so oft beim Arzt, haben einige Cremes ausprobiert, aber nur die hat geholfen! Wir ziehen auch nur weiße Kleidung an, die direkt auf der Haut liegt und baden mit dem Basen-Bad von DM oder Bübchen sensitive!

    Liebe Grüße

    • Reply
      Vanessa
      14. Juli 2017 at 17:42

      Hallo Sandra. Ja dieses Produkt haben mir jetzt schon mehrere empfohlen. Ich werde sie testen. Mit der hellen Kleidung werde ich auch ausprobieren. Vielen Dank dafür 😊Euch auch alles Gute🍀

  • Reply
    Ale
    14. Juli 2017 at 11:11

    Hey, huhu,

    wir haben auch Neurodermitis, allerdings wahrscheinlich etwas stärker als bei der kleinen Lia, weil unsere Tochter reagiert auf einige Lebensmittel stellenweise sehr allergisch (Pusteln, anschwellen, erbrechen etc.). Unsere Kleene ist mittlerweile 4 und wir haben viele lange Nächte mit starkem Juckreiz und nicht schlafen können hinter uns. Das Einzige, was uns hilft (die Eltern leiden ja irgendwie mit: mitfühlen, Schlafmangel…) war und ist die Diät.

    Uns fiel es aber schwer, selber heraus zu finden, was die Kleene nicht verträgt. Deswegen haben wir in der kinderallergologischen Abteilung der Charité (Deutschlands Top-Adresse wie man mir berichtete) Allergietests machen lassen. Damit war klar, Nüsse z.B. gehen nicht. Der Juckreiz, die Schwellungen blieben aber oder besuchten uns immer wieder. Ein paar Monate später haben wir uns dann an eine Berliner Internistin gewandt, die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) praktiziert. Wir haben uns bewusst nicht groß informiert über TCM, sondern haben es verhältnismäßig vorbehaltlos ausprobiert. Wir haben ein bißchen geschluckt, als u.a. über den Pulsschlag und energetische Veränderungen Stoffe identifiziert wurden, die sie verträgt und die sie nicht verträgt. Das soll jetzt so stimmen? *verunsicherter Blick* Aaaaber: es funktioniert! Halten wir uns an die Diät haben wir keinen – GAR KEINEN – Juckreiz oder wunde Stellen. Nirgends! Weder im Winter noch im Sommer.

    Auch bin ich begeistert von der Feinheit der Diagnostik. Die Schulmedizin tut sich da deutlich schwerer. Zum Beispiel tut sich unsere Kleene schwer mit Zucker. Das findet die Charité nicht heraus, weil das wohl in klassischen Allergietests nicht abgefragt wird, weil man gegen Zucker nicht allergisch sein kann. Okay. Seit der TCM-Behandlung weiß ich aber, weißen Zucker verträgt sie nicht, ebenso Ahornsirup. Wahrscheinlich ist das keine Allergie, es tut ihr einfach nicht gut und sie fängt sofort an, zu kratzen. Rohrzucker verträgt sie in Maßen hingegen super. Diese Feinheit macht den Alltag leichter, finde ich.

    Die Ernährung umzustellen ist natürlich krass. Zugegebenermaßen. Vor allem wenn es viele Stoffe sind. Und momentan ändert sich jedes Jahr etwas. Stoffe kommen hinzu zu der Liste „geht nicht“, andere hingegen verträgt sie. Das heißt, wir machen die Diagnostik jährlich. Aber ich erfreue mich immer wieder daran, wenn ihre Haut so aussieht, als hätte sie nichts. Wenn sie babyweich ist. Wenn alle durchschlafen. Wenn ich nicht überlege, ob ich einschreite und ihr das Kratzen madig mache/abnehme/verbiete. Dann ist der Alltag leichter. Sorgenloser.

    Euch und der kleinen Lia gute Genesung!

    • Reply
      Vanessa
      14. Juli 2017 at 17:33

      Hallo Ale. Das klingt ganz furchtbar und auch nach einem anstrengenden Weg bis zur genauen Diagnose. Ich empfinde es auch ganz schlimm, wenn Lia sich ständig blutig kratzt und ich einfach nur zusehen kann. Ich werde auch einen Allergietest in Angriff nehmen, dann sind wir bestimmt schon etwas weiter. Mir graut es auch ein bisschen vor den kalten Tagen, wenn sie wieder mehr Kleidung trägt, dann hat sie es meist auch verstärkt. Ich danke dir vielmals für deine Erfahrungen zu diesem Thema und drücke euch ganz fest die Daumen, dass es deiner Tochter kontinuierlich besser geht. 🍀Ganz liebe Grüße, Vanessa & Lia

  • Reply
    Miriam
    14. Juli 2017 at 21:35

    Achso und Allergietest würde ich auch machen, aber aus Erfahrung weiß ich, dass die nicht immer korrekt sind. Beziehungsweise es gibt einen Unterschied zwischen Allergien und Unverträglichkeiten und nur Allergien kann man über Bluttests bestimmen. Das andere muss man durch ausprobieren und weglassen, dann selbst herausfinden. So und nun genug von mir 😀

  • Reply
    Marci
    15. Juli 2017 at 10:11

    Hallo liebe vanessa,

    Mein Bruder hatte in Kindertagen auch ganz starke Neueosermitis. Bei ihm half eine Ernährungsumstellung für mindestens drei Jahre. Herausfinden was gegessen werden kann und was nicht hat dabei natürlich so manchen Geduldsfaden platzen lassen. Aber es hat sich gelohnt. Heute hat er nur noch bei überdosierten Orangensaft Konsum Probleme. Ich weiß leider nur noch das mama viel selber gekocht hat, auf Inhaltsstoffe und konservierungsstoffe geachtet hat und Sachen wie Süßigkeiten und Orangensaft (citrusfruchte im allgemeinen) komplett weggelassen hat. Dies wird aber sicherlich von Kind zu Kind unterschiedlich sein. Aber ich denke auch das Cremes zwar für den Moment gut sind aber auf Dauer nicht die Lösung sein können. Ich hoffe ihr bekommt das in den Griff 🙂 was ihr zusätzlich geholfen hat, Tipps von anderen betroffenen einzuholen bezüglich der Ernährung.
    Ganz liebe Grüße
    Marci

    • Reply
      Vanessa
      16. Juli 2017 at 22:03

      Hallo Marci. Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. 🍀 Ich versuche auch ein bisschen auf ihre Ernährung zu achten und koche meist selbst. Süßigkeiten bekommt sie selten, aber werde ich nun mal ganz weg lassen. Einen Allergietest werde ich in Angriff nehmen und dann schauen wir weiter. Ich hoffe wir finden eine gute Lösung 😊 Für deinen Bruder natürlich auch alles Gute weiterhin 🍀
      Liebe Grüße
      Vanessa

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