Oft, dann wenn mein Mann zu Hause ist, dann wenn ich meine Tochter stille, dann kommt es sehr oft vor, dass er uns dabei beobachtet. Nicht so gruselig, unheimlich, wie es jetzt klingen mag. Nein – sondern auf eine sehr liebevolle Art und Weise. Nämlich dann, wenn ich mit ihr auf dem Bett liege und er zufällig ins Zimmer kommt, dann bleibt er meist stehen und schaut uns zu. Weil er es so wunderschön findet, sagt er. Weil es ihn fasziniert. Er ist fasziniert davon, dass ich es bin, die seit über fünf Monaten unsere Tochter ernährt. Er ist fasziniert davon, wie gut sie gedeiht und wächst. Er ist fasziniert von diesem, unseren innigen Momenten. Unsere ganz eigenen und so bedeutenden Beziehung. Und ja – ganz oft schon sagte er, hat er sich gewünscht, dass er dies auch könnte. Er beneidet mich um diese schöne Erfahrung. Und mich? Mich macht es unglaublich stolz. Das ich es bin, die seit über fünf Monaten dieses kleine Wesen ernährt. Stolz darauf, diese Momente mit ihr teilen zu können.

Und doch kommt in letzter Zeit oft der Gedanke auf, dass es auch mal wieder schön wäre, einen freien Abend zu verbringen. Mal schön essen zu gehen oder einfach nur in Ruhe den Frisör zu besuchen? Nach 5 Monaten, täglich zwei stündigen Stillrythmus – ja, auch nachts –  wäre dies doch mal eine schöne Sache. Aber dann, wenn ich mein kleines Baby stille und ich mit ihr diese wundervollen Momente genieße, dann denke ich mir, es wäre einfach zu schade drum. Zu schade um unsere fabelhafte und super eingespielte Stillbeziehung. Abpumpen und Flasche geben. Das wäre die Lösung. Und kaum spielte ich mit dem Gedanken, stellt sich sofort folgende Frage ein: welche Flasche passt da nun zu uns? Wie und wann pumpe ich eigentlich ab?

Wundervolle Stillzeit

Oh ja, ich stille gerne. Sehr gerne sogar. Und eigentlich mag ich gar nicht aufhören damit, meiner Tochter ausschließlich die Brust zu geben. Ganz im Gegenteil, ich genieße dieses Ritual so sehr. Es macht mich unglaublich stolz und ich fühle mich so wohl damit. Auch bin ich fein damit, auf all die vielen Dinge zu verzichten, die das Stillen mit sich bringt. Angefangen von dem Verzicht auf untersagte Genussmittel während der Stillzeit, eben auf diesen einen Wein, der jeden Abend mit Freundinnen so gemütlich macht oder auch einfach nur, um einmal etwas länger  schlafen zu können, anstatt alle zwei Stunden aus diesem herausgerissen zu werden. Insbesondere wenn man krank ist und Schlaf so bitter nötig hat um zu Genesen. Ja da wäre schon was Feines.

Aber auch darauf kann ich verzichten. Gerne sogar. Denn es ist nur eine kurze Phase, in der ich stillen darf. Zu schnell vergeht die Zeit und man sitzt da und hört sich den ausgeluschten und doch so klassischen Satz sagen: „Oh ja – sie werden doch so schnell groß“. Und genau aus diesem Grunde möchte ich nicht aufhören damit, sondern erstmal versuchen für eventuelle Zwischenfälle abgepumpte Milch dazu haben. Natürlich auch, um in Ausnahmefällen mal etwas länger unterwegs sein zu können. Schließlich habe ich als zweifach Mami ganz schön viel um die Ohren und muss mich so um einiges kümmern. Und vielleicht doch mal abends auf ein längeres Date mit einer Freundin abzutauchen. Denn wir alle wissen – wenn es Mama gut geht, geht es auch dem Baby gut. Und bis zur Erschöpfung aufopfern? Nein – das muss nun wirklich nicht sein.

