Die griechische Insel ist definitiv eine Reise wert. Wer jetzt doch davon ausgeht, dass hier der Jetset tobt, sich die Promis im feinen Sand räckeln, der Gin Tonic an das Strand-Himmelbett geliefert wird oder abends das wilde Partyleben erwacht, der irrt sich leider gewaltig. Korfu ist eine kleine, beschauliche, dennoch vielseitige, landschaftlich wunderschöne und doch bodenständige Insel. Nicht besonders luxoriös, dafür umso liebenswerter. Die Natur hat Korfu traumhaft schöne Buchten, lange Strände unter imposanten Steilküsten und grüne Olivenwälder geschenkt. Ich habe an diese Insel mein Herz verloren.

  1. Paleokastritsa – ein perfekter Ausgangspunkt, um die Insel zu genießen und zu entdecken. 20 Minuten vom Flughafen entfernt, liegt das beliebte Dörfchen im Westen. Hier lassen sich nicht nur die schönsten Buchten der Insel erkunden, sondern auch weitere Ziele ansteuern                                 imageHier gibt es noch mehr Infos zu Paleokastritsa.
  2. Ein Auto zu mieten (wenn man ohne Baby unterwegs ist, geht auch ein Roller) ist von großer Bedeutung. Nicht nur um von A nach B zu kommen, sondern um überhaupt weg zu kommen. Meist liegen die schönsten Unterkünfte nicht direkt an den Stränden oder zentral im Ort, lassen sich also zu Fuß schwer ansteuern. Öffentliche Verkehrsmittel habe ich auch kaum wahrgenommen. Und mit Kind möchte ich mir gar nicht erst vorstellen, dort die steilen Straßen hoch und runter zu laufen, um dann stundenlang an einer Straßenecke zu stehen, letzendlich in der Hoffnung, dass dort je ein Bus halten wird.  Abgesehen davon bietet Korfu wunderbare Ausblicke. Immer wieder winden sich Straßen und Pfade Hänge hinauf zu stillen Dörfern oder bis zum Gipfel eines Berges. Alle paar Minuten eröffnen sich neue Panoramen. Wenn ihr also Korfus wahre Schönheit kennenlernen möchtet, reicht es nicht im eigenen Badeort zu bleiben, sondern die Insel auf eigene Faust zu erkunden.imageHier geht es zur Autovermietung.
  3. Viele Unterkünfte bieten Zimmer mit Küche zur Selbstverpflegung. Das ist auch gut so. Wasser kalt zu stellen, Wasser abzukochen, für das schnelle Frühstück was im Kühlschrank zu lagern, alles soweit eine gute Idee. Erwähnt werden muss hierbei allerdings, dass das einkaufen von Lebensmitteln in den heimischen Supermärkten (und sogar im ansässigen Lidl) nicht besonders günstig ist. Produkte wie Wurst, Käse oder Milch sind im Vergleich zu Deutschland teuer. Insbesondere Babynahrung kostet hier fast das drei fache.image
  4. Mit 6 bis 8 Euro müsst ihr rechnen, wenn ihr am Strand zwei Liegen mit einem Sonnenschirm mieten möchtet. Viel schöner ist es jedoch für die Babys am Boden auf einer großen Decke zu liegen (auch für uns Mamis beruhigender nicht immer mit gestresstem Blick darauf zu achten, dass die Kleinen eventuell von der Liege plumpsen könnten). Bevor ihr euch einen eigenen Schirm vor Ort kauft, fragt in eurer Unterkunft nach. Oft lassen Urlauber ihre Schirme zurück und stellen sie den Nächsten zur Verfügung.image
  1. Ein Ausflug nach Korfu Stadt ist ein absolutes MUSS. Aber Achtung: Entweder morgens anreisen oder erst wieder ab nachmittags. Sonst kann es passieren, dass ihr über eine Stunde auf Parkplatzsuche seid. In der Altstadt lässt es sich wunderbar bummeln, shoppen und essen. Auch mit Kinderwagen gut zu besuchen.imageHier gibt es mehr Infos zu Korfu-Oldtown.
  2. Wer ein schönes Andenken mit nach Hause nehmen möchte, der sollte bei Pavlos vorbei schauen. Hier bekommt ihr preiswerte und einzigartige Armbänder und Halsketten. image
  3. Für den kleinen Snack zwischendurch bei To Mikavtiko halt machen. Hier gibt den besten Feta (3,00 Euro) und die leckersten Suflaki Spiesse (1,50 Euro) der ganzen Insel.                                .image
  4. Den atemberaubendsten Sonnenuntergang gibt es im Norden von Korfu – in der vielleicht aufregendsten Bar der Insel. Das 7th Heaven hält was es verspricht. Bei leckerem Essen (hier gibt es alles was das griechische Herz begehrt) , kann man sich entspannt zurücklehnen, hoch über dem Wasser sitzend, beobachten, wie die Sonne im Meer versinkt.                                                                                         imageSchaut euch hier das atemberaubende Video zu diesem wundervollen Fleckchen Erde an.
  5. Das Archilleion besuchen. Sieben Kilometer von der Inselhauptstadt entfernt liegt die ehemalige Sommerresidenz von Kaiserin Sisi. Macht nur nicht den Fehler und geht in der brütenden Mittagshitze dorthin. Das Schloss, dass ohne Kinderwagen besichtigt werden muss (also Trage einpacken) kostet 8 Euro Eintritt und besticht insbesondere durch seine tollen Parkanlagen – mein persönliches Hightlight auf der Insel.imageWeitere Impressionen findet ihr hier.
  6. Ein Motorboot mieten. Auch hier ist Paleokastritsa der ideale Ort, um von hier aus auf eigene Faust zu den einsamsten Stränden und Buchten zu fahren. Die Preise liegen dabei bei ca. 50 Euro am Tag.

 

Hi ich bin Teresa. Studierte Medienmanagerin und leidenschaftliche Redakteurin. Meine Modeaffinität hat mich aber auch zwischenzeitlich mal die Branche wechseln lassen und so war ich zuletzt als Shopmanagerin bei Inditex tätig. Aktuell lebe ich aber ganz nach dem Motto: „Mein Alltag ist ihre Kindheit“. Ich versuche jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer für uns zu machen. Mit einem tollen Mann an meiner Seite, einer wundervollen Tochter, die im Mai 2017 zur großen Schwester upgegradet wird, gestalten wir unseren Alltag so bunt wie möglich. So reisen wir gerne, ob durch Asien oder Europa. Und versuchen einfach immer wieder unseren persönlichen Interessen treu zu bleiben und sie gemeinsam auch zukünftig mit unseren Kindern zu vereinbaren. Kinder machen unser Leben nämlich nur noch lebenswerter: wir müssen es nur zulassen.