It’s Christmastime. Und ja – ich liebe sie. Ich finde sie weder stressig, noch unnötig. Insbesondere jetzt, wo ich Kinder habe, genieße ich es noch mehr. Diese magische, vorweihnachtliche Zeit, mit all den strahlenden Kinderaugen, dem süßen Duft von Plätzchen in der Luft und den gemütlichen Runden über den kleinen Weihnachtsmarkt, hier bei uns, ums Eck. Irgendwen trifft man dort immer, trinkt einen Tee, isst einen Flammkuchen und hält ein kleines Pläuschen.

Ab sofort, darf ich nun, mit zwei Kindern an meiner Seite, die Magie der Weihnacht auch offiziell und hemmungslos zelebrieren. Und das mache ich auch. Was das bei uns heißt? Ich mache unser Haus gemütlich, erledige eine Woche vor Weihnachten die letzten Erledigungen, gehe zwei Tage vorher einkaufen und beginne einen Tag vor Weihnachten mit den Vorbereitungen für Weihnachtsessen.

Kochen – eine Leidenschaft

Ich liebe es an Weihnachten in der Küche stehen zu dürfen, wenn es sein muss, auch schon einen Tag vorher. Das ist meine große Leidenschaft. Mich stresst es nicht. Gar nicht. Auch nicht die aufwendigen und immer selbst zubereiten Gerichte. Ich freue mich sogar darauf: Gans, Klöße, Rotkohl, Sauce und ein leckeres Dessert. Und am späten Nachmittag, wenn wir aus der Kirche kommen und leeren Bäuche nach Essen rufen, dann versammeln wir uns alle um den großen Tisch und essen. So war es immer bei uns. Und bei uns Italienern dreht sich nun mal auf alles um : la dolce Vita. Auch an Weihnachten. Oder dann erst Recht.

Ja- ich liebe es einfach, wenn meine Familie um mich ist. Und damit meine ich nicht nur meinen Mann und meine Kinder. Sondern einfach alle. Zusammen an einem Tisch.

Nur wird es dieses Jahr nicht meiner, unser Tisch sein, sondern der meiner Schwägerin. Es gibt Raclette und Fondue. Ohne viel Aufwand. Ganz gesellig. Ich freue mich drauf. Und die Gans, die gibt es dann einfach wieder nächstes Jahr. Dann, wenn wir unser neues Heim gefunden haben. Ein etwas größeres als jetzt. Ein Heim, wo dann eben dieser große Tisch stehen kann, an dem sich alle versammeln werden. Jahr für Jahr. Mit einem großen Tannenbaum im Wohnzimmer, Socken am Kamin und einem Glöckchen, das läutet, wenn das Christkind da war.

Wenn die Familie zusammen kommt

So richte ich zumindest an den Feiertagen noch ein leckeres Frühstück bei uns aus. Eher gesagt einen Brunch. Weil ich die Uhrzeit liebe und weil es unheimlich gesellig ist. Und man kann so unheimlich vielfältig auf tischen. Käseplatte war gestern. Beim Weihnachtsbrunch wird Suppe, Müsli, eine Obstplatte, Stollen und Quiche aufgetischt. Und ja – alles selbstgemacht. Etwas zeitaufwendig: Ok, aber super einfach umzusetzen. Und vor allem lecker.

Lasst es euch schmecken

Die Highlights: Stollen und Quiche. Und hier die Rezepte:

Weihnachtliches Gebäck – Stollen

Zutaten

250g Rosinen

50g Zitronat

50g gehackte Mandeln

5 Esslöffel Saft

500g Mehl

140ml Milch

50g  Zucker

1 Würfel Hefe

200g Butter

1 Ei

250g Trockenfruchtmischung

50g  Marzipanrohmasse

1/4 Teelöffel gemahlene Vanille und Salz

100g Butter

80g Puderzucker

Zubereitung

Die Rosinen mit dem Zitronat und den Mandeln mischen und mit Saft begießen. Zugedeckt am besten über Nacht ziehen lassen. Es reicht aber auch eine halbe Stunde. Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln. Einen Teelöffel vom Zucker zugeben und rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Das Mehl mit dem restlichen Zucker in eine große Rührschüssel geben. In die Mitte eine tiefe Mulde drücken und die Hefemilch hineingießen. Mit einem Küchentuch bedecken und 10 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen. Die Marzipanrohmasse in sehr kleine Stücke schneiden. Zusammen mit der weichen Butter, dem Ei und den Gewürzen mit in die Rührschüssel geben. Alles kurz miteinander verrühren und dann ca. 5 Minuten kneten.  Zuletzt die eingeweichte Trockenfruchtmischung unterkneten. Teig abgedeckt rund 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Nochmal kurz durchkneten und einen bzw. zwei kleine Stollen formen. Stollen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Den Stollen nochmals bedeckt eine halbe Stunde gehen lassen. Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Stollen ca. 50 Minuten auf der zweiten Schiene von unten backen, evtl. nach etwa 40 Minuten mit Alufolie bedecken, damit er nicht zu stark bräunt.Die Butter schmelzen. Den fertigen Stollen aus dem Ofen holen, vorsichtig die Rosinen entfernen, die an der Oberfläche etwas angebrannt sind, und ihn noch heiß mehrfach mit der Butter bestreichen. Den Puderzucker darüber sieben und abkühlen lassen.