Muttermilch aus der Flasche

Das ich diesen Schritt nun gehen bedeutet auch, dass ich mich damit auseinanderzusetzen musste, welche Flaschen und welche Abpumphilfe in meinem Fall in Frage kommen würde. Bei der großen Auswahl auch gar keine so leichte Entscheidung. Vor allem möchte ich nicht, dass die Flasche meine Brust ersetzt. Also das meine Tochter nun auf den Geschmack kommt, weil es ja so schön einfach ist, aus der Flasche zu nuckeln und plötzlich die Brust als anstrengend empfunden wird.

Ich weiß, dass in den ersten sechs Wochen ein gestilltes Kind keine Flasche bekommen sollte. Danach, wenn das Stillen gut etabliert ist, kann es zwischendurch auch mit Flasche gefüttert werden. Wenn die Mutter das möchte. Das trinken aus der Flasche erfordert eben eine andere Technik. Die Frage ist nun. Welches Produkt ist für uns am besten geeignet. Und da ich mit Paulina, meiner ersten Tochter, schon wirklich gut mit Philipps Avent gefahren bin und wir von Flasche, über Schnulli bis hin zum Desinfizier alles da hatte, setze ich mich nun bei Carolkina ebentfalls noch einmal mit dieser Marke auseinander.

Was hat mich überzeugt?

Die Flasche. Wenn das Stillen also gut eingeführt ist, wie in unserem Fall, entwöhnt man das Kind damit nicht. Was mir nun wichtig war, ist dass wenn man mit der Flasche füttert, der Sauger eine möglichst kleine Öffnung hat, wie zum Beispiel Teesauger. Sonst schießt die Milch ohne große Anstrengung einfach heraus. Das war mir wichtig und dies erfüllt Avent mit seinen Saugern sehr gut. Carolina muss sich also nun ähnlich anstrengen, um an die Milch zu kommen, wie an der Brust.

Die Milchpumpe. Es ist so praktisch und so einfach und geht dabei so schnell. Das weiche Massagekissen erzeugt ein besonders angenehm warmes Hautgefühl und ahmt tatsächlich das Saugen meines Babys nach. Die Milchpumpe startet in einem sanften Modus, der den Milchfluss anregt. Danach habe ich drei Saugstufen zur Wahl. Meistens nutze ich sie, nach dem stillen bzw. unmittelbar danach und friere die gewonnene Muttermilch sofort ein oder stelle sie für die nächsten 48 Stunden kalt.

Beide Seiten gewinnen

Und von beiden Seiten rede ich nicht nur von mir und dem Baby. Ich rede von mir und meinem Mann. Denn so darf, zugegeben mittlerweile erstmal nur in Ausnahmefällen auch mal der Papa in den Genuss kommen und zumindest ansatzweise diese innige Beziehung nachahmen. Denn die Milch durch das Fläschchen zu ziehen dauert mindest genauso lange wie an der Brust. Meiner Tochter gefällt es. Und meinem Mann erst Recht.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Philipp Avent entstanden.

Eure Teresa

 

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Hi ich bin Teresa. Studierte Medienmanagerin und leidenschaftliche Redakteurin. Meine Modeaffinität hat mich aber auch zwischenzeitlich mal die Branche wechseln lassen und so war ich zuletzt als Shopmanagerin bei Inditex tätig. Aktuell lebe ich aber ganz nach dem Motto: „Mein Alltag ist ihre Kindheit“. Ich versuche jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer für uns zu machen. Mit einem tollen Mann an meiner Seite, einer wundervollen Tochter, die im Mai 2017 zur großen Schwester upgegradet wird, gestalten wir unseren Alltag so bunt wie möglich. So reisen wir gerne, ob durch Asien oder Europa. Und versuchen einfach immer wieder unseren persönlichen Interessen treu zu bleiben und sie gemeinsam auch zukünftig mit unseren Kindern zu vereinbaren. Kinder machen unser Leben nämlich nur noch lebenswerter: wir müssen es nur zulassen.