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Teresa

0 In Fashion/ Motherhood

Kilenda // dein unendlicher Kleiderschrank

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Als wir erfahren haben, dass wir wieder ein Mädchen erwarten, habe ich mich sehr gefreut. Und als abgeklärt war, dass es sich zudem in einem absolut gesund Zustand befindet, konnte ich meiner unendlichen Freude darüber auch so richtig freien Lauf lassen. Jetzt konnte ich doch tatsächlich nochmal all die  wunderschönen Kleidungsstücke, die Paulina in ihrem ersten Jahr kaum mehr als vielleicht drei mal getragen hat und die seitdem in Kartons verstauben, nochmal mit einem weiteren Babymädchen „auftragen“ . Bin ich doch damals beim ersten Kind regelrecht in einen Shopping-Rausch verfallen. Unmengen an süßen Stramplern, Bodys und Jäckchen habe ich zum Leid meines Mannes nach Hause geschleppt, die dann aber, zu meinem großen Entsetzen relativ schnell ihren Weg in Aufbewahrung-Kisten und in den Keller gefunden haben.

Und daraus konnte ich sie dann doch endlich noch einmal befreien. Gott sei Dank. Denn ehrlich gesagt, gehöre ich nicht zu den Personen, die sich die Mühe machen, die Kleidungsstücke zu fotografieren, um sie dann über irgendwelche Online-Portale zu verscherbeln. Da stelle ich mich dann doch lieber auf einen Flohmarkt. Wobei ich dafür, jetzt mit zweitem Kind erst recht, keine Zeit für finde. Ja dieses Problem kennt wohl jeder, der ein Kleinkind zu Hause hat. Der weiß doch sicher sofort wovon ich rede. Unsere Kinder wachsen im ersten Jahr einfach so unglaublich schnell, dass sich Anschaffung von teuren Markenprodukten kaum lohnt. Dabei möchte man ja wiederum auch nicht auf Qualität verzichten müssen. Aber wie schade ist es doch, wenn zum Beispiel der teure Schneeanzug, der mit dem Teddy drauf, für knapp 100 Euro, am Ende nur dreimal getragen wurde,oder? Aber stattdessen lieber einen günstigen beim Discounter kaufen?  Da muss es doch eine Lösung für geben.

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Ja und die gibt es wirklich. Denn statt Kleidung unbedingt besitzen zu müssen, würde es doch auch vollkommen ausreichen sie nur für einen bestimmten Zeitraum, in dem man sie braucht, ausleihen. Oder zu mieten. So spart man selber nicht nur Nerven, Zeit und Geld, sondern handelt auch im Sinne der Umwelt. Stichwort: Nachhaltigkeit. Und da können wir uns selber auch mal an die eigene Nase packen, denn gerade in unserer heutigen „Fast-Fashion“ Gesellschaft, in der Kleidungsstücke nur ein paar Mal getragen werden, um dann weggeworfen zu werden, weil sich die Mode geändert hat, weil etwas neues oder modernes her muss, sollten wir doch bewusster einkaufen, oder in diesem Fall auf „Share-Econemy“ zurückgreifen und unseren Kindern ein Vorbild sein. Denn nicht nur Billigproduktion und der schnelle Modezyklus gehen zulasten von Arbeitern, Umwelt, Klima und der Gesundheit derjenigen, die die Kleider am Ende tragen, sondern auch unsere Ressourcen für die Produktion dieser Kleidungsstücke werden knapper. Und an dieser Stelle möchte ich euch nun einmal das System von kilenda vorstellen: dein unendlicher Kleiderschrank und Deutschlands größtes Mietangebot für Kindermode, Umstandsmode und Babytragesysteme vorstellen. Nachhaltig und umweltbewusst.

