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Melli

4 In Motherhood/ Travel

Urlaub ohne Kind // Wie ich allein in die USA reiste

Paradise Cove am Malibu Beach

Da stand ich nun früh morgens am Strand von Santa Monica, blickte aufs Meer, ließ mir den Wind um die Nase wehen und versuchte meine Gedanken zu ordnen. Ich war gerade gejoggt: von unserem Hotel nach Venice Beach, hatte einen Eiscafé getrunken, den ersten Surfern beim Wellenreiten zugeschaut und war (mehr oder weniger) wieder zurück gelaufen. Jogging – auch so eine Sache, die ich seit Louis Geburt nur ein einziges Mal realisieren konnte. Jetzt trennten uns fast 10.000 km voneinander und die nächsten neun Tage konnte ich ausschließlich tun und lassen, wonach mir der Sinn stand. Na gut, wonach uns der Sinn stand, denn ich war mit meiner besten Freundin verreist. Zum Glück hatten wir dieselben Absichten: Spaß, Spaß, Spaß haben! Doch zu allererst mussten meine Mami-Sensoren offline gehen. Und die waren nach 16 Monaten Vollzeitbetreuung ganz schön tief verankert, wie ich feststellen musste. Aber von Anfang an.

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2 In DIY

Oster DIY // Basteln mit den Kleinen

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Endlich ist der Frühling da und mit ihm die farbenfrohe Osterzeit. Zeit, mit den Kleinen zu basteln. Durch unsere XMAS-DIY-Karten wissen wir: Unsere Angehörigen lieben Selbsgebasteltes von und mit den Kindern. Wir zeigen euch heute drei verschiedene, leichte Projekte, die den Kleinen und auch den Großen Spaß machen. Viel Freude beim Nachmachen!

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6 In Kolumne

Mama Kolumna // Warum mein Kind nicht brav sein soll

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„Sei frech und wild und wunderbar!“ – Astrid Lindgren

Dieses Zitat hat es auch in die Spielecke meines Sohnes geschafft. Es klingt bezaubernd oder besser gesagt, es IST ein ganz bezaubernder Spruch. Aber wünschen wir Eltern uns nicht oft viel mehr „Sei lieb und brav und umgänglich“? Ich muss gestehen, die Antwort lautet „Ja“! Ich habe mich selbst schon erwischt, wie ich zu anderen Kindern bei der Verabschiedung sagte: „Schön lieb sein!“ Warum sage ich sowas? Weil ich die Eltern des Kindes mag und ihnen einen angenehmen Tag oder Abend wünsche?!

Ich schätze, das ist der Knackpunkt. Ein Kind großzuziehen Continue Reading →

0 In Kooperation/ nice to have

Hänschenklein // Eine Ring Sling für mich und meinen Rabauken

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„Da, da, dahaaaa!“ Durch die Augen meines kleinen Sohnes gesehen, ist unsere Wohnung ein Ort, an dem es endlos viel zu entdecken gibt. Vieles befindet sich jedoch nicht auf seiner Augenhöhe, deshalb trage ich ihn sehr oft durch die Räume, während er sich Bilder, Deko und Kühlschrankmagnete zum wiederholten Male ganz genau ansieht. Jede Mami weiß wovon ich spreche. Mir wurde diese Schlepperei langsam zu viel und als ich mich darüber auf Instagram beklagte, empfahlen mir andere Mütter eine Ring Sling Trage. Und genau so eine durften wir nun von Hänschenklein auf Herz und Nieren prüfen.

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0 In Lifestyle/ Motherhood

Helau & Alaaf // Ein Partnerkostüm für Mama und Sohn

MK

Am Donnerstag geht’s los: Die tollen Tage beginnen! In einigen Regionen Deutschlands herrscht dann eindeutig Ausnahmezustand: Da tanzt Minnie Mouse mit Indiana Jones und Schlumpfine bützt Donald Trump. Ihr merkt schon, hier schreibt ein Jeck! Ja, ich schlüpfe gern in andere Rollen, egal ob Karneval, Halloween oder eine Motto-Party, ich liebe es mich zu verkleiden. (Minnie Mouse und Indiana Jones waren mein Mann und ich übrigens mal auf einem runden Geburtstag.) Natürlich wünsche ich mir, dass auch Louis Spaß am Verkleiden hat. Ich bin ein wenig verunsichert, da ich in der Schwangerschaft in seine Sterne geblickt habe, ich habe ein Horoskop gelesen mit dem viel versprechenden Titel: „So ist ein Steinbock-Kind“ und dort stand, an Verkleidungen und Karneval haben Mini-Steinböcke keine Freude. Ich war natürlich schockiert und habe geschworen, mein Bestes zu geben, um die Sterne doch noch zu beeinflussen. 😉

