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Hallo Sommer! // Wie schütze ich mein Kind richtig vor der Sonne?

Sonnenbrille

Endlich sehen wir wieder diesen strahlenden gelben Punkt am Himmel, den wir in den Wintermonaten häufig so schmerzlich vermissen: Die Sonne. Und die hat Ende Mai auch schon ordentlich Kraft und beschert uns Tage um die 30 Grad. Doch so sehr ich es auch liebe, meine Freizeitaktivitäten ab sofort nach draußen zu verlegen, weiß ich doch, dass mein Sohn nun besonders viel Aufmerksamkeit von mir braucht. Und damit meine ich keine Spielideen, nein, ich muss jetzt dafür sorgen, dass er vor zu viel Sonneneinstrahlung geschützt ist.

Denn seine Haut ist mit 17 Monaten viel empfindlicher als meine. Tatsächlich haben Kinder bis zum zweiten Lebensjahr noch gar keinen „eingebauten“ Sonnenschutz, da ihre Haut viel zarter ist und die Sonnenstrahlen durchlässt. Die Haut bildet auch noch kaum Melanin, weshalb Kleinkinder auch nicht wirklich braun werden können. Spätestens durch einen Sonnenbrand, steigt das spätere Hautkrebsrisiko für die Kleinen. Den sollte man bei Kindern sowieso auf jeden Fall vermeiden. Die Frage ist aber nun: Was kann ich dagegen tun?

Wir halten uns im Schatten auf! Das war vor allem für mich eine Umstellung, da ich ein echter Sonnenanbeter bin. Ja, ich weiß, auch für Erwachsene ist es im Schatten sicherer. Außerdem meiden wir die Mittagszeit draußen, da die Sonne dann am stärksten ist. Zusätzlich trägt Louis in der direkten Sonne, denn das Babybecken, der See oder das Meer liegen leider meist nicht im Schatten, ein UV-Shirt, dass ihn mit UV 50 schützt. UV-Kleidung ist extrem praktisch, das sich der Sonnenschutz nicht abwäscht und ich keine Sorge haben muss, eine Stelle vergessen zu haben. Allerdings ist das An- und Ausziehen mit einigen Strapazen verbunden, da die Dinger meist knalleng sind. Nass geht es dann noch mal etwas schwieriger. Das Gesicht, die Arme und auch Hände und Füße nicht vergessen, creme ich dann großzügig mit einem entsprechenden Sonnenschutz für Babies/Kleinkinder ein. Bei der Sonnenmilch sollte darauf geachtet werden, dass sie keine Parabene und Duftstoffe enthält, denn gerade Babyhaut reagiert darauf sehr empfindlich. Es gibt außerdem spezielle Sonnencreme für besonders sensible Kinderhaut, die z.B. an Neurodermitis leiden. Zusätzlich bleibt immer die Frage, nach einem chemischen oder mineralischem Filter. Ich versuche das Ganze mal kurz runterzubrechen, da ich ja kein Dermatologe bin: Chemische Filter wirken sofort, die Creme zieht außerdem schneller ein und es ist ein Sonnenschutz von bis zu 50+ möglich, allerdings ist ihre Langzeitfolgen noch nicht geklärt. Mineralische Filter müssen vorher aufgetragen werden, liegen auf der Haut auf und bei Lichtschutzfaktor 30 ist Schluss. 30 reicht allerdings bei Babies und Kleinkindern, außer sie haben besonders helle Haut, da sie z.B. rothaarig sind.

UV-Kleidung und Sonnenhut

Mein Kleiner trägt auf dem Kopf zusätzlich einen Hut mit großzügiger Krempe! Und so sind wir bereit für das Planschbecken oder das Meer. 🙂  Den ganzen Tag über sollte außerdem viel Wasser getrunken werden.

Genießt den Sommer!

Eure Melli 

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