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0 In Motherhood/ Pregnancy

Unser Wochenbett // Hallo Baby – Wenn aus der Kleinen „die Große“ wird

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Das Wochenbett. 8 Wochen soll es dauern. 8 Wochen bis die Geburtsverletzungen vollkommen verheilt sind. 8 Wochen, die wir als Eltern dafür nutzen sollen, um in unsere neue Rolle hinein zu wachsen. Tatsächlich wird das innerfamiliäre Beziehungsgefüge einmal komplett auf den Kopf gestellt und jeder muss erst einmal seinen Platz darin finden. Mama, Papa und das Baby. Das haben wir schon einmal durchgemacht und ich erinnere mich noch gut daran. Denn während sich die ersten Tage noch wie im Rausch anfühlten, schlug Müdigkeit und Erschöpfung nach zwei Wochen richtig zu. Auch meine Tochter wurde bedürftiger und ließ sich nicht mehr einfach ablegen zum Schlafen, sondern kam nur auf meinem Arm oder in der Trage zur Ruhe. Oh ja – daran erinnere ich mich noch zu gut. Und meine Hebamme: damals schon eine wichtige Ansprechpartnerin für mich. All meine Gedanken, Sorgen und Ängsten konnte ich bei ihr abladen. Und sie? Sie sprach mir immer gut zu. Gab mir Selbstvertrauen. Selbstvertrauen, das ich als Neu-Mama doch so sehr brauchte. Ja – wir Mütter im Wochenbett sind schon sehr hormondurchflutet, offen und verletzlich, wie nie zuvor in unserem Leben. Und doch war das Wochenbett beim ersten Kind so viel ruhiger, einfacherer und gemütlicher. Beim ersten Kind lag ich manchmal einfach nur mit meiner Tochter stundenlang auf der Couch. Mit ihr auf meinem Bauch, Handy, Bücher, Essen und Trinken in Reichweite. Stillen, kuscheln und schlafen bestimmten meinen Tagesablauf. Sonst gar nichts. Das bisschen Haushalt? Blieb auch mal kurz liegen, wenn ich der Meinung war mir etwas Schlaf zu gönnen.

Dass es diesmal ganz und gar nicht so ablaufen wird, war mir von Anfang an bewusst.

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0 In Guest Blogger/ Travel

Bali // Die Verteidigung einer Insel

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„Ihr wart noch nie in Bali? Bali ist wunderschön, ihr werdet die Insel lieben, wartet’s nur ab!“ – „Bali? Unglaublich, wie dreckig es da ist! Die verbrennen ihren Müll echt auf offener Straße!“ – „Ja, richtig, Bali, da waren wir auch… naja, das mussten wir ja irgendwie mitnehmen, vom Hocker gerissen hat’s uns jetzt nicht…“

So sehen es die anderen. Und was ist mit meinem Bali? Unserem Bali? Dem Bali unserer Träume? Manchmal haben wir das Gefühl, Bali war nur eine irre morgendliche Idee meiner Frau.

Bali ist ein einziges Klischee.

Die Insel kann all den Erwartungen, die an sie gestellt werden, gar nicht gerecht werden.

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3 In Motherhood

Geburtsbericht // Eine Geburt, wie sie ins „Guinessbuch der Rekorde“ gehört

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Eine natürliche Geburt. Das war mein Wunsch. Kam meine erste Tochter doch mit Kaiserschnitt zur Welt. Lief meine erste Geburt doch genauso ab, wie ich sie mir absolut nicht vorgestellt hatte. Manchmal bin ich deswegen immer noch sehr, sehr traurig. Traurig darüber, dass ich meine Tochter damals nicht direkt bei mir haben durfte. Traurig, über meine Unbeweglichkeit nach dieser OP. Traurig, dass mein Körper mit seinem ganzen Schmerz, meine gesamte Aufmerksamkeit hatte. Die Aufmerksamkeit, die ich lieber hunderprozenting meiner Tochter geschenkt hätte. Und wisst ihr – manchmal glaube ich sogar, dass wir es vermissen. Ganz unbewusst. Dass wir es vermissen, die Zeit des Bondings nicht gehabt zu haben, da sie uns genommen wurde.

Aber diesmal sollte alles ganz anders werden. War ich in dieser Schwangerschaft doch schon so viel entspannter und ganz bei mir. Viel feinfühliger und sensibler zu mir selbst. Auch das Krankenhaus war diesmal ein Ort für mich, der mir keine Angst machte, den ich also bewusst nicht vermeiden wollte, sondern mit dem ich arbeiten wollte. Wo ich mir selbst die Geburt schaffen sollte, die ich mir am Ende doch so sehr wünschte. Selbstbewusst und selbstbestimmt. Und so kam es dann auch:

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2 In Motherhood/ Pregnancy

Die Hebamme // Das schleichende Ende eines Berufes

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Eine gute Geburtshilfe. Ein Thema, das so aktuell ist wie nie. Das Hebammenwesen braucht dringend eine Aufwertung. Denn damit eine gute Geburtshilfe auch in Zukunft gewährleistet ist, braucht es deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen für Hebammen. Eine Umfrage des DHV (Deutscher Hebammen Verband) unter angestellten Hebammen zeigte steigende Arbeitsbelastungen durch eine Zunahme von fachfremden Tätigkeiten und gleichzeitigem Personalmangel. Eine gefährliche Sparpolitik in der Gesundheitswirtschaft, die massive Auswirkungen auf die Geburtshilfe hat.  Continue Reading →

