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3 Comments

  1. Emili

    Liebe Teresa, ich kann deinen ersten Eindruck sehr gut nachvollziehen! Wir waren auch mit unserer Tochter in Südostasien und Australien unterwegs. Sie war 7 Monate alt, und fast ein Jahr, als wir zurück gekommen sind. Bali war auch mein langersehntes Reiseziel und ich war unheimlich gespannt! Wir haben lange überlegt, wo wir uns einquartieren sollen. Und haben uns dann nach einer gefühlten Ewigkeit für Canggu , statt Seminyak, entschieden.. im Nachhinein waren wir wirklich froh darüber, denn auch ich hab mir Seminyak wesentlich ruhiger, kleiner und ursprünglicher vorgestellt. Obwohl wir in Canggu eine gute Balance zwischen Tourismus und Natur genossen haben, waren die Bedingungen für das Reisen mit Baby nicht so gut, wie erwartet. Auch wir hatten das Gefühl das wahre Bali noch nicht gesehen und erlebt zu haben.. also sind wir nach ubud. Im ersten Moment war ich geschockt. Ich hatte einen touristischen Ort erwartet, aber dass es so heftig sein würde, hätte nicht gedacht. Aber wir hatten eine tolle Unterkunft und die war für eine Woche gebucht, deswegen wollten und müssten wir uns drauf einlassen. Aber schon ab dem zweiten Tag haben wir uns nur noch in den Seitenstraßen aufgehalten. Und dort habe ich meinen Frieden mit Bali geschlossen. Wir wären gerne noch länger geblieben, aber das Klima war mit Baby nicht zu ertragen (April), also sind wir weiter nach Singapur und Thailand (wobei das nicht unbedingt besser war). Aber ich würde gerne nochmal hin und den Rest der Insel entdecken. Und wenn man die Shoppingmeilen ausblendet, findet man eine wunderschöne Natur und unfassbar freundliche Menschen. Allerdings, das muss ich am Ende noch loswerden, gibt es auf Bali nicht wirklich Traumstrände.. und es ist schon heftig, wie westlich die Insel teilweise ist. Wir kamen aus Melbourne nach Bali und ich hab in manchen Orten wirklich keinen Unterschied entdecken können. Wer noch nie in Asien war und nicht gleich die harte Tour will, sollte vielleicht nach Bali, um sich langsam ranzulassen 😀
    Ich bin gespannt auf deine weiteren Berichte! Liebste Grüße

    1. Teresa

      Es ist wirklich schön und gleichzeitig schade zu hören, dass es dir ähnlich erging. Ich habe wirklich versucht dem Tourismus fern zu bleiben und hinter die Kulissen zu schauen und vermute, dass man dafür wirklich von einem Einheimischen herum geführt werden muss.

  2. Lena

    Liebe Teresa,
    ich war sehr neugierig auf deinen Bali-Bericht, denn ich war 2014 auch für 3 Wochen auf Bali und die Insel hat ein Gefühlschaos in mir hinterlassen. Trotzdem habe ich nach deinem unverblümten, offenen Bericht fast das Gefühl ich müsste Bali verteidigen 😉
    Ich habe tatsächlich auch ruhige, weniger touristische und ursprüngliche Ecken in Bali entdeckt (insbesondere im Norden) und hatte eine wundervolle Zeit.
    Leider habe ich mich trotzdem nicht richtig wohl gefühlt. Leider sind viele Orte in Bali sehr verschmutzt, auch die Strände im Norden, an denen gerade kein Hotel angrenzt. Traumstände habe ich auch vergeblich gesucht.
    Die Touri-Orte im Süden haben wir gezielt gemieden, und trotzdem waren wir von den Touristenströmen auf der Insel geschockt. Es gibt so viel Armut auf dieser Insel und hierzulande, genau wie in Australien, gilt Bali als das „In“-Ziel und Partyziel. Dieser Konflikt war sehr deutlich zu spüren auf der Insel.

    Ich habe übrigens deine Reise sehr gern auf Snapchat verfolgt 🙂
    Liebe Grüße

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