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Ernährung in der Stillzeit // Ziegenfrischkäse mit Rucola und Feigen

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Geschafft! Mein Kind ist nun endlich auf der Welt und ich, als frisch gebackene Mama freue mich nun wieder auf all  die Lebensmittel, auf die ich während der Schwangerschaft so schmerzlich verzichten musste. Rohmilchkäse, Salami, oder Sushi. Bis sie dann alle wieder kommen. Diese vermeintlichen guten Tipps aus dem Umfeld und letzten Endes nur ein billiger Abklatsch aus all den angesagten und hippen Ratgebern. Die dir dann doch plötzlich sagen, dass du nicht alles essen darfst, was dein Herz begehrt.

Das stimmt natürlich nicht immer alles. Als Mutter darf ich während ich stillen, trotzdem alles essen, wonach mein Herz begehrt. All das, was ich also auch schon vor der Schwangerschaft gegessen habe. Man sollte natürlich nur beachten, dass es da auf der einen Seite Babys gibt, die einfach alles vertragen und wiederum andere, die da sehr empfindlich mit sind. Von vornherein einfach alle blähenden Lebensmittel wegzulassen ist also nicht unbedingt zwingend nötig. Denn auch ich, als Mutter muss mich nun auch weiterhin gesund ernähren. Darauf zu achten, wie mein Kind auf meine eingenommen Mahlzeiten reagiert – ja, das mache ich und versuche immer das ganze so gut es geht zu beobachten.

Ebenso achte ich während der Stillzeit darauf, dass meine Mahlzeiten auch immer energien- und nährstoffhaltig ist. So bin ich auf der sicheren Seite und weiß, dass mein Baby gut mit Muttermilch versorgt ist. Ich sollte also in den ersten vier Monaten nach der Geburt pro Tag noch rund 500 Kalorien zusätzlich zu meinem Grundbedarf von etwa 2000 Kalorien packen. Natürlich achte ich nicht akribisch auf das Kalorienzählen. Dafür habe ich gar keine Zeit, als Mama von zwei Kindern. Nein – ich achte einfach generell auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung, verzichte weitestgehend auf jegliche Art von Zitrusfrüchte und versuche auf regelmäßige Mahlzeiten zu achten. Zwischenmahlzeiten sind meine neuen guten Freunde geworden. Bevorzugte ich noch vor meiner ersten Schwangerschaft die klassischen „drei“ Mahlzeiten am Tag, schätze ich nun die etwas kleineren Portionen, dafür mehrmals über den Tag verteilt. Immerhin: Seit der Beikosteinführung meines ersten Kindes, ist ein gemütliches, genüßliches Mittag oder Abendessen auch eh nicht mehr so wirklich drin. Und während ich es nun vielleicht gerade einmal schaffen sollte, mir drei Gabeln Nudeln des Mittagsgerichtes einzuverleiben, schätze ich meine kleinen Snacks zwischendurch noch mehr. Wenn ich also durch das Stillen mehr Hunger verspüren, darf und sollte ich diesem Hungergefühl auch ruhig nachgeben. Gesund sollte es nur sein. Schnell zu zubereiten ebenfalls.

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Schon in meiner Schwangerschaft habe ich mich von der Initiative „Die ersten 1000 Tage“ und den dort angelegten Rezepten inspirieren lassen. Denn inzwischen weiß man auch, dass nicht nur die Gene dafür verantwortlich sind, ob wir später einmal krank oder gesund, dick oder dünn sein werden. Gerade in den ersten 1.000 Tagen kann die Ernährung, die Gesundheit unserer Kinder langfristig beeinflussen. Ich möchte sie bei meiner Tochter von Anfang an positiv beeinflussen und achte daher auf meine Ernährung. Und da es wie gesagt auch mal schnell gehen muss, schwöre ich auf Zwischenmahlzeiten, die gesund und lecker sind. Hier ein absoluter Favorit von mir:

Ziegen – Frischkäse mit Rucola und Feigen

Der perfekte Brotaufstrich zum „Kräfte-Auftanken“ für stillende Mütter! Die Feigen fördern außerdem sanft die Verdauung.

Zutaten:

150 g Soft-Feigen

1 Handvoll Rucola

250 g Ziegenfrischkäse

1 TL Ahornsirup

2 EL Rapsöl

2 EL Orangensaft

Salz, Pfeffer

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Zubereitung:

1. Feigen klein würfeln. Rucola waschen, trockenschütteln und hacken.

2. Den Ziegenfrischkäse in eine Schüssel geben, mit Feigenwürfeln, Rucola, Ahornsirup, Rapsöl und Orangensaft cremig rühren.

3. Die Creme mit Salz und Pfeffer abschmecken. Der Aufstrich hält sich gut verschlossen im Kühlschrank etwa 1 Woche.

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Viel Spaß beim nach machen.

Weitere tolle Rezepte von „die ersten 1000 Tage“ findest du hier.

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