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Mami-Tipps // Erste Hilfe bei Baby- und Kinderkrankheiten

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Vom ersten Tag an, schwören wir: „Kleiner Mensch, ich werde dich beschützen!“ Und dann kommen sie, die Koliken, die Zähne oder die Schnupfnasen. Als Eltern, leiden wir mit und wollen unseren kleinen Schätzen schnellstmöglich Linderung verschaffen. Wir haben für euch unsere besten erste Hilfe-Tipps & Tricks gesammelt:

Blähungen, gern auch Koliken genannt:

Ein Problem, mit dem häufig die Babymänner zu kämpfen haben, ihr Darm ist angeblich bei der Geburt noch nicht so gut entwickelt, wie der der Mädchen. Wunder bewirkt oft der Fliegergriff und mit den Beinchen Fahrradfahren, so löst sich die Luft im Bauch. Ich habe außerdem vor jedem Trinken Lefax gegeben, bis die kritischen ersten drei Monate vorüber waren.

Fencheltee: Wenn die Kleinen den puren Tee nicht gern trinken, könnt ihr ihn auch mit der Pre-Nahrung geben (statt Wasser die Milch mit Fencheltee anrühren) oder mit abgepumpter Muttermilch vermischen.

Erkältung:

Eine verstopfte Nase ist ein Garant für schlaflose Nächte für das Baby und die Mama. Ein Nasensauger sorgt für  2-3 Stunden freies Atmen, so dass die Kleinen gut Luft bekommen und ruhig schlafen. Es gibt klassische Handsauger, aber auch einen – zugegeben etwas gruseligen – Staubsaugeraufsatz.

Bei Husten gibt es schon Tees ab 12 Monaten, außerdem haben wir gute Erfahrungen mit Monopax gegen Reizhusten gemacht. Sollte sich das Ganze zu einer Bronchitis ausweiten, dürfen auch kleine Babies schon inhalieren.

Erbrechen & Durchfall:

Ein Hausmittel für Kinder ab dem Beikostalter sind geriebene Äpfel, denn sie enthalten viele Ballaststoffe. Sie quellen im Darm auf und saugen das überschüssige Wasser auf, welches sich dort bei Durchfall befindet. Dies klappt allerdings nur, wenn der Apfel sehr fein gerieben wird. Dafür das Obst entkernen und raspeln. Dann so lange an der Luft stehen lassen, bis die Apfelmasse braun geworden ist. Danach kann der Brei langsam gelöffelt werden. Wer keine Äpfel mag, kann als Alternative auch eine zerdrückte Banane versuchen.

Bei Durchfall gilt generell: viel trinken. Unsere Kinder können leichter austrocknen als wir Erwachsene. Bei akutem Durchfall auch immer vorsorglich Elektrolyte verabreichen, die gibt es in der Apotheke in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Zahnen:

Dass dein Baby zahnt, merken du an folgenden Symptomen:

  • das Baby lutscht, beißt oder reibt am Zahnfleisch
  • rotes und geschwollenes Zahnfleisch, vielleicht schimmert ein Zahn schon durch
  • gerötete und warme Wangen oder Gesicht
  • weniger Appetit
  • das Baby reibt sich das Ohr an der Gesichtshälfte, an der ein Zahn kommt
  • Schlaflosigkeit in der Nacht und am Tag
  • das Baby ist unruhig und rastlos
  • starkes Sabbern
  • Ausschlag im Gesicht oder wunder Po
  • Fieber

Hausmittel:

  • im Kühlschrank gekühlte Beißringe und Gemüse, wie z.B. eine Scheibe Salatgurke oder Karotte
  • das Kauen auf einem kühlen feuchten Waschlappen. Zusätzlich könnt ihr den Waschlappen in kühlem Kamillentee tränken, dann wirkt er gleichzeitig beruhigend und schmerzlindernd
  • Veilchenwurzel, in der Drogerie erhältlich

Medikamente:

  • Dentinox: Das kühlende Gel darf drei mal täglich auf dem Zahnfleisch verrieben werden
  • Schmerzlindernde Zäpfchen, z.B. Paracetamol oder Ibuprofen
  • Osanit-Kügelchen, homöopathische Zahnungshilfe

Fieber:

  • ab 39, 5°  Zäpfchen (z.B. Norufen) geben, vorher ist es als positiv anzusehen, dass der Körper fiebert und gegen die Krankheit ankämpft. Ab 41° sollte man ins Krankenhaus gehen, denn ab 41,5° gilt Fieber als lebensbedrohlich

Der Klassiker: Wadenwickel: dafür lauwarme Handtücher um die Beine des kleinen Patienten wickeln und nach 15 Minuten erneuern

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