Rituale. Wie sie Kinder stärker machen. Warum sie so enorm wichtig sind. Warum wir sie brauchen. Es gibt zig Bücher, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Sie erklären uns, warum sie solch pädagogisch, wertvolles Hilfsmittel für unsere Kinder sind. Erklären es uns anhand von vielen Beispielen. Dabei finden viele sie heutzutage schon fast langweilig und „in die Jahre gekommen“. Doch sind sie das? Altmodisch? Und brauchen wir tatsächlich dafür einen Ratgeber, der uns sagt, wie wertvoll diese für unsere Kinder sein können?

Eine Kindheit voller Glück

Wenn ich zurück an meine Kindheit denke, dann sind es nämlich genau diese „fast schon langweiligen“ und „altmodischen“ Rituale an die ich mich zurück erinnern kann. Und dabei rede ich nicht davon, wie wir abends gemeinsam gegessen oder uns zusammen die Zähne geputzt haben. Nein. Vielmehr erinnere ich mich an die zahlreichen Ausflüge, die wir gemeinsam gemacht haben. Die täglichen Spaziergänge. Wir – als Familie. Und all die lustigen Spielplatz-Aufenthalte, mit all meinen Freunden. Aber nur weil sie nicht unter die Kategorie der klassischen Rituale fallen, sind nicht weniger wertvoll, oder?

Dabei erinnere ich mich meist nur noch schemenhaft an die Umgebungen. Vielmehr mehr jedoch an das Gefühl. Es ist eine Mischung aus Mut, Geborgenheit, Vertrauen, Spaß und Lebenslust. So, wie sich ein glückliches Kind eben fühlt. Es sind genau diese schönen Kindheitserinnerungen, die mir geblieben sind. Die sich so stark verankert haben. Die mich so sehr geprägt haben. Und ohne es zu wissen – tue ich dasselbe intuitiv mit meinen Kindern.

Die Natur entdecken

Ich selbst liebe es. Diese langen Spaziergänge. Kann das Wetter noch so trüb sein, gehöre ich zu der Kategorie: es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. Und meist erwischen wir im Herbst und Winter im Laufe des Tages ein kleines Zeitfenster das uns gut gesonnen ist. Natürlich gibt es auch die Tage, an denen wir nicht vor die Tür können. Da fällt uns allen aber schon meist die Decke auf den Kopf. Kein Wunder – draußen gibt es doch auch so viel mehr zu entdecken. Stöcke, Beeren und Steine, haben es meiner Paulina am meisten angetan. Sie liebt es, jeden Kieselstein einzelne aufzuheben und in ihre kleine Tasche zu verstauen. Sie läuft vor und bleibt dann stehen. Ruft ganz laut Mama und möchte, dass ich ihr folge. Sie zeigt mir Ameisen und Käfer. Rennt den Enten und Gänsen hinterher und versucht, die Kühe mit Erde zu füttern. Manchmal bleibt sie auch einfach nur stehen und schaut. Schaut in die Ferne und träumt. Glaube ich zumindest.

Und seitdem sie laufen kann und wir fast täglich unsere Runden drehen, halte ich diese wundervollen Momente mit einer Kamera fest. So oft habe ich ihren neugierigen Blick und ihr ehrliches Lachen einfangen können. Ihren Mut. Ihre Geborgenheit. Ihr Vertrauen. Ihren Spaß und ihre Lebenslust. All das habe ich in Bilder festhalten können.

Projekt Fotoalbum

Ich möchte, dass sie sich immer an diese unbeschwerte Zeit erinnern kann. Ja sogar soll. Irgendwann – in ferner Zukunft. Dann, wenn sie älter ist. Einen Job hat. Einen Partner. Familie. Egal, was passiert – ich möchte, dass sie dieses Gefühl immer wieder aufrufen kann. Denn es bedeutet so viel. Es ist so wichtig.

Was für eine große Unterstützung dabei ein simples Fotoalbum ist habe ich erst letztens gemerkt, als meine Mutter mir meines mitbrachte. All diese schemenhaften Erinnerungen bekamen Umrisse. Und mit dem HP ENVY kann mit nur zwei Klicks via Smart App meine Fotos direkt ausdrucken – entweder aus meinem Handyspeicher, der Cloud oder direkt aus den sozialen Netzwerken. Es ist so einfach und so bequem. Jetzt – wo ich den Drucker hier stehen habe, bin ich kaum zu bremsen. Das Ergebnis werdet ihr also bald auch hier auf dem Blog begutachten dürfen.

Beim einräumen auf aufbauen des Druckers auf dem Schreibtisch fiel mir dabei wieder ein altes Foto in die Hände. Es zeigt mich. Mit ungefähr sieben Jahren. Mitten im Gras sitzend. Meine blonden Haare zu einem Zwirbel hochgebunden. Mit einer weißen Latzhose und einem Apfel in der Hand. Und es war sofort da. Dieses Gefühl. Und genau das – sollen auch meine Töchter später haben.

Eure Teresa

Dieser Artikel ist eingebettet in die Blogreihe #reinventmemories, die zusammen mit HP entstanden ist.

Hi ich bin Teresa. Studierte Medienmanagerin und leidenschaftliche Redakteurin. Meine Modeaffinität hat mich aber auch zwischenzeitlich mal die Branche wechseln lassen und so war ich zuletzt als Shopmanagerin bei Inditex tätig. Aktuell lebe ich aber ganz nach dem Motto: „Mein Alltag ist ihre Kindheit“. Ich versuche jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer für uns zu machen. Mit einem tollen Mann an meiner Seite, einer wundervollen Tochter, die im Mai 2017 zur großen Schwester upgegradet wird, gestalten wir unseren Alltag so bunt wie möglich. So reisen wir gerne, ob durch Asien oder Europa. Und versuchen einfach immer wieder unseren persönlichen Interessen treu zu bleiben und sie gemeinsam auch zukünftig mit unseren Kindern zu vereinbaren. Kinder machen unser Leben nämlich nur noch lebenswerter: wir müssen es nur zulassen.