Im fortgeschrittenem Stadium einer Schwangerschaft kommt eine jede Frau nicht drum herum: sich Gedanken zur bevorstehenden Geburt zu machen. Neben Überlegungen, ob es eine Hausgeburt wird oder in einem Geburtshaus oder Klinik entbunden werden soll, tauchen im Laufe der Schwangerschaft früher oder später unweigerlich die Fragen auf.

Fragen wie: Was erwartet mich da eigentlich? Wie wird es sich anfühlen? Tut es schon weh, sobald, die Fruchtblase platzt und die ersten Wehen einsetzen? Wie schlimm werden die fortschreitenden Wehenschmerzen wirklich sein? Werde auch ich mich irgendwann genauso hemmungslos gehen lassen, wie mir alle schon im Vorfeld prophezeien? Zumindest alle, die schon einmal eine Geburt durchgemacht haben oder dabei waren. Die Antwort ist ja. Ja – zumindest auf die Frage, dass es einem Menschen, der über einen längeren Zeitraum sehr starken Schmerzen ausgesetzt wird, irgendwann sowas von egal ist, wie er noch von seiner Umgebung wahrgenommen wird. Und ja, es tut höllisch weh. Und ja – hätte jemand neben mir stehend, meine Hand halten wollend,  im zuversichtlichen und sanften Ton gesagend: „atme die Wehe doch ganz einfach weg“, ja – der hätte in diesem Augenblick eine Ohrfeige von mir kassiert. Ohne Worte. Was Frau da vollbringt ist ein unglaubliches Wunder. Und ich rede hier nicht nur von den bereits voran gelaufenden 40 Wochen Schwangerschaft, nein ich meine vielmehr, was wir Frauen dort am Ende zu leisten haben. Dann, wenn es um die letzten Stunden geht. Dann, wenn sie ihr Kind auf die Welt bringt. Und ich finde hier darf sich kurz mal eben jede Mami nochmal selber auf die Schulter klopfen und unglaublich stolz auf sich sein.

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Und so mache auch ich mir seit Kurzem wieder Gedanken zu meiner wieder bevorstehenden Aufgabe. Die Geburt. Diesmal sind es natürlich nicht dieselben Fragen, die einen beschäftigen. Hat man es doch bereits zumindest „wortwörtlich „am eigenen Leib“ gespürt – die Schmerzen. Konkreter lassen sie sich also nicht beantworten. Das wäre dann schon einmal der Vorteil. Man ist gelassener. Weniger ängstlich. Mutiger. Selbstbewusster. Man weiß zumindest ungefähr was da auf einen zukommt. Dafür schwirren jetzt andere Fragezeichen in meinem Kopf herum. Wie wir aufgrund unzähliger Geburtsberichten bereits wissen sollten und unterm Strich festhalten können: Jede Geburt ist anders. So unterschiedlich, dass im Netz unzählige darüber zu finden sind. Da berichtet die eine von ihrer  Badewannengeburt, die andere von ihrer Überfälligkeit und der darauf folgenden Einleitung und die nächste wiederum von einem Kaiserschnitt in letzter Sekunde. Nun –  alles ist möglich. Auch bei mir. Alles ist wieder möglich. So kann ich mir dieses Mal eigentlich nur fest vornehmen, wieder spontan und ruhig zu bleiben. Mich von Situation treiben zu lassen und auch nur aus dem Bauch heraus zu entscheiden. Diesmal vielleicht mit einem etwas klareren Kopf, frei von Ängsten vor dem Unbekannten, der durchaus die Sicht versperren könnte. Noch Bewusster und definitiv weitaus selbst bestimmter möchte ich durch die Geburt meines zweiten Kindes schreiten. Ja – Das wäre mein Wunsch. Das habe ich mir vorgenommen. Vielleicht könnte ich sie dann – so unglaublich es sich auch anhören mag – sogar genießen?

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Alle Schwangerschaftsfotos haben wir bei JUNA PHOTODESIGN gemacht. Nathalie ist wirklich eine sehr sympathische Fotorgrafin, bei der man sich sofort wohl fühlt. Deswegenh haben haben sie im Anschluss auch für das Neugeborenen Shooting gebucht und werden in nächster Zeit auch den aktuellen Babybauch mit ihr in Bilder festhalten wollen. Nathalie ist mittlerweile mehr als nur „unsere Fotografin“ geworden.

 

 

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Hi ich bin Teresa. Studierte Medienmanagerin und leidenschaftliche Redakteurin. Meine Modeaffinität hat mich aber auch zwischenzeitlich mal die Branche wechseln lassen und so war ich zuletzt als Shopmanagerin bei Inditex tätig. Aktuell lebe ich aber ganz nach dem Motto: „Mein Alltag ist ihre Kindheit“. Ich versuche jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer für uns zu machen. Mit einem tollen Mann an meiner Seite, einer wundervollen Tochter, die im Mai 2017 zur großen Schwester upgegradet wird, gestalten wir unseren Alltag so bunt wie möglich. So reisen wir gerne, ob durch Asien oder Europa. Und versuchen einfach immer wieder unseren persönlichen Interessen treu zu bleiben und sie gemeinsam auch zukünftig mit unseren Kindern zu vereinbaren. Kinder machen unser Leben nämlich nur noch lebenswerter: wir müssen es nur zulassen.