0 In Motherhood

Schwangerschaftsupdate // die letzten Vorbereitungen

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Endspurt. Und da gibt es tatsächlich noch ein paar grundlegende und wesentliche Dinge, die jetzt erledigt werden müssen. Spätestens jetzt erledigt sein sollten, trifft es dann doch eher. Nein – dabei rede ich nicht von Großputz oder Kinderzimmer einrichten. Diese Dinge sind entweder bereits erledigt oder haben plötzlich keinen großen Stellenwert mehr. Im Zuge des Nestbautriebes dürfte das wahrscheinlich auch eh jede werdende Mama bereits in Angriff genommen haben. Gegen die Natur können wir uns dann doch einfach nicht wehren. Ich vermute mal, an dieser Stelle dürften unsere Männer wohl während der Schwangerschaft unter uns Frauen am meisten gelitten haben. Ob Ikea Shopping, Kellerentrümeplung oder Renovierung ganzer Zimmer – hier haben wir das andere Geschlecht sicherlich ganz schön gereizt. Aber hey – mal Hand aufs Herz: was haben wir bitte 10 Monate lang durchgestanden. Also kein Mitleid – und zurück zum Thema. Continue Reading →

0 In DIY/ Motherhood

DIY // Blumen zum Muttertag !

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Muttertag. Ein Tag zu Ehren der Mutter. Mütter machen viel durch mit ihren Kindern. Haben viel durch gemacht. Spätestens dann, wenn man selber Mami wird, wird einem erstmal so richtig bewusst, was unsere Mütter für uns so alles geopfert haben. Vom Schlaf bis hin zur Freizeit. Da wurde viele Entbehrungen gemacht. Grund genug zumindest an diesem Tag zurückzugeben.

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0 In Motherhood

Schwangerschaftsupdate // Tabuthema: Ich will kein Kind !

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Das Ende der Schwangerschaft naht. Und da kommen sie. Diese unnötigen Gedanken. Diese blöden Fragen, die man sich plötzlich selber stellt. Dieselben blöden Fragen, die mir, wurden sie von anderen gestellt, gehörig auf die Nerven gingen. „Oh ein zweites Kind – ist dir aber klar, dass das anstrengend wird?“ Leichtfertig und beschwingt lautete meine Antwort dann meist: „Ja, mir ist sehr wohl bewusst, dass der Job als Mama demnächst nochmal einiges mehr von mir abfordern wird, wenn ich dann mit zwei Kindern durch den Alltag jongliere. Aber ja – ich habe mich sehr gründlich für das Upgrade im Mami Business entschieden. Denn ich bin stark. Und ich bin taff. Und ich hab Bock. Und auch ein kleines bisschen verrückt“. Continue Reading →

2 In Motherhood

Mami-Talk // Elterngeld

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Seit Mitte 2015 haben Eltern viel mehr Möglichkeiten, Kindererziehung und Beruf zu vereinbaren. Allerdings ist es schwierig den Überblick zu behalten und für sich das passende Modell zu finden. Wir haben drei Mamis gefragt, für welche Option sie sich entschieden haben und warum.

Vorweg noch ein paar nützliche Infos:

  • Die Höhe des Elterngeldes orientiert sich am monatlichen Nettoeinkommen, das der betreuende Elternteil vor der Geburt des Kindes hatte. Das Elterngeld ersetzt das nach der Geburt des Kindes das wegfallende Einkommen zu 65%, bei höhrem Voreinkommen und bis zu 100% bei niedrigem Voreinkommen.
  • Das Elterngeld muss schriftlich bei der jeweiligen Elterngeldstelle beantragt werden.
  • Verschiedene Möglichkeiten des Elterngeldes: Basiselterngeld, Elterngeld Plus und Partnerschaftsmonate.
  • Elterngeld kann innerhalb der ersten 14 Lebensmonate eines Kindes beantragt werden. Rückwirkend wird das Geld jedoch nur für die letzten drei Monate ausgezahlt.
  • Folgende Unterlagen sind für die Elterngeldbeantragung nötig: Geburtsbescheinigung des Kinder, von beiden Elternteilen eine Kopie des Personalausweises, alle Einkommensnachweise für den Bemessungszeitraum, Nachweis über die vom Arbeitgeber gewährte Elternzeit und Bewilligungs- und Ablehnungsbescheid über das Mutterschaftsgeld der gesetzlichen Krankenkassen vor und nach der Entbindung.

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