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Mai 2017

0 In Motherhood/ Pregnancy

Unser Wochenbett // Hallo Baby – Wenn aus der Kleinen „die Große“ wird

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Das Wochenbett. 8 Wochen soll es dauern. 8 Wochen bis die Geburtsverletzungen vollkommen verheilt sind. 8 Wochen, die wir als Eltern dafür nutzen sollen, um in unsere neue Rolle hinein zu wachsen. Tatsächlich wird das innerfamiliäre Beziehungsgefüge einmal komplett auf den Kopf gestellt und jeder muss erst einmal seinen Platz darin finden. Mama, Papa und das Baby. Das haben wir schon einmal durchgemacht und ich erinnere mich noch gut daran. Denn während sich die ersten Tage noch wie im Rausch anfühlten, schlug Müdigkeit und Erschöpfung nach zwei Wochen richtig zu. Auch meine Tochter wurde bedürftiger und ließ sich nicht mehr einfach ablegen zum Schlafen, sondern kam nur auf meinem Arm oder in der Trage zur Ruhe. Oh ja – daran erinnere ich mich noch zu gut. Und meine Hebamme: damals schon eine wichtige Ansprechpartnerin für mich. All meine Gedanken, Sorgen und Ängsten konnte ich bei ihr abladen. Und sie? Sie sprach mir immer gut zu. Gab mir Selbstvertrauen. Selbstvertrauen, das ich als Neu-Mama doch so sehr brauchte. Ja – wir Mütter im Wochenbett sind schon sehr hormondurchflutet, offen und verletzlich, wie nie zuvor in unserem Leben. Und doch war das Wochenbett beim ersten Kind so viel ruhiger, einfacherer und gemütlicher. Beim ersten Kind lag ich manchmal einfach nur mit meiner Tochter stundenlang auf der Couch. Mit ihr auf meinem Bauch, Handy, Bücher, Essen und Trinken in Reichweite. Stillen, kuscheln und schlafen bestimmten meinen Tagesablauf. Sonst gar nichts. Das bisschen Haushalt? Blieb auch mal kurz liegen, wenn ich der Meinung war mir etwas Schlaf zu gönnen.

Dass es diesmal ganz und gar nicht so ablaufen wird, war mir von Anfang an bewusst.

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0 In DIY/ Motherhood

Knetspaß selbst gemacht

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Ich erinnere mich gerne an die bunten Knetteige zurück, die mir als Kind eine Menge Freude bereitet haben, alle möglichen Sachen herzustellen. Es war ein bisschen wie Backen und so kamen die Plätzchenförmchen von Weihnachten auch zwischenzeitlich zum Einsatz. Von Blumen, über verschiedenste Tiere bis hin zur Pizza war der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Nun wollte ich Lia ebenfalls eine Freude machen und diese begann schon bei der Vorbereitung.  Sie ist zwar noch etwas klein mit ihren 23 Monaten, unter Beaufsichtigung dennoch eine schöne Abwechslung an verregneten Tagen und matschen, schneiden, Formen ausstechen und anschließend stolz ihre Ergebnisse zu präsentieren, kann sie allemal😉 Knete selbst herzustellen ist wirklich kostengünstig und ganz einfach, dauert max. 45 Minuten.

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Was ihr benötigt:

• 200g Speisesalz

• 3 EL Speiseöl

• 400g Mehl

• 3 Päckchen Zitronensäure

• Lebensmittelfarbe

• 500 ml kochendes Wasser

Sonstiges:

• Einweg Handschuhe

• Handmixer

• Eine große Schüssel

• Lebensmittelwaage

• Tupperdosen/Alufolie für die Haltbarkeit     der Knete.

Los gehts…

Ihr gebt alle Zutaten in eine Schüssel. Zum Schluss erst das Wasser hinzufügen, bitte darauf achten, dass es kochendes Wasser ist. Anschließend mixt ihr die Masse einmal gut durch. Dann teilt ihr die Knete für die entsprechenden Farben auf.

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Natürlich könnt ihr auch mehr Teig für eine Lieblingsfarbe nehmen. Unbedingt Handschuhe anziehen sonst habt ihr eine längere Erinnerung an die Knetmasse. Nun eine Lebensmittelfarbe auswählen und in den Knetball einarbeiten. Dies macht ihr mit dem restlichen Teig genauso.

Fertig ist die Knete und es kann auch direkt losgehen!

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Damit die Kleinen lange Freude an den bunten Teigen haben, müssen sie, wie die handelsüblichen Varianten auch, luftdicht verschlossen werden, um nicht auszutrocknen. Ich benutze dafür die abgebildeten Plastikdosen, möglich wäre auch Alufolie. Für Knetergebnisse für die Ewigkeit, können die gefertigten Kreationen auf der Heizung ca 2-3 Wochen getrocknet werden, um sie anschließend im Backofen ( 180-200 Grad) für 30 – 60 Minuten zu backen. Auch eine schöne Geschenkidee z.B.: Fuß/Handabruck zum verschenken.