Herzhafte Quiche Kartoffel Lauch Kuchen

Zutaten:

½ Würfel Hefe

350 g Dinkelmehl

6 EL Rapsöl 

Salz

700g Kartfoffeln

3 Stangen Lauch (700g)

250g Magerquark

100g saure Sahne

4 Eier

Pfeffer

Kümmel

Kürbiskerne (40g)

Zubereitung:

Hefe in 200 ml lauwarmes Wasser bröckeln und unter Rühren auflösen. Hefemix mit Mehl, 3 EL Rapsöl und 1 TL Salz in eine Rührschüssel geben. Mit den Knethaken eines Handmixers zu einem glatten Teig verarbeiten, mit einem Küchentuch zudecken und etwa 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat. Inzwischen Kartoffeln schälen, waschen, würfeln und in Salzwasser zugedeckt etwa 20 Minuten garen. Nach 20 Minuten abgießen und etwas abkühlen lassen. Während die Kartoffeln garen, Lauch putzen, längs halbieren, unter fließendem Wasser gründlich waschen und in dünne Ringe schneiden. 2 EL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den Lauch darin bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten garen; die Flüssigkeit sollte in dieser Zeit komplett verdampfen. Lauch in eine Schüssel geben, die abgekühlten Kartoffeln zugeben. Quark, saure Sahne und Eier mit den Quirlen des Handmixers gründlich verrühren. Zu Lauch und Kartoffeln in die Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer und Kümmel herzhaft abschmecken. Ein Backblech mit dem restlichen Öl bestreichen. Den Teig daraufgeben und mit bemehlten Händen auf die Größe des Blechs auseinanderdrücken.
Kartoffel-Lauch-Masse darauf verteilen. Kürbiskerne darüberstreuen und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Umluft: 150 °C, Gas: Stufe 2) auf der mittleren Schiene 30–35 Minuten backen.

Zu diesem Buffet passt auch noch eine leckere Creme Suppe aus winterlichem Gemüse, eine Obstplatte mit einem Joghurt-Honig Dip und ein Bircher Müsli, dass besonders meine Paulina über alles liebt.

Eine schöne Geschenkidee

Selbstgemachte Kekse. Immer eine schönes und persönliches Geschenk. Wenn es dann thematisch noch zum Geschirr von BUTLERS passt. Perfekt. Und sind wir mal ganz ehrlich: Peanuts gehören doch zu Weihnachten. Nicht zuletzt aufgrund des wunderschönen Weihnachtsfilms, den es rund um all die wundervollen Charaktere der Peanuts gibt. Eine Hommage an Werte wie Freundschaft, Mut und Mitgefühl. Denn wenn uns die Welt von Charlie Brown eines gelehrt hat, dann dass man niemals aufgeben sollte. Damit eignen sich die Peanuts nicht nur für Kinder, sondern für die ganze Familie: Die Generation 50plus kann dank der Rasselbande in alten Erinnerungen schwelgen und sich nostalgisch an die eigene Kindheit erinnern. Und Snoopy? Ja – den lieben sie doch alle, oder? Charlie Browns Truppe hält also für jeden den passenden Lieblingscharakter parat und bringt Groß und Klein zusammen an den Tisch. Das ideale Geschenk also für das Kind, die Oma oder einen selbst.

Frohe Weihnachten ihr Lieben und viel Spaß beim Schlemmen.

Eure Teresa

(Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Butlers)

Hi ich bin Teresa. Studierte Medienmanagerin und leidenschaftliche Redakteurin. Meine Modeaffinität hat mich aber auch zwischenzeitlich mal die Branche wechseln lassen und so war ich zuletzt als Shopmanagerin bei Inditex tätig. Aktuell lebe ich aber ganz nach dem Motto: „Mein Alltag ist ihre Kindheit“. Ich versuche jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer für uns zu machen. Mit einem tollen Mann an meiner Seite, einer wundervollen Tochter, die im Mai 2017 zur großen Schwester upgegradet wird, gestalten wir unseren Alltag so bunt wie möglich. So reisen wir gerne, ob durch Asien oder Europa. Und versuchen einfach immer wieder unseren persönlichen Interessen treu zu bleiben und sie gemeinsam auch zukünftig mit unseren Kindern zu vereinbaren. Kinder machen unser Leben nämlich nur noch lebenswerter: wir müssen es nur zulassen.