Als ich die Reise nach Italien plante, war mir sofort klar: dieses Jahr werden wir noch nicht mit dem Auto dort anreisen. Zu lang die Strecke mit zwei Kindern im Gepäck. Wohl gemerkt, zwei Kinder unter zwei. Und so entschieden wir uns relativ schnell für einen entspannten Flug von Deutschland nach Italien. Pisa, um genau zu sein. Unser Ausgangspunkt für unsere Toskanatour. Unserem Roadtrip durch eine landschaftlich wunderschöne Region. Pisa: der Beginn unserer Reise durch „la dolce Vita“.

Galieo Galilei

Die für ihren Schiefen Turm bekannte Hauptstadt Pisa ist abgesehen von seinem Wahrzeichen in aller Welt bekannt für seinen Flughafen. Benannt nach dem italienischen Mathematiker, Physiker und Astronom Galileo Galilei. Galieo, der einst selbst im 15 Jh. in Pisa geboren wurde, konnte mit der Konstruktion eines Fernrohr damals das Kopernikanische Modell bestätigen. Warum ich euch das erzähle? Ganz klar – ich war immer schon ein Fan unserer Geschichte. Nicht umsonst belegte ich dieses Fach als Leistungskurs. Ich finde unsere Vergangenheit einfach wahnsinnig spannend und unglaublich interessant. Hier stand also vor einigen hundert Jahren, ein Mann, der behauptete, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, wie die katholische Kirche seiner Zeit nach wie vor den Leuten vorgaukeln wollte. Tja – und so geriet Galilei  ins Visier der Inquisition und wurde zu Hausarrest verdonnert, was ihn nicht abhielt weiter zu experimentieren. Unser Glück.

Studentenhochburg Pisa

Ob es wohl daran liegt, das Pisa heutzutage eine der berühmtesten Universitätsstädte Italiens ist? Fakt ist: Dank seiner langen Universitätsgeschichte und der hohen Qualität der Studien- und Forschungszentren aller drei Universitäten Università di Pisa, Scuola Normale Superiore und Scuola Superiore Sant’Anna konnte die Stadt sowohl in Italien als auch in ganz Europa Ansehen gewinnen. Von den etwa 90.000 Einwohnern sind fast die Hälfte Studenten, die Pisa in den Abendstunden ein belebtes Ambiente verleihen.

Das Wahrzeichen der Stadt

Das Wahrzeichen Pisas ist der Schiefe Turm, dessen Neigung jährlich unzählige Besucher in die Stadt lockt. Nicht zuletzt um zumindest eines der berühmten Fotos nachzustellen. Busladungsweise werden Touristen dort abgeladen, und durchfluten die umliegenden Straßen. In einem der umliegenden Restaurants dinieren? Lieber nicht. Da schmeckt jede Aufbackpizza aus der Kühltruhe deutlich besser.  Atmosphäre – Fehlanzeige. Gesehen sollte man ihn trotzdem haben.

Piazza del Duomo

Den kulturellen Mittelpunkt Pisas bildet die Piazza del Duomo, die auch Campo dei Miracoli genannt wird und die seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Von diesem Platz aus hat man Zugang zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, neben dem Schiefen Turm befinden sich dort auch der Dom Santa Maria Assunta, die Taufkirche Battistero und der Friedhof Camposanto Monumentale.

Leckerste Pizza in Pisa

Bei einer Italienreise erwartet man sicherlich eines: kulinarische Verwöhnung. Und damit man bei Ankunft nicht gleich enttäuscht ist, sollte man sich vorher informieren und sich gute Restaurant Tipps heraussuchen. Denn wer möchte nicht den Urlaub einläuten mit einer leckeren, hauchdünnen, direkt aus dem Steinofen servierte Pizza. Mein Favorit. Die klassische Margarita. Ein paar Autominuten vom Centro entfernt, aber definitv seinen Weg wert: die Pizza bei

  • Rusticello in Migliarino, Adresse: Via Aurelia 90, 56019 Migliarino

Ich wünsche euch einen schönen Aufenthalt in Pisa.

Eure Teresa

Outfit // Kleid: NAKD FAshion, Schuhe: Birkenstock, Sonnenbrille: ZARA

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Hi ich bin Teresa. Studierte Medienmanagerin und leidenschaftliche Redakteurin. Meine Modeaffinität hat mich aber auch zwischenzeitlich mal die Branche wechseln lassen und so war ich zuletzt als Shopmanagerin bei Inditex tätig. Aktuell lebe ich aber ganz nach dem Motto: „Mein Alltag ist ihre Kindheit“. Ich versuche jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer für uns zu machen. Mit einem tollen Mann an meiner Seite, einer wundervollen Tochter, die im Mai 2017 zur großen Schwester upgegradet wird, gestalten wir unseren Alltag so bunt wie möglich. So reisen wir gerne, ob durch Asien oder Europa. Und versuchen einfach immer wieder unseren persönlichen Interessen treu zu bleiben und sie gemeinsam auch zukünftig mit unseren Kindern zu vereinbaren. Kinder machen unser Leben nämlich nur noch lebenswerter: wir müssen es nur zulassen.