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Lia hat jetzt übrigens auch Donuts für gemütliche „Kindercafe“ Nachmittage😌

Viel Spaß

Eure Vanessa

0 In Guest Blogger/ Travel

Bali // Die Verteidigung einer Insel

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„Ihr wart noch nie in Bali? Bali ist wunderschön, ihr werdet die Insel lieben, wartet’s nur ab!“ – „Bali? Unglaublich, wie dreckig es da ist! Die verbrennen ihren Müll echt auf offener Straße!“ – „Ja, richtig, Bali, da waren wir auch… naja, das mussten wir ja irgendwie mitnehmen, vom Hocker gerissen hat’s uns jetzt nicht…“

So sehen es die anderen. Und was ist mit meinem Bali? Unserem Bali? Dem Bali unserer Träume? Manchmal haben wir das Gefühl, Bali war nur eine irre morgendliche Idee meiner Frau.

Bali ist ein einziges Klischee.

Die Insel kann all den Erwartungen, die an sie gestellt werden, gar nicht gerecht werden.

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3 In Motherhood

Geburtsbericht // Eine Geburt, wie sie ins „Guinessbuch der Rekorde“ gehört

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Eine natürliche Geburt. Das war mein Wunsch. Kam meine erste Tochter doch mit Kaiserschnitt zur Welt. Lief meine erste Geburt doch genauso ab, wie ich sie mir absolut nicht vorgestellt hatte. Manchmal bin ich deswegen immer noch sehr, sehr traurig. Traurig darüber, dass ich meine Tochter damals nicht direkt bei mir haben durfte. Traurig, über meine Unbeweglichkeit nach dieser OP. Traurig, dass mein Körper mit seinem ganzen Schmerz, meine gesamte Aufmerksamkeit hatte. Die Aufmerksamkeit, die ich lieber hunderprozenting meiner Tochter geschenkt hätte. Und wisst ihr – manchmal glaube ich sogar, dass wir es vermissen. Ganz unbewusst. Dass wir es vermissen, die Zeit des Bondings nicht gehabt zu haben, da sie uns genommen wurde.

Aber diesmal sollte alles ganz anders werden. War ich in dieser Schwangerschaft doch schon so viel entspannter und ganz bei mir. Viel feinfühliger und sensibler zu mir selbst. Auch das Krankenhaus war diesmal ein Ort für mich, der mir keine Angst machte, den ich also bewusst nicht vermeiden wollte, sondern mit dem ich arbeiten wollte. Wo ich mir selbst die Geburt schaffen sollte, die ich mir am Ende doch so sehr wünschte. Selbstbewusst und selbstbestimmt. Und so kam es dann auch:

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4 In Motherhood/ Travel

Urlaub ohne Kind // Wie ich allein in die USA reiste

Paradise Cove am Malibu Beach

Da stand ich nun früh morgens am Strand von Santa Monica, blickte aufs Meer, ließ mir den Wind um die Nase wehen und versuchte meine Gedanken zu ordnen. Ich war gerade gejoggt: von unserem Hotel nach Venice Beach, hatte einen Eiscafé getrunken, den ersten Surfern beim Wellenreiten zugeschaut und war (mehr oder weniger) wieder zurück gelaufen. Jogging – auch so eine Sache, die ich seit Louis Geburt nur ein einziges Mal realisieren konnte. Jetzt trennten uns fast 10.000 km voneinander und die nächsten neun Tage konnte ich ausschließlich tun und lassen, wonach mir der Sinn stand. Na gut, wonach uns der Sinn stand, denn ich war mit meiner besten Freundin verreist. Zum Glück hatten wir dieselben Absichten: Spaß, Spaß, Spaß haben! Doch zu allererst mussten meine Mami-Sensoren offline gehen. Und die waren nach 16 Monaten Vollzeitbetreuung ganz schön tief verankert, wie ich feststellen musste. Aber von Anfang an.

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0 In Motherhood

Nächste Stufe// Eingewöhnung in den Kindergartenalltag

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Eben ist sie doch erst auf die Welt gekommen und schon haben wir die ersten Stunden der Eingewöhnung im Kindergarten hinter uns. Ich habe mich immer vor diesem Tag gescheut, obwohl er einfach dazu gehört, mir auch mehr Zeit zum verschnaufen gibt und Lia bestimmt gerne in den Kindergarten gehen wird. Trotzdem ist es ein komisches Gefühl sie bald in „fremde“ Hände geben zu müssen. Auch die Organisation morgens wird wieder neu sein, zeitiges aufstehen, fertig machen, pünktlich ankommen, um wiederum rechtzeitig auf der Arbeit zu erscheinen, sich einfach wieder neu einstellen zu müssen, wird wieder eine neue Herausforderung für uns sein. Auf der anderen Seite bin ich mehr als froh überhaupt einen Platz für Lia bekommen zu haben, denn dies ist leider absolut nicht selbstverständlich, obwohl ich früh genug damit begonnen habe mich zu erkundigen und Lia dementsprechend anzumelden.  Hinzu ist es auch noch der Kindergarten, welcher auf der Wunschliste auf dem 1. Platz stand.