Wir testen uns dieses Jahr mal vorsichtig an ein Kostüm heran:

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6 In Kolumne/ Motherhood

Mama Kolumna // Die Sache mit dem Geschwisterchen

Mamarazzi Kolumne

„Und – wollt ihr denn noch ein zweites Kind?“ – Diese Frage erscheint nicht ungewöhnlich, ist unser Sohn doch jetzt 13 Monate alt. WENN diese Frage von heute wäre. Gefragt wurden wir das jedoch im Wochenbett und zwar häufig. Das Wochenbett wird auch gern Baby-Flitterwochen genannt, das heißt: man soll sich kennenlernen, die Geburt verarbeiten und in die Rolle als Eltern hineinwachsen. Womit wir schon bei den Gemeinsamkeiten wären: In den echten Flitterwochen lernt man sich eventuell auch noch mal von einer ganz ungehemmten Seite kennen, nun haben ja schließlich beide „Ja“ gesagt, man verarbeitet die Hochzeitsfeier und wächst in die Rolle als Ehepartner hinein. Doch während unserer Flitterwochen in Dubai ist uns tatsächlich niemand untergekommen, der uns gefragt hat: „Und – wollt ihr noch mal heiraten?“ Da hätte ich vermutlich auch nicht schlecht gestaunt…

Aber auch nach dem Wochenbett hörte die Fragerei nicht auf. Continue Reading →

25 In Kooperation/ Lifestyle/ nice to have

Affenzahn // Tierischer Begleiter für kleine Abenteurer

Affenzahn Rucksack

„Liebe Frida,

wie schön, dass du jetzt bei mir bist. Füchse find‘ ich ja spitze und dich damit natürlich auch. Ich mag dein freundliches Gesicht, deine lustigen Ohren und liebe es, an deiner Zunge zu ziehen. Papa sagt, auf deiner Zunge steht mein Name, damit die anderen Kinder wissen, dass du zu mir gehörst. In meiner Spielgruppe kann ich dich ganz leicht am Tragegriff aufhängen und du schaust mir beim Toben zu. Zusammen sind wir ein tolles Team: Wenn du erst mal auf meinem Rücken sitzt, kannst du dank des Brustgurtes nicht verrutschen und ich kann dich niemals verlieren. Zur Zeit schließt Mama noch den Gurt, aber bald kann ich das sicher selbst. Durch deine weichen Schulterpolster, bist du zwar da, aber ich spüre dich kaum, obwohl ich manchmal auch meine Lieblingsbilderbücher mitnehme. Papa sagt außerdem, dass du im Dunkeln leuchtest, zumindest, wenn ein Auto dich anstrahlt, denn dein Gesicht ist mit Reflektoren verziert. Du musst mir mal zeigen, wie das geht.

Dein Freund Louis“

So, oder so ähnlich,

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1 In Guest Blogger

Einmal Panik und zurück // Leben mit Pseudokrupp

Daddy cool

Kinder sind ja durchaus auch dafür bekannt, dass sie gern mal mit einer Überraschung aufwarten. Im besten Fall ist dies eine gute. Wenn du jedoch nachts wach wirst, weil dein Kind urplötzlich heftigst um Luft ringt, so ist das eine Überraschung, auf die du unbedingt verzichten möchtest.Wir kannten die Erkrankung Pseudokrupp bis dahin bestenfalls vom Hörensagen. Bis zu dieser einen Nacht, in der sie uns das erste Mal heimsuchte. Unter diesem Krankheitsbegriff versteht man eine Entzündung der Schleimhaut im Bereich des Kehlkopfes. Eine Entzündung ist zumeist mit einer Schwellung verbunden. Da die Atemwege bei kleinen Kindern naturgemäß noch sehr schmal sind, kann diese eine starke Atemnot zur Folge haben. Das einzig positive an dieser Erkrankung ist: sie „verwächst“ sich, wenn die Kinder größer werden.

Der Junior war gerade eineinhalb Jahre auf dieser Welt und erfreute sich bester Gesundheit. Bis auf immer mal wiederkehrende übliche Krankheiten. Die sie nunmal ab dem Zeitpunkt regelmäßig nach Hause bringen, wenn sie in die Kita gehen. An diesem Abend war alles wie immer. Wir hatten einen schönen Tag, haben zu Abend gegessen und den Kleinen ins Bett gebracht, wo er nach dem üblichen „Programm“ friedlich einschnuffelte. Er schlief zu dieser Zeit noch bei uns im Schlafzimmer, in seinem Beistellbettchen. Gegen 22 Uhr wurden wir durch ein Geräusch von der Couch gerissen, was uns bis heute verfolgt. Uns erschaudern lässt, sowie wir dran denken.

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