Seit Lia 1 Jahr alt ist, bin ich also wieder im Arbeitsleben als Logopädin angekommen. Ich mache meinen Job wirklich gerne, freue mich immer auf meine kleinen und großen Patienten. Vor der Elternzeit habe ich Vollzeit gearbeitet, nach einem Jahr Auszeit wieder mit 15  Stunden auf 3 Tage verteilt begonnen. Mittlerweile arbeite ich allerdings 20 Stunden und möchte im Sommer auf 25 Stunden erhöhen, die sich dann auf 4 Tage verteilen sollen. Momentan ist Lia bei der Oma während ich arbeite und ist dort auch super aufgehoben und hat ganz viel Spaß. Ab August wird sie dann 35 Std, in den Kindergarten gehen, dort auch zu Mittag essen. Bis es soweit ist wird jetzt jeden Montag die Eingewöhnung in Form von einer Spielgruppe, stattfinden. Die Eltern treffen sich nun mit ihren Kindern die neu hinzukommen, können sich beschnuppern und den Kindergarten schon mal unter die Lupe nehmen. Dies ist eine freiwillige Teilnahme, denn die richtig Eingewöhnung, wo die Kleinen dann Stück für Stück alleine Zeit dort verbringen werden, beginnt dann im Anschluss. Ich finde diese Alternative super.

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Lia hatte viel Spaß und die 1 1/2 Stunden waren ihr bisher viel zu kurz. Die Spielgruppe wird jede Woche in einem anderen Raum stattfinden, so lernen die Zwerge auch schon die verschiedenen Räumlichkeiten kennen und können sich viel mehr auf den Alltagswechsel vorbereiten. Ich bin zuversichtlich, dass die Eingewöhnung gut funktionieren wird, auf der anderen Seite weiß ich auch, wie schlecht es laufen kann, wenn das Kind krank ist, nur bei mir sein möchte, gepaart mit wenig Schlaf und Zeitdruck. Vielleicht läuft es auch reibungslos und ich mache mir wie immer zu viele Gedanken. Lia wird immer an erster Stelle stehen und so möchte ich ihr den Einstieg so leicht wie möglich machen. Also ist der erste Schritt getan und bin ganz gespannt auf das, was nun von Woche zu Woche, auf uns zukommen wird, wie es funktioniert und ob Lia sich wohlfühlt. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Eure Vanessa 💕

0 In DIY/ Lifestyle/ nice to have

Kreative Geschenkideen zum Muttertag

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Am 14. Mai ist es wieder soweit.

Der Muttertag steht mal wieder vor der Tür. An diesem Tag soll eure Mama hochgelebt werden. Nicht umsonst ist der Muttertag der Ehrentag unserer lieben Mamas, sie freuen sich über all eure kreativen Ideen. Und damit ihr bis dahin das ideale Geschenk für eure Mama habt, habe ich schon mal ein Paar richtig coole Ideen gesammelt. Es müssen ja nicht immer Blumen und Pralinen sein.

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2 In Motherhood/ Pregnancy

Die Hebamme // Das schleichende Ende eines Berufes

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Eine gute Geburtshilfe. Ein Thema, das so aktuell ist wie nie. Das Hebammenwesen braucht dringend eine Aufwertung. Denn damit eine gute Geburtshilfe auch in Zukunft gewährleistet ist, braucht es deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen für Hebammen. Eine Umfrage des DHV (Deutscher Hebammen Verband) unter angestellten Hebammen zeigte steigende Arbeitsbelastungen durch eine Zunahme von fachfremden Tätigkeiten und gleichzeitigem Personalmangel. Eine gefährliche Sparpolitik in der Gesundheitswirtschaft, die massive Auswirkungen auf die Geburtshilfe hat.  Continue Reading →

0 In Motherhood

Schwangerschaftsupdate // die letzten Vorbereitungen

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Endspurt. Und da gibt es tatsächlich noch ein paar grundlegende und wesentliche Dinge, die jetzt erledigt werden müssen. Spätestens jetzt erledigt sein sollten, trifft es dann doch eher. Nein – dabei rede ich nicht von Großputz oder Kinderzimmer einrichten. Diese Dinge sind entweder bereits erledigt oder haben plötzlich keinen großen Stellenwert mehr. Im Zuge des Nestbautriebes dürfte das wahrscheinlich auch eh jede werdende Mama bereits in Angriff genommen haben. Gegen die Natur können wir uns dann doch einfach nicht wehren. Ich vermute mal, an dieser Stelle dürften unsere Männer wohl während der Schwangerschaft unter uns Frauen am meisten gelitten haben. Ob Ikea Shopping, Kellerentrümeplung oder Renovierung ganzer Zimmer – hier haben wir das andere Geschlecht sicherlich ganz schön gereizt. Aber hey – mal Hand aufs Herz: was haben wir bitte 10 Monate lang durchgestanden. Also kein Mitleid – und zurück zum Thema. Continue